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Indizes

Dax: Nur eine Eintagsfliege?

Über den Handelskrieg – und den Zufall..

Markus Fugmann

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Gestern konnte der Dax so stark zulegen wie kein anderer der großen Indizes in Europa. In einer ganz schnellen Bewgung gewann der deutsche Leitindex gestern 100 Punkte und überwand damit den Widerstand bei 12650 Punkten, konnte jedoch das Doppel-Top bei 12760/75 nicht attackieren und drehte bei 12750 Punkten wieder nach unten. War das nur eine Eintagsfliege?


(Chart durch anklicken vergrößern)

Also wird die Zone 12750 bis 12775 Punkten nun zu einem ultraharten Widerstand – wenn dem Dax der Sprung über diese große Barriere gelänge, würde das nicht unerhebliches Potential nach oben frei setzen (bis zunächst ca. 12920 Punkte)!

Aber gerade für den Dax gilt: die Hoffnung stirbt zuletzt, gerade für den Dax ist der Ausgang der Gespräche zwischen Donald Trump und Jean-Claude Juncker (ab 19.30Uhr) von immenser Bedeutung. Kommen die Zölle gegen Autos aus der EU, sprich gegen Autos aus Deutschland, dürfte das mehr als ein Bremsklotz sein für den autolastigen deutschen Leitindex.

Aber kurzfristig ist alles möglich, die Gerüchte und Headlines von dem Treffen heute Abend werden den Markt treiben heute, je nachdem was nach außen dringt von den Gesprächen. Wir vermuten, dass Trump wie bei China diese Zölle gegen EU-Autos so oder so einführen will, egal was die Europäer anbieten! Denn Trump glaubt damit eine Art Wiedergutmachung zu erreichen für die angeblich unfaire Behandlung der USA in den letzten Jahrzehnten und gleichzeitig damit ein Versprechen an seine Anhänger zu erfüllen! Die Umfragen zeigen, dass Trumps Zustimmungswerte so hoch sind wie noch nie sei seinem Amtsantritt – was Trump als Bestätigung seiner harten Haltung im Handelskrieg versteht!

Was gestern auffällig war: die US-Märkte begannen nach ganz starkem Start mit einem neuen Allzeithoch beim Nasdaq genau dann Schwäche zu zeigen, als bekannt wurde, dass Trump die US-Farmer mit 12 Milliarden Dollar entschädigen will für Verluste aus dem Handelskrieg. Der Trend geht also zu Subventionen, während gleichzeitig immer mehr des bisherigen Handels erschwert oder unterbunden wird. Ist es schlicht Zufall, dass die US-Märkte drehten, also diese Nachricht kam gestern?

Die auch für den Dax relevante Frage lautet darüber hinaus: war das gestrige reversal beim Nasdaq ein Warnzeichen, dass die US-Tech-Party entweder eine Korrektur beginnt oder zumindest eine Pause einlegt? Denn der Dax wurde von der Wall Street gezogen in den letzten Wochen, aus eigener Kraft kommt da wenig (gestern war da einmal eine seltene Ausnahme). Denn wenn die Wall Street hustet, bekommt der Dax eine schwere Erkältung!

Im Grunde beginnt jetzt erst ab heute jetzt eine extrem wichtige, weichenstellende Woche mit Zahlen der großen US-Techies (Facebook, Amazon), der EZB (morgen) udn dem US-BIP (Freitag)..

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Finanznews

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Markus Fugmann

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Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

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