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Dax: Patt-Situation

Für den Dax wird es nun, erstmals seit längerer Zeit, schwierig. Der gestrige Handelstag hat gezeigt, dass Anstiege nun schwerer fallen, der Anstieg auf die 13.000er-Marke ist erst einmal gescheitert. Das zeigt: der Dax handelt nun in Regionen, in denen die Luft zum Atmen dünner wird, zumal der Index klar überkauft ist nach dem Anstieg von mehr als 1000 Punkten seit Ende August..

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FMW-Redaktion

Für den Dax wird es nun, erstmals seit längerer Zeit, schwierig. Der gestrige Handelstag hat gezeigt, dass Anstiege nun schwerer fallen, der Anstieg auf die 13.000er-Marke ist erst einmal gescheitert. Das zeigt: der Dax handelt nun in Regionen, in denen die Luft zum Atmen dünner wird, zumal der Index klar überkauft ist nach dem Anstieg von mehr als 1000 Punkten seit Ende August.

Während nach oben die Kraft scheinbar geringer wird, fehlt nach unten noch der Wille. Das unmittelbarste Risiko ist nun die Katalonien-Frage, nachdem die Fronten in dem Konflikt weiter verhärten. Dazu hat auch Spaniens König Felipe beigetragen mit seiner unversöhnlichen Ansprache, die man durchaus als einseitige Parteinahme für die Rajoy-Regierung verstehen kann. Dabei ist Spaniens König Felipe übrigens auch Prinz von Barecelona und spricht daher fließend katalanisch..

Derzeit scheint alles irgendwie festgefahren: so die Devisenmärkte, wo der Euro zwischen 1,17 und 1,18 festklebt, trotz der Risiken mit Katalonien, die ja auch eine Zerreißprobe für ganz Europa sind, trotz der gestern so überraschend starken ISM-Daten. Die US-Aktienmärkte wieder einmal mit einem Mini-Plus, wieder einmal mit extrem geringer Volatilität. Diese Lethargie stimmt nachdenklich – und kündigt vermutlich eine große Entladung an, einen Schub von Volatilität. Denn ewig kann man so nicht weiter machen – und Risikofaktoren gibt es ja eigentlich genug.

Der X-Dax startet, wie kaum anders zu erwarten, praktisch unverändert:

Die Frage ist, ob sich der Dax heute die 13.000er-Marke schnappt – wir erwarten aber heute keinen großen Ausbruch, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Man wartet wohl die morgigen US-Arbeitsmarktdaten ab, weiß aber so oder so eigentlich nicht, was von diesen Daten dann eigentlich zu halten sein wird, die von den Hurrikanes verzerrt sind.

Insgesamt sehen wir derzeit eine Patt-Situation zwischen Bullen und Bären: der Siegeszug der Bullen ist in einem schon sehr reifen Stadium, die Bären haben noch nicht die Kraft, einen Angriff zu führen. Die besten Chancen haben die Bären mit der Lage in Katalonien, die sich zu einem Flächenbrand ausweiten kann, und den zunehmenden Zweifeln an der US-Steuerreform bzw. an deren Realisierbarkeit..

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