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Indizes

Dax: Rally für Einfältige?

Die Charts sagen: die Rally der Einfältigen wird wohl noch weiter gehen – umso heftiger wird aber dann das Erwachen, wenn der Traum ausgeträumt ist!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Hurra, jetzt wird alles gut, nicht wahr? Ganz sicher wird alles gut, jetzt sind natürlich alle Probleme zwischen den USA und China gelöst und der Dax und die US-Indizes werden zeitnah wieder von Allzeithoch zu Allzeithoch eilen! Das zumindest könnte man meinen, wenn man auf die US-Futures, aber auch auf den X-Dax blickt:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

Blickt man auf die offiziellen Erklärungen der Amerikaner und der Chinesen, gewinnt man den Eindruck, dass beide Parteien auf völlig verschiedenen Veranstaltungen waren: jede Seite bringt das, was ihr wichtig ist, und läßt andere Bereiche völlig weg. So vor allem die Chinesen die 90-Tage-Frist für die Verhandlungen, bis dann doch die Zölle von 25% eintreten, dazu keine Rede bei den Chinesen von den zentralen Punkten, die für die Amerikaner so wichtig sind: Diebstahl geistigen Eigentums, erzwungener Technologietransfer und Öffnung der Märkte.

Die Amerikaner wiederum erinnern sich nicht an ihre vermeintliche Zusagen in Sachen Ein-China-Politik (Taiwan) und fortgesetzte Bemühungen um die Abschaffung der Zölle, von einer wechselseitigen Verbesserung des Marktzugangs haben die Amerikaner bei den Verhandlungen – im Gegensatz zu den Chinesen – ebenfalls nichts gehört. Mit einem Wort: die offiziellen Verlautbarungen zeigen, dass sich beide Seiten die Welt so malen, wie sie ihnen gefällt.

Konkrete Lösungsvorschläge? Völlige Fehlanzeige. Und das setzt sich weiter fort: Trump meinte später per Twitter, die Chinesen würden die Zölle auf amerikanische Autos um 40% senken, die Chinesen in Gestalt des Sprechers des Aussenministeriums Geng Shuang weigern sich auf Nachfrage, das auch nur zu kommentieren. Man lebt schlicht in zwei verschiedenden Welten – und die Aktienmärkte meinen, dass das bald eine einzige heile Welt sein wird. Es drängt sich nun doch stark der Eindruck auf, dass wir es hier mit einer Rally für Einfältige zu tun haben..

Aber die Märkte feiern jetzt eine Pause im Handelskrieg, kicking the can down the road, lautet das Motto. Das kann und wird nicht lange gut gehen – ist eben nur die Frage, wann es nicht mehr gut geht!

Die Charts sagen: das kann noch etwas dauern – zumal die Aktienmärkte bekanntlich die Märkte mit der längsten (Erkenntnis-)Leitung sind. So haben die US-Indizes vor allem in Gestalt des S&P 500 noch Platz bis zunächst 2815, dem nächsten wichtigen Widerstand. Sollte auch dieser Widerstand überwunden werden, ist sogar ein Anlaufen der Zone 2875/2880 wahrscheinlich – also genau bis zu jenem Niveau, ab dem der Abverkauf Anfang Oktober begann – und das gleichzeitig auch das Allzeithoch aus dem Januar war, bevor es dann im Februar crashte:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Dementsprechend hat auch der Dax noch Luft, wenn die Amerikaner ihr charttechnisches Potential ausschöpfen. Als Faustregel aber kann gelten: je weiter die Rally der Einfältigen geht, umso heftiger wird dann das Erwachen werden, wenn der Traum ausgeträumt ist!

 

Foto: Deutsche Börse AG

35 Kommentare

35 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    3. Dezember 2018 09:21 at 09:21

    Wenn die Shorteindeckungen (Bärentöter) vorbei sind wird sich zeigen wie nachhaltig diese Rally ist.Wieso sollte denn ein Hinausschieben der offensichtlichen Probleme so positiv sein.
    Ein Vergleich: Ein Schwerkranker, der ohne dringende Operation nicht überlebensfähig ist, hat einen Termin für eine Opetation.Der Termin wird um drei Monate verschoben u. die Gefahr ist gross, dass es noch schlimmer kommt.Würde das jemand positiv sehen ?
    Immerhin sind diese Bullen mit uns sehr nachsichtig, Alle die den letzten Shorteinstieg verpasst haben, bekommen auf hohem Niveau noch eine zweite Chance.

  2. Avatar

    Beobachter

    3. Dezember 2018 10:20 at 10:20

    Man hat wieder einmal ZEIT GEKAUFT, die in den letzte Jahren gekaufte Zeit für die Gesundung gewisser Staaten hat doch die Probleme nur vergrössert.NICHTS GELERNT !

  3. Avatar

    Chris

    3. Dezember 2018 10:57 at 10:57

    In wieweit haben die ETFs bereits einen Anteil an der Überzeichnung?

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    Kritisch

    3. Dezember 2018 11:06 at 11:06

    Prognose! Ich gehe stark davon aus, dass Mr. President durch den zumindest temporären „Waffenstillstand“ mit China nun endlich gegen die europäische und hier vor allem deutsche Automobilndustrie vorgehen wird. Nach meiner Meinung kommt da noch diese Woche die Ankündigung einer Strafzollverhängung. Wie sagte der Kaiser Franz, „schau ma amoi“!

    • Avatar

      Kaiser

      3. Dezember 2018 18:07 at 18:07

      Dann wäre diese Woche der morgige Dienstag der beste Tag für eine Strafzollverhängung, die amerikanischen Börsen haben ja Mittwoch geschlossen.

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    Hesterberg

    3. Dezember 2018 11:08 at 11:08

    Wie schön, dass es die Einfältigen an der Börse gibt. Mit ihnen lässt sich wunderbar Geld verdienen.

  6. Avatar

    Segler

    3. Dezember 2018 12:22 at 12:22

    @Hesterberg – Ihrem Post entnehme ich ein gaaaanz breites Grinsen von Ohr zu Ohr :-)
    Ein Gruss aus der Schweiz von den verkauften Öl-Puts, verkauften Gas-Calls, Long Calls im ES und einigen Positionen Edelmetall.
    Einfältig ? – Ich hoffe, dass Herr Fugmann und alle Gäste an jenem Samstag gut zugehört haben. Ich hatte ihnen mehr als zehn Möglichlicheiten aufgezeigt, wie man Tiefpunkte im Markt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkennt und wie man sie nutzt.
    In den vergangenen zwei Wochen waren die Chancen für einen Long Einstieg so extrem hoch wie nur nur selten.
    Wer bei solchen Gelegenheiten im Bärengejammer verharrt, der hat wirklich nichts begriffen. Glückwunsch an jeden, der die Signale gehört und gesehen hat.
    Weit fünfstellig übers Wochenende hat man nicht so oft.
    Trifft man Sie irgendwo ? – Ihr breites Grinsen möchte ich einmal live sehen
    ;-)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      3. Dezember 2018 12:36 at 12:36

      @Segler, das ist nach meiner Auffassung eine Frage des Zeithorizontes und der Wahl der Handelsinstrumente! Dein Einstiegssignal, das du uns aufgrund deiner Parameter bei dem Vortrag in Hamburg gezeigt hattest, war Anfang November, sprich der S&P 500 stand über der 2700er-Marke – dann ging es aber, wie du weißt, noch einmal satt nach unten bis 2625 Punkte. Wer das eher kurzfristig tradet und nicht über Optionen oder andere Instrumente eher langfristig handelt, wäre als Trader mit herben Verlusten aus der Nummer geschossen worden! Für kurzfristig orientierte Trader ist das also eher schwierig – bis Ende November dürftest du mit diesem Einstiegssignal von Anfang November im besten Fall auf Einstieg gelegen haben – und daher erst mit dem heutigen Anstieg so richtig in den Gewinn gekommen sein!
      Das soll dein Signal und deine Strategie nicht entwerten, aber eben die Dinge etwas in Relation setzen, vor allem bzgl. des Zeithorizonts und der, sorry, etwas triumphierenden Art und Weise deines Kommentars..

      • Avatar

        Roberto

        3. Dezember 2018 13:11 at 13:11

        Hallo Herr Fugmann und alle anderen :-)

        ich melde mich wieder gesund und hoffe das ich ab jetzt wieder etwas mehr Zeit für Börse habe.
        ich ärgere mich sehr das ich am besagten Samstag Treff aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein durfte :-(
        wie ich lesen kann habe ich wohl einiges verpasst. Ich hoffe es gibt bald eine Wiederholung.
        Herr Fugman, vielen Dank für diese Antwort die Sie gerade an den Segler geschrieben haben, denn genau den selben Text hätte ich geschrieben.
        Anfang November den Tiefpunkt ausufen und zwischendurch einige weitere Tiefpunkte erleben, bis irgendwann mal ein Ereignis eintritt das einem den Arxxx rettet. Und dann feiern lassen. Ja so sind die Börsianer….:-)))
        Ich wünsche allen Beteiligten viele gute Gewinne und bis bald.

        VG
        Roberto

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        Segler

        3. Dezember 2018 16:56 at 16:56

        Sorry Markus –
        Schau in den Spiegel – DU hast mit dem Wort „Einfältig“ jene angesprochen, die in diesem Upmove dabei sind. Also auch mich.
        Diese Wortwahl empfinde ich (und auch andere .. siehe @Hesterberg) als falsch, deplaziert, um nicht zu sagen anmassend.
        Vor diesem Hintergrund darfst Du eine Retourkutsche erwarten.
        Im übrigen – Lesen solltest Du mein Post schon etwas genauer:
        Ich habe Euch am damaligen Samstag aufgezeigt, WIE man Tiefpunkte erkennt, und WIE man darauf reagiert.
        Ich habe NICHT geschrieben, und damals auch NICHT gesagt, dass man vor vier Wochen hätte unmittelbar einsteigen sollen.

        Nochmal:
        Ich habe Möglichkeiten aufgezeigt, WIE man Tiefpunkte im Markt erkennt.
        Diese Tiefpunkte zeigten sich in der Deutlichkeit erst in den vergangenen Tagen Ende November.
        Exemplarisch nenne ich
        – Skew Index
        – Terminstrukturkurven der VIX Futures
        – Put/Call-Ratio im Vergleich zum VXX
        – wash out
        – Volumenprofil mit extremem „Spitzeneffekt“ am unteren Rand
        – aussergewöhlich hohe Open Interests auf entsprechenden Strikes
        – Ratio zwischen Consumer Staples und Dicretionary
        – Presidential Cycle Pattern
        usw.

        Also bitte beim Text bleiben und meine Worte nicht verdrehen.
        Wer meine Ausführungen verfolgt hat, der konnte in den vergangenen Tagen alle oben genannten Signale (und mehr) erkennen und sich entsprechend positionieren und damit viel Geld verdienen.
        Wer diese Signale nicht erkennen will und wer sich weigert, hinter die Kulissen des Charts zu blicken, der darf sich nicht wundern, wenn es mit seinem Tradingerfolg hapert.
        Auch Du hattest die Möglichkeit aufgrund von klaren Informationen long einzusteigen. Und hast Du es konkret umgesetzt ?
        Offensichtlicher ging es doch kaum.
        Wieviel Signale willst Du denn noch ??
        Wie lange wollen die ewigen Nörgler und Short-Bias Poster denn noch warten ?
        Vermutlich so lange, bis Eurer Daytrading-Signalgeber sich von seiner HätteKönnteWürde-Konjunktivitis löst und seine ständigen Fragezeichen in Ausrufezeichen wandelt.
        Bis Sankt Nimmerlein oder solange, bis Godot kommt ?

        Herzliche Grüsse nach Hamburg

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          3. Dezember 2018 17:09 at 17:09

          @Segler, Rally für Einfältige meint, dass man schon sehr optimistisch sein muß zu glauben, dass man in 90 Tagen wirklich angesichts der immensen Komplexität einen umfassenden Deal hinbekommt – und das vor allem angesichts der Tatsache, dass beide Seiten zuverlässig alles das weglassen in ihren offiziellen Statements, was der jeweils anderen Seite besonders wichtig ist(ich hatte dazu eine Aufstellung gepostet, die das klar zeigt).

          Zu deiner Frage: ja, ich wat zwischenzeitlich auch long im Markt, warum auch nicht?
          Du hattest uns bei dem Treffen am Samstag gezeigt, wie man Tiefpunkte erkennt – und dabei auf den Montag (05.11.) vor diesem Samstag verweisen, an dem der Russell nach deinem System ein Kaufsignal generiert hatte (Advance Decline-Durchschnitte)- nach dem Samstag ist der Russel aber noch einmal fast 100 Punkte gefallen! Ich bestreite ja nicht, dass dann Ende November nach deinem System weitere Kaufsignale kamen – aber wenn du das erste Kaufsignal umgesetzt hattest, lagst du eben lange unter Wasser. Simple.

          Im übrigen ist es mir nicht möglich, dein System genauer zu studieren, weil du trotz meiner Bitte bislang keinerlei Anzeichen hast erkennen lassen, das umszusetzen, was wir eigentlich den Teinehmern des Treffens versprochen hatten: nämlich das PDF deines Vortrags oder anderes Material zur Verfügung zu stellen. Insofern bleibt deine Methodik eben gewissermaßen esoterisch – weil es sonst keiner kennt (ausser eben dem mündlichen Vortrag von dir).

          Du sagst:

          „Wer meine Ausführungen verfolgt hat, der konnte in den vergangenen Tagen alle oben genannten Signale (und mehr) erkennen und sich entsprechend positionieren und damit viel Geld verdienen“.

          Aber auf FMW hast du dich seit langer Zeit erst wieder heute geäußert, als sozusagen deine Markt-Erwartung eingetroffen ist. Warum nicht schon Ende November? So hatte keiner die Möglichkeit, von deinen Signalen zu erfahren..

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            Segler

            3. Dezember 2018 20:40 at 20:40

            @Markus – Du wirfst mir vor, dass ich meine Unterlagen nicht zur Verfügung stelle ???
            Jetzt halt mal die Luft an !
            Halten wir fest:
            1.) Du hast einen Refententen zu Gast gehabt, der zwei Vorträge zu Themen hält, die sonst kaum zu finden sind.
            2.) Das Event hat Dich keinen Cent gekostet
            3.) Ich bin aus der Schweiz angereist
            4.) Ich habe meine Reisekosten selber bezahlt
            5.) Ich habe mein Hotel selber bezahlt
            6.) Ich habe enorme Arbeit und Zeit investiert
            7.) Ich habe KEIN Honorar genommen
            8.) Ich habe sogar meine Getränke und die Gulaschsuppe beim Vortrag selber bezahlt
            8.) Ich habe am Abend Fachgespräche geführt und selbst dort meinen Wein selber bezahlt
            9.) Von Dir gab es keine Resonanz !
            Null !
            – Du hast keinen einzigen Beitrag zu dem Event auf Deine Seite gestellt
            – Du hast nicht eine einzige Mail mit einem Feedback an mich gesendet !
            – Du hattest es nicht einmal nötig „Danke“ zu sagen
            – Du bekamst Publicity und hast nicht einmal den Referenten zum Essen eingeladen oder auch nur angeboten, meinen Wein zu übernehmen
            Ehrlich: Ich habe viele Vorträge gehalten (vorwiegend im Medizinbereich), aber sowas habe ich noch nie erlebt.
            Ist das selbstverständlich, dass Du zwar alles haben willst, aber nicht einen einzigen Cent ausgeben willst- nicht einmal für eine symbolische Geste ??
            Nicht einmal ein Glas Wein ?
            Nicht einmal eine kleine Mail ??
            Wir hatten vereinbart, dass wir Email Adressen austauschen und ich jedem Teilnehmer meine Unterlagen zur Verfügung stelle.
            Du signalisierst mir, dass Dein wahres Interesse an mir oder an dem Event gleich
            Null ist. Absolut Null.
            Wenn es Dich auch nur ein Quentchen interessiert hätte, dann hättest Du 5 Minuten Zeit für eine Mail genommen.
            – kostenlose Publicity bekommen
            – kostenlose Referate bekommen

            Und nun forderst Du auch noch ganz selbstverständlich, dass ich kostenlos meine Unterlagen liefere ?
            Ja, gehts noch ?

            Ich glaube, dass wir besser unser Zusammenspiel beenden.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            3. Dezember 2018 22:04 at 22:04

            @Segler, ich habe ich dir ausführlich Feedback und Dank gegeben – worauf du nicht reagiert hast! Wieviel Lobeshymnen auf dich hätten es denn sein müssen?
            Hast du nicht selbst den Teilnehmern versprochen, den Vortrag zur Verfügung zu stellen?

            Schade – ich wünsche Dir alles Gute!

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    Skeptiker

    3. Dezember 2018 12:36 at 12:36

    Typisch Segler, wenn er falsch liegt sagt er er sei ausgestiegen, wenn es auf die andere Seite geht ( wie lange ? ) spielt er den Börsenkönig. Mich kann er nicht überzeugen.

  8. Avatar

    Skeptiker

    3. Dezember 2018 13:09 at 13:09

    Bravo Herr Fugmann, Sie sind der Einzige die dem Wassersportler trauen zu sagen was Fakt ist.Wenn er falsch liegt, sagt er er sei ausgestiegen, wenn es in seine Richtung geht triumphiert er über andere, während er NULL KRITIK erträgt.
    Nach meiner Meinung schlechter Karakter , ein Blender. Anscheinend sind sehr Viele von ihm überzeugt.
    Es tönt vielleicht hart, aber wenn er daraus etwas lernt, wird er mir später dankbar sein.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      3. Dezember 2018 13:14 at 13:14

      @Skeptiker, ich schätze @Segler, aber nun eben auch mal Butter bei die Fische: das Einstiegssignal war bei ihm am Montag den 05.November im Russell 2000 – ca. auf dem Niveau von 1550 Punkten. Seglers Vortrag war am Samstag, den 10. November – von dort an aber ging es überwiegend bergab bis 1465 Punkte. Erst mit dem heutigen Gap nach oben dürfte damit die Position erstmals in den Gewinn kommen (Ausnahme die Handelswoche vor dem Vortrag von @Segler, also von 05. bis 09.November). Er hätte da also am Tag vor dem Vortrag aussteigen müssen, seitdem war die Position nämlich im Verlust..
      Ob man dann deshalb in Triumpf-Geheul ausbrechen muß, ist wohl eher eine Stil-Frage..

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      Petkov

      3. Dezember 2018 14:30 at 14:30

      Genau, ein ganz schleKter Karakter ist er. UnverschämtKeit, iK kann es nicht mehr aushalten, wie er ständiK kostenlose und fundierte Tipps gibt, anstatt einfaK uns allen das verdiente Börsengeld auf die Konten zu überweisen. Denn jetzt mussten wir halt eine unendliKe EwiKkeit (1Monat) darauf warte, bis seine Puts endlich im Geld waren.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        3. Dezember 2018 15:23 at 15:23

        @Petkov, das ist doch genau der Punkt: die Zeitperspektive! Wenn ich als Trader mit einer Position nach einem Monat nicht im Plus bin, dann habe ich ein Problem – bzw. keine Position mehr, weil der Schmerz inzwischen zu groß geworden ist! Aber selbst mit Optionen ist das kein Zucker schlecken, weil gerade wenn die (Long-)Position im Verlust ist, der Zeitwertverlust gegen mich spricht, gegebenenfalls eben auch die höhere Vola..

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    Skeptiker

    3. Dezember 2018 15:17 at 15:17

    @ Petkov, charaktervolle Untetstützung für den Superkollegen, ein Orthographiefehler stört sie anscheinend mehr als Triumphgehabe !

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      Petkov

      3. Dezember 2018 16:16 at 16:16

      Weder habe ich es als Triumphgehabe interpretiert noch würde es mich stören, wenn es so gewesen wäre. Der Segler ist ein Profi, der wertvolle Beiträge hier schreibt. Im Fußball mag ich den Jubel von Christiano btw. Kristiano ;-) auch nicht, aber was davor kommt, schaue ich mir super gerne an. Wer sich auf solchen Lapallien fixiert, versucht eigene Zweifel und Hemmungen durch die angeblichen Schwächen Anderer zu rechtfertigen.

      Übrigens: wer seine Investitionsentscheidungen nach dem üblichen Grundtenor im Marktgeflüster trifft, ist in den letzten Jahren nicht weit gekommen. Trotzdem sind diese Beiträge einzigartig und wertvoll. Man muss sie nur durch das Prisma des eigenen Verstands bzw. Sachverstands brechen. So ist es halt mit allen Expertenmeinungen.

      Was ich mich noch frage: warum regt sich jemand aus der angeblich offensten, tolerantesten, integrationsfähigsten und gelassensten Gesellschaft der Welt über einen Wahlschweizer mit gesundem Selbstbewusstsein auf? In Deutschland wollen alle dem Vernehmen nach von sämtlichen Kulturen und Mentalitäten dieses Universums bereichert werden, scheitern aber im Alltag bereits an den einfachsten Herausforderungen.
      Es ist alles doch nur Schein, nur eine unendliche, infame Eitelkeit.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        3. Dezember 2018 16:26 at 16:26

        @Petkov, Zitat Segler:

        „Wer bei solchen Gelegenheiten im Bärengejammer verharrt, der hat wirklich nichts begriffen. Glückwunsch an jeden, der die Signale gehört und gesehen hat.
        Weit fünfstellig übers Wochenende hat man nicht so oft.“

        Für eine Position, die ab heute das erste Mal ins Plus läuft nach einem Monat in den Miesen, ist das schon etwas anmaßend – und dabei werden andere eben herab gesetzt:

        „der hat wirklich nichts begriffen“

        Ergo: die anderen sind doof – kann man das anders verstehen?
        Genau das macht Ronaldo eben nicht (Herabsetzung der anderen), wenn er ein Tor erzielt, auch wenn man dessen Tor-Jubel nicht mag!

        • Avatar

          Segler

          3. Dezember 2018 18:25 at 18:25

          Hey Markus .. verstehst Du es immer noch nicht ?
          Ich habe die damalige Position längst geschlossen, habe zwischendurch im Öl short Trades gemacht, im HE Markt (Schweine), sowie im Gold und im Silber einige Trades mitgenommen.
          Die Trades der vergangenen Tage basierten vorwiegend auf Short Calls im Natural Gas, Short Puts im Öl, einige Silber-Futures und einige wenige Long Call im ES.
          Sorry, wenn ich nicht jeden Trade poste und nicht jeden Entry oder Exit posten KANN. DAs ist völlig unmöglich !
          Das übersteigt erstens meine Zeit, zweitens die Möglichkeiten Deiner Kommentarfunktion.
          Meine Güte – der Trade vom 5. November war doch am 7. schon beendet !!
          Junge, das ist Schnee von Vorgestern.

          Klarstellung:
          1.) Ich mache über tausend Trades pro Jahr
          2.) Ich führe ein Tradingjournal in welchem detalliert jede einzelne Position mit allen Informationen festgehalten sind (TradingDiaryPro)
          3.) Ich kann bis ins letzte Detail jedem Interessierten jeden einzelnem Trade aller vergangenen Jahre zeigen und erläutern
          4.) Meine Equity Curve ist seit Jahren positiv
          5.) In diesem Jahr habe ich mit dem heutigen Tag zum zweiten Mal meinen Kontostand verdoppelt (nachweisbar !) – Das erste Mal in diesem Jahr war übrigens der Einbruch am 5. Februar.
          6.) Ich handle NICHT nach Charts, sondern nach weit informativeren Dingen
          Diese Vorgehensweise habe ich in meinem Vortrag dargelegt.
          7.) Ich konnte im Vortrag detailliert zeigen, dass ein reiner Preischart zu wenig , bzw. falsche Informationen liefert.
          8.) Ich habe mindestens fünfzehn „Signalgeber“ besprochen, die weit mehr und deutlichere Auskunft über anstehende Moves geben.
          8.) Ich habe gezeigt, dass ein Handeln einzig nach dem Preis-Chart viel zu späte Signale liefert oder sogar Fehlsignale produziert
          9.) Ich habe explizit meine Meinung begründet, WESHALB ein Preischart nicht ausreicht
          10.) Ich habe anhand von konkreten Daten und Trades (z.B. in Vola-Produkten) die Verdienstmöglichkeiten aufgezeigt, sowie mehrere Systeme für ganz konkrete Entries und Exits vorgestellt.
          11.) Bei mir gab es kein einziges Fragezeichen – Kein einziges „Hätte“, kein „Könnte“, kein Vielleicht. Sondern klare Fakten !
          12.) Ich muss niemandem etwas „beweisen“. Ich habe Hilfe zur Selbsthilfe geboten und den Versuch gewagt, den Blick aus der zweidimensionalen Chartwelt hinaus ins Trading-Universum zu helfen.
          13.) Ich habe beweisen können – und kann es auch jetzt anhand meiner realen trades, welches Potential in guter Information und Ausbildung liegt.
          14. Wer das nicht will – wer sich den weit besseren Informationen absichtlich verschliesst, der darf sich nicht wundern, wenn er mit seinem Trading nicht zufrieden ist.
          15. Ich habe gezeigt, dass die wirklich entscheidenden Information allesamt für jeden und jeder Zeit und noch dazu praktisch kostenlos zur Verfügung steht.
          16.) Wer in diesem Wissen sich dennoch nicht danach richtet und seinen Blickwinkel absichtlich tunnelartig auf einen Chart oder gar auf die Meinungen eines einzigen Moderators ausrichtet – ja, der hat wirklich nicht begriffen, wie Börse, wie Trading funktioniert.
          Deswegen ist der nicht „doof“ – Aber er sollte sich drüber im klaren sein, welche Tunnelblick-Brille er auf der Nase hat.

          Mir ist es vollkommen Wurst, ob einer mich als Blender, als Scharlatan klassifizieren möchte.
          Meinetwegen darf mir jemand Charakterschwäche vorwerfen.
          Oder sonstwas in die Kommentare furzen
          Ich kann vieles begreifen und tolerieren.
          Eines verstehe ich jedoch beim allerbesten Willen nicht:

          Hier postet jemand, der fundierte Trades durchführt, der richtig Ahnung hat von Vola-Handel und von Optionen und der nachweisbar aussergewöhnlich profitabel handelt.
          Warum fragt niemand danach, wie ich das mache, oder ob er von mir lernen könnte ?
          Statt dessen werde ich mit Dreck beworfen und abgekanzelt.
          Klar bin ich provokativ.
          Man muss auch ein wenig provozieren – sonst wacht ja niemand auf.

          Offensichtlich hilft es vielen, wenn sie mich beschimpfen können.
          Nur zu :-)
          Wenn es dem Tradingerfolg dienlich ist.

          Mein breites Grinsen behalte ich trotzdem.

          Herzliche und schmunzelnde Grüsse

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            3. Dezember 2018 18:35 at 18:35

            @Segler, ist ja in Ordnung..
            Aber deine Aussage: „Meine Güte – der Trade vom 5. November war doch am 7. schon beendet !!
            Junge, das ist Schnee von Vorgestern“
            kann ich nicht nachvollziehen – das war laut deiner Aussage ein sehr valides Signal, die warst an dem Tag des Vortrags (10.11.) noch sehr davon überzeugt, dass die Sache nun klar long gehen wird, schon weil eben die Advance-Decline-Durchschnitte ein rares Kaufsignal gegeben hatten im Russell (kommt ja nicht jeden Tag vor, das sich solche Durchschnitte kreuzen)..
            Aber Schwamm drüber: ich gönne dir das doch alles, wenn es gut läuft. Aber dein Ziel war doch immer, diesen Ansatz auch anderen zur Verfügung zu stellen, und bislang tut sich da eben nichts – hast ja auch in der Antwort auf meine Frage nach dem Vortrags-PDF nicht wirklich geantwortet, was ich schade finde..

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    Skeptiker

    3. Dezember 2018 16:57 at 16:57

    Ich wollte es nicht wieder ausgraben, aber die Überschätzer dieses Herrn sollen es nochmals lesen.
    FMW hatte am 26.1 kurz vor dem Fall der Börsen einen Beitrag geschaltet ,der sich im Nachhinein als genau zutreffend erwies. ( WIR HABEN EIN VERKAUFSSIGNAL)
    Obwohl der Herr einmal behauptete, man könne jede Wende vorhersehen, war er auch diesmal sehr bullisch.Es ist vor allem die Art u.Weise wie seine Ansichten herüberkommen.Er könnte bei Wolfgang M.sehr viel lernen.

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    Roberto

    3. Dezember 2018 19:26 at 19:26

    ….wenn ich die Kommentare von Seegler lese, dann komm ich mir irgendwie immer so dumm vor, und das obwohl ich schon seit fast 20 Jahren regelmäßig an den Börsen trade.
    Seine Texte sind immer so verfasst als ob man die Börse locker meistern kann und wenn man die Kenntnisse vom Seegler hat, dann gibt es auch niemals Verluste.
    Ich betreibe day und swing trading und habe nur seeehr selten eine Tag ohne Verluste…mein Ansatz ist das ich mehr Gewinne als Verluste produziere und so immer ein Stück vorankomme.
    Bei Herrn Seegler liest sich das so, als ob er NUR Gewinne macht und jeder der die Signale NICHT erkennt ist halt irgendwie unfähig zu traden.

    Aber nun gut, die ganze Welt sucht nach dem Heiligen Gral des Tradens…ich wusste nicht das er bei Herrn Seegler liegt. Denn so wie ich das lese, hat er täglich free lunch an der Börse…..Verluste ???? was ist das ??? Er hat Signale vom Heiligen Gral….

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      Wolfgang M.

      3. Dezember 2018 19:52 at 19:52

      @Roberto. Sorry, wenn ich mich einmische. Segler hat bei seiner Tradingstrategie eine 75% Gewinn-Quote genannt. Also macht er mit ca. 250 seiner 1000-Jahrestrades Verluste. Aber bei seinen Gewinntrades hat er mitunter gewaltige Gewinne. Ebenso wie in seiner Gesamtbilanz. Unglaublich. Seine Einlassung.
      Gruß

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      Columbo

      3. Dezember 2018 19:58 at 19:58

      @Roberto,
      die sehr Guten und Erfolgreichen sind bescheiden, die hört man kaum. Die weniger Guten sind schon etwas lauter und reden häufiger von sich. Die Schlechten hört man schon von weitem, laut schreiend auf sich aufmerksam machen. Das ist in allen Berufen so, Künstler, Ärzte, Politiker, Bergsteiger, Börsianer.
      Wenn Sie zugeben, sich beim Lesen der Seglerkommentare dumm vorzukommen, sind Sie auf dem besten Weg, ein sehr Guter zu werden und nicht zu den 80 bis 90% schreienden Pleitetradern zu gehören.

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      sufaap2008

      4. Dezember 2018 02:46 at 02:46

      Ich versuche Ihnen das so zu Erklären:
      Man sucht nicht nach dem Heiligen Gral des Tradens.
      Der Tradingansatz von @Segler ist anders, mit Ihrem kaum vergleichbar.
      Es sind nicht die klassische Märkte, wie Aktien, Währungen etc. Es sind vielmehr die Rohstoffe: METALLE wie Gold, ENERGIE wie Öl, Gas usw., GETREIDE z.B. Sojaöl und Raps, SOFTS sind mit Dingen wie Orangensaft und Bauholz vertreten, sogar FLEISCH ist mit Lebendrind dabei. Alles handelbar, alles hat Charts.
      Der Vorteil ist die relative Berechenbarkeit, da viele dieser Märkte ganz gewöhnliche Börsenschwankungen, wie monetäre Entscheidungen der Zentralbanken oder die Twitts vom Donald gar nicht kennen!
      Diese Märkte werden nicht mit Preisndikatoren wie MACD, RSI, CCI, E/SMA….beleuchtet, um die Richtung zu erkennen, sondern mit Hilfe von Indikatoren, die den Preis bestimmen!!! wie Terminkurven, Erntezahlen, CoT-Daten/Openinterest usw.
      Als Einstieg/Austieg in den Markt wird nicht etwa eine Kanalbegrenzung, ein Widerstand, eine Fibonaccizahl, eine Kerzenkombination etc. genommen, sondern die Volumenprofile, eine grafische Darstellung von Angebot und Nachfrage, in echten Kontrakten.
      Die Problematik, kein Broker bietet diese Tools an, die müssen entweder programmiert oder teuer gekauft werden.
      Man verbindet das Ganze miteinander und erhält eine erstaunliche Genauigkeit. 75% :-) :-) :-)
      Was sagen Sie zu 20Trades, 19Plus, 1 fast auf ES?!! Realität! Diese Kombination hat den 4.Platz bei der TradingWM erreicht.
      Es ist nicht so, dass man die Börse locker meistern kann, aber es entstehen tatsächlich kaum Verluste. Über 100% p.a. und fünfstellige Gewinne sind keine Seltenheit.

      Wenn man noch die Eminenten (CFD´s, Zertifikate..) umgeht und direkt an der Börse (Futures, Optionen) handelt . Die Optionen bieten hier zusätzliche Chancen.

  12. Avatar

    Altbär

    3. Dezember 2018 22:19 at 22:19

    @Wolfgang M. Haben Sie diese Gewinnquote gesehen oder glauben Sie das einfach so.
    Soeben ist das Wort „ geltungssüchtig“ gefallen, was mir schon mehrmals aufgefallen ist.
    Meine Einschätzung bestätigt sich bei den heutigen Reaktionen mehr u. mehr.Er hat übrigens schon selber zugegeben, dass diese Plattform nicht der Ort ist wo seine sporadischen wissenschaftlich anmutenden Kommentare hingehören.Ich habe ihn schon als Kontraindikator benannt,war er doch vor allem Ende Januar u. auch kürzlich wieder vor grösseren Korrekturen sehr bullisch .Da erinnerte ich mich an das Sprichwort,
    LIEBER UNGEFÄHR RICHTIG ALS GENAU FALSCH.
    Ich habe auch schon mehrmals erwähnt, dass man Tagestraden von Swingtrading u.Langfristanlegen strikt unterscheiden soll u. somit der Zeithorizont wie von M.Fugmann erwähnt wichtig ist.
    Herr Fugmann wieder einmal viel Dank für die Super Informationen u.Einschätzungen, Sie haben es nicht nötig von solchen Leuten kritisiert zu werden.

  13. Avatar

    Lausi

    4. Dezember 2018 07:21 at 07:21

    Schon Wahnsinn was hier abgeht! Hier kann man ja mehr über die menschliche Psyche als über das Trading lernen – ist ja auch sehr interessant. Schade, dass ihr missionarischer Eifer, Herr Segler, im Streit geendet hat. Ich hätte gerne etwas mehr von Ihnen gelernt, zumal ich auch nicht an Ihrem Vortrag teilgenommen habe. Wenn Sie mir Ihre sagenumwobene PDF-Datei zukommen lassen wollen (gerne auch für ein entsprechendes Entgelt), so würde ich mich darüber freuen (an c.heis@zoho.com). Wenn Sie ihr Wissen einem breiteren Publikum von Klein- und Hobby-Tradern (wie mich) zukommen lassen wollen, so würde ich Ihnen raten entweder ein Buch zu schreiben und/oder Ihren You-Tube-Kanal zu aktivieren (als aufmerksamer FMW-Leser und ein bisschen Internet-Recherche war es übrigens nicht schwer diesen zu finden). Und versuchen Sie ihr Wissen möglichst didaktisch rüberzubringen. Immer häppchenweise, sonst kann man sich schnell erschlagen fühlen. Sie selber haben ja auch – laut eigener Angabe – Jahre gebraucht, um dabei sattelfest zu werden. Zu mindestens haben Sie durch Ihre Beiträge auf diese andere Art der Herangehensweise an das Traden aufmerksam gemacht. Schönen Dank auch dafür!

    • Avatar

      Gixxer

      4. Dezember 2018 07:56 at 07:56

      @Segler:
      Ich würde mich meinem Vorschreiber anschließen.
      Ich wäre auch sehr interessiert an den Informationen (pdf-Datei), da ich in Hamburg auch nicht zugegen sein konnte.
      Auch über ein Entgelt könnte man reden.
      Des Weiteren würden mich die von Ihnen angesprochenen Möglichkeiten, wie und wo die wirklich entscheidenden Information praktisch kostenlos zur Verfügung gestellt werden, interessieren (Link, etc.).
      Erreichen können Sie mich über wildschwing@web.de.

      @Lausi:
      Haben Sie einen Link zu dem You-Tube-Kanal?

      • Avatar

        Lausi

        4. Dezember 2018 09:28 at 09:28

        @Gixxer:
        Auf dem You-Tube-Kanal ist absolut nichts zu sehen. Würde ich den Link angeben, würde ich auch den Namen von @Segler preisgeben. Das soll er ggf. schon selber machen.

        Wenn Sie in die Materie einsteigen wollen, hilft vielleicht folgender Post von sufaap2008 vom 15.11.:

        schauen Sie bei dem LYNX-Broker, dieser bietet einen kostenfreien Optionen-Lernkurs an, heißt „Optionen verstehen und handeln lernen“
        Dazu ein Link (ich hoffe Markus hat nichts dagegen)

        https://www.lynxbroker.de/wissen/optionen-handeln-lernen/

        Auch Jens Rabe, den auch @Segler empfiehlt, bietet für gerade 5,- einen Basiskurs an.
        Bin gerade selbst dabei in die Materie einzusteigen….

    • Avatar

      sufaap2008

      4. Dezember 2018 13:51 at 13:51

      @Gixxer @Lausi und….
      Der Schwerpunkt in Hamburg waren nicht die Optionen, wie Sie evtl. denken, sondern wie man die Tiefpunkte im Markt erkennt und die Einstiege findet. Hier werden die Volaabbildungen als zusätzliche Indikatoren genommen oder direkt gehandelt, lesen Sie den Kommentar von @Segler 3. Dezember 2018 16:56 at 16:56 und mein Kommentar vom 4. Dezember 2018 02:46 at 02:46
      All das ist „der Heilige Gral“, nicht die Optionen. All das können Sie auch direktional mittels CFD`s oder Futures handeln, das macht doch @Segler auch.
      Optionen sind nur ein nondirektionales Instrument, was im Bezug auf Vola zusätzliche Chancen, am Markt das Geld zu verdienen, bietet.

      Einmalig, ich kenne sonst niemanden, der sich gleichzeitig mit Rohstoffmärkten, Volamärkten, Volumenprofilen auskennt und dazu noch die Optionen beherrscht.
      Die meisten „klassischen“ Trader haben von all dem keinerlei Ahnung. Das hätte @Segler ahnen können, und methodisch und didaktisch einen anderen Weg wählen müssen. Hier sind die Provokationen nicht das richtige Mittel.
      Auf irgendeiner genannten Preismarke seit Wochen rumzuhacken (gut dass hier Marken genannt werden), sich gegenseitig Geltungssucht, Rechthaberei und sonst was vorzuwerfen und das Ganze so eskalieren zu lassen, dass einer die Tür zuschlägt, ist nach dem Abend in Hamburg schon enttäuschend.

  14. Avatar

    Altbär

    4. Dezember 2018 19:10 at 19:10

    Ist die Börse ( Börsianer ) eben doch einfältig u.hat 2 Tage gebraucht um zu merken ,dass es überhaupt keine Gründe für eine Rally gab. Fugmann hat wieder einmal Recht gehabt.Er wurde auch kritisiert wegen des Titels.Man sollte halt nicht Bullen als einfältig betiteln, ( was er auch nicht gemacht hat) lagen sie doch 2Tage so suuuper richtig.
    Vielleicht sind jetzt die Verluste mindestens vielfältig.Schadenfreude ist sonst nicht meine Art, aber wir Bären wurden schon seit Jahren verhöhnt.
    Eines kann man feststellen ,die Spikes werden immer kürzer, u.werden fast nur noch durch Präsidenten u.Notenbanken ausgelöst.Heute steigen auch die langen Bonds endlich, was ich schon lange erwartet habe.
    Das R“ Wort macht langsam die Runde.

  15. Avatar

    Altbär

    6. Dezember 2018 07:43 at 07:43

    Satire :Schade, dass der Segler weggesegelt ist.Er würde uns sicher posten ,dass er am Montag am Hoch die Wende erkennt hat u.heute fünfstellig kassieren werde.
    Ist nur als Spass gemeint,dass die Euphorie nicht einmal 1Tag gehalten hat , hat die meisten überrascht.
    Trump ist noch unberechenbarer als man denken könnte.Immerhin bewegt er mit seinen Schnellfürzen Milliardenbeträge.Die Hoffnung auf die Endjahresrally war vorerst ein Fehlausbruch.
    Ob dieses Hüst u. Hott von der Wallstreet geschätzt wird, muss sich noch zeigen.

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Nasdaq und Gold will ich mir im folgenden Video genauer anschauen. Was sagt die Charttechnik, was ist für uns Trader machbar?

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Dax: Der deutsche Leitindex und die deutsche Wirtschaft

Wie kann es sein, dass der deutsche Leitindex Dax auf Rekordständen notiert, obwohl es einem Teil der Wirtschaft doch so schlecht geht?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

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Derzeit wird viel darüber gerätselt, warum es sein kann, dass der deutsche Leitindex Dax auf Rekordständen notiert, obwohl es einem Teil der Wirtschaft doch so schlecht geht? Im Bereich der Gastronomie und in vielen Dienstleistungsbranchen herrscht große Not und viele Firmen können sich nur knapp über Wasser halten. Woher also diese Divergenz, spielen die Börse komplett verrückt?

Der Dax und Deutschlands geschrumpfte Wirtschaft

Vor Kurzem wurde die erste Berechnung für das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands des Jahres 2020 veröffentlicht. Es ist um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen, von 3,44 auf 3,329 Billionen Euro, macht pro Bürger 40.033 Euro (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Das Verarbeitende Gewerbe war besonders durch den Totaleinbruch im zweiten Quartal 2020 um 10,4 Prozent gefallen. Der Dienstleistungsbereich mit Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 6,4 Prozent, allerdings nur deshalb vergleichsweise wenig, weil der Onlinehandel einen gewaltigen Boom erlebt hat. Die Bauausgaben hingegen nahmen gegenüber dem Vorjahr sogar um 1,4 Prozent zu.

Die Konsumausgaben der Bürger erlebten mit minus 6 Prozent den größten Rückgang seit Jahrzehnten, allerdings wirkten die Ausgaben des Staates mit plus 3,4 Prozent dagegen stabilisierend.

Der Außenhandel mit seinen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen ging im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Besonders stark natürlich der Rückgang der Dienstleistungsimporte, was vor allem am hohen Anteil des stark rückläufigen Reiseverkehrs lag.

„Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 158,2 Milliarden Euro. Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden.“ So das Statistische Bundesamt.

Wieso steht der deutsche Leitindex nun knapp über seinem Stand vom Februar 2020, dem Beginn der Corona-Krise?

Die Besonderheit des Dax

Warum also steht der deutsche Leitindex Dax höher als vor der Krise, trotz der schlechten Wirtschaftsdaten? Dafür dürfte es mehrere Ursachen geben.

Zum einen blickt der Index bereits weit in das Jahr 2021, also auf die Zeit, in der man glaubt das Virus eingedämmt zu haben und zum anderen ist er kein Spiegelbild der deutschen Wirtschaft mit seinen vielen exportorientierten Titeln. Dies wird allein schon aus seiner Marktkapitalisierung ersichtlich. Diese beträgt aktuell 1,265 Billionen Euro, im Vergleich zum deutschen Bruttoinlandsprodukt von 3,329 Billionen Euro. Ganz anders die USA, wo allein der S&P 500 mit seiner 40-Billionen-Marktkapitalisierung fast schon das Doppelte der US-Wirtschaftsleistung ausmacht (20,8 Billionen Dollar).

Viele der Branchen, die das deutsche BIP ausmachen, sind gar nicht im Dax repräsentiert, oder gar nicht börsennotiert. Etwa der Mittelstand, oder die derzeit so gebeutelten Dienstleistungsbranchen, wie das Gastgewerbe, oder auch Tourismus und Kultur. Betrachtet man die vielen Pleiten und schmerzhaften Einschnitte in diesen Bereichen, so wird erkennbar, dass diese (zunächst) nicht den deutschen Leitindex tangieren. Beispielsweise Karstadt, Kaufhof, Douglas, Adler, Klier, Arko, Eiles u.v.m.

Die Unternehmen im Dax legen zum Teil schon wieder starke Unternehmensergebnisse vor. Sei es die deutsche Post, die die große Paketflut kaum bewältigen kann, der Spezialchemiekonzern Covestro, oder jüngst der größte Chemiekonzern Europas, BASF. Besonders bedeutsam, weil dieser weltweite Lieferant von Grundprodukten so etwas wie ein Frühindikator der Weltwirtschaft gilt. Die Ludwigshafener sind in nicht weniger als 90 Ländern dieser Erde präsent. Abertausende von Firmeninsidern haben dafür gesorgt, dass der Aktienkurs seit dem Coronatief bereits wieder um 75 Prozent gestiegen ist.

Was wird erst demnächst Infineon für Zahlen liefern, angesichts der großen Nachfrage nach Chips (Automobilbau)?

Unsere Automobilindustrie zeigt deutlich, wo die Corona-Krise bereits überwunden ist, in Fernost. BMW, Daimler und Volkswagen haben sehr von der Erholung der chinesischen Wirtschaft profitiert. Diese Firmen verkaufen bereits 30 bis 40 Prozent ihrer Fahrzeuge in China. Dort gibt es nach Jahren der Schrumpfung wieder einen richtigen Boom im Automobilsektor. Nicht zu vergessen der US-Markt, wo es zumindest 2021 einen schuldenfinanzierten Aufschwung geben sollte. Über die Pläne der neuen US-Administration wurde schon ausführlich berichtet.

So bleibt festzustellen: Die Kurs/Gewinn-Verhältnisse der Unternehmen des Dax liegen bei 20 von 30 Unternehmen für das Jahr 2021 gleich oder besser als der 10-Jahresdurchschnitt.

Fazit

Laut der deutschen Börse ergibt sich für den Dax in den vergangenen 30 Jahren ein durchschnittliches Kurs/Gewinn-Verhältnis von 19, längerfristig von 15. Das aktuelle KGV für das Jahr 2021 wird mit 19 angegeben, sollte es mit der deutschen Wirtschaftserholung tatsächlich so klappen, wie erwartet. Die ersten Ergebnisse der Unternehmen deuten daraufhin, dass es tatsächlich der Fall sein könnte, wenn Volkswagen selbst im Corona-Jahr noch einen Gewinn von 10 Milliarden Euro ausgewiesen hat. Der deutsche Leitindex ist zweifelsohne hoch bewertet, aber seine Kennziffern zeigen kein völliges Auseinanderdriften zur Wirtschaft, wie es zum Beispiel in den USA bei vielen Werten der Fall ist. Aber hier liegen auch die Probleme des deutschen „Performance-Index“. Er ist abhängig von der Entwicklung der großen Volkswirtschaften von China und den USA und von der Wall Street. Wenn dort die Kurse einbrechen, tun es unsere auch, zumal sich der Dax auch noch in Summa in den Händen ausländischer Investoren befindet, zumeist angelsächsischen (Beispiel BlackRock). Aber eines ist er gewiss nicht: Ein Abbild der deutschen Volkswirtschaft.

Spiegelt der Dax die deutsche Wirtschaft wider?

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