Der DAX ist mit einem Paukenschlag ins neue Jahr gestartet und setzt damit ein klares Ausrufezeichen an den europäischen Aktienmärkten. Mit dem Sprung über die runde Marke von 25.000 Punkten markierte der deutsche Leitindex nicht nur den nächsten Meilenstein, sondern erreichte zugleich ein neues Allzeithoch bei 25.122,46 Punkten. Den Handelstag beendete er schließlich mit einem Plus von 0,9 % bei 25.122 Punkten. Aus der von vielen Anlegern vermissten Jahresendrallye ist damit faktisch eine Neujahrsrallye geworden – und das in einem Umfeld, das eigentlich von Unsicherheit geprägt ist.
Bemerkenswert ist dabei vor allem die zunehmende Entkopplung der Börse von der Geopolitik. Seit der Eskalation der Venezuela-Krise, die die Lage weltweit weiter verkompliziert, setzen die Aktienmärkte ihren Höhenflug fort. Früher hätten vergleichbare Angriffe Ölpreissprünge ausgelöst und die Stimmung an den Aktienmärkten zumindest kurzfristig belastet. Doch diesmal blieb der US-Angriff ohne negative Folgen – im Gegenteil: Auch die US-Börsen behaupten ihre Rekordstände und zeigen bislang kaum Schwäche. Die Dynamik der Rekordjagd schwächt sich jedoch spürbar ab. Kryptowährungen und Edelmetalle geraten ebenfalls unter Druck – ein mögliches Indiz für eine Rally-Pause.
Rekordrally vor Verschnaufpause?
Die US-Indizes liefern damit weiterhin Rückenwind: Der Dow Jones steuert auf die Marke von 50.000 Punkten zu, der S&P 500 auf 7.000 Punkte. Allerdings gelten die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks kurzfristig als überkauft, weshalb erste Gewinnmitnahmen jederzeit möglich sind. Aus charttechnischer Sicht könnte der DAX bei 25.140 Punkten ein wichtiges Extensions-Ziel erreichen. Hier dürfte die Rally durchaus eine Pause einlegen, was sich vorbörslich bereits andeutet. Denn der DAX könnte am Donnerstag mit einem Abwärts-Gap in den Handel starten.
Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese potenzielle Hürde würde das nächste Ziel bei 24.450 Punkten in den Fokus rücken. Entscheidend bleibt jedoch, ob das hohe Tempo der Rally tatsächlich gehalten werden kann – oder ob nun eine Konsolidierung einsetzt.
DAX schwächelt über 25.000-Punkte-Marke
Der DAX ist vorbörslich bis an die runde Marke von 25.000 Punkten zurückgefallen und dürfte damit mit einem Abwärts-Gap in den Handel starten. Entscheidend wird nun, ob die Supportzone um 25.000/24.982 Punkte verteidigt werden kann. Gelingt das, ist ein erneuter Hochlauf in Richtung der jüngsten Rekordregion durchaus möglich.
Allerdings spricht die überkaufte Ausgangslage dafür, dass der Markt zunächst eher in einen Konsolidierungsmodus auf hohem Niveau übergeht. In diesem Szenario wären weitere Rücksetzer nicht überraschend – zunächst bis zur offenen Kurslücke bei 24.892 Punkten. Sollte die Abwärtsdynamik anziehen, könnte in den kommenden Handelstagen auch ein Backtest des alten Rekordhochs bei 24.771 Punkten auf die Agenda rücken.
Auf der Oberseite bleibt die Zone um 25.140/25.150 Punkte die zentrale Hürde. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die Tür für weiteres Aufwärtspotenzial öffnen und einen Vorstoß in Richtung 25.445 Punkte ermöglichen. Solange dieser Breakout jedoch ausbleibt, dürfte der DAX eher zwischen Supports und Widerständen pendeln.
Dax-Chart von TradingView
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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…10 % seit Mitte November ist schon eine Jahresendrally und wie schon einmal geschrieben direkt in die Jahresanfangsrally übergegangen…die Frage ist halt, ob die Jahresendrally 2025 nicht schon die Jahresendrally 2026 ist und das Jahresende einfach dieses Jahr sehr früh anfängt…im Übrigen hat der DAX heute am fünften Tag sein viertes ATH gemacht in 2026…80 % Quote…ich hoffe das die Quote gehalten und ausgebaut werden kann im Laufe des Jahres ;o)…im Endeffekt ist es auch keine Entkopplung von der Geopolitik…Länder wie Venezuela, Iran, etc. sind die stillen Reserven des Westens…wenn man es richtig anstellt, dann sind es so wie mit der Wende in Deutschland auf einen Schlag mehrere Millionen Menschen, die ein besseres Leben führen können und als Konsumenten für westliche Waren dienen…mehr Umsatz, mehr Gewinn…denn alle Menschen wollen mehr Wohlstand und bessere Standards…und wenn dabei Großkonzerne gut verdienen können und staatliche Sicherheit garantiert wird, dann entwickelt sich vieles zum Guten…Donald wird am Ende vielleicht doch noch den Friedensnobelpreis bekommen und die schon totgeglaubten und abgeschriebenen Amis bleiben weiterhin Supermacht…
Knapp 25 215 Punkte in der Spitze ist schon nicht wenig…auch wenn’s sich nur um einen Performance Index handelt…
Der Kursindex liegt bei den 6 415 …ein Aufschlag von etwas über 50 Prozent…allerdings in 26 Jahren gerechnet….ist ja nun auch nicht der Brüller…
Die Dividendenrendite liegt bei deutlich unter 2 Prozent…
Jüngster Treiber für die Märkte sind weiterhin die Notenbanken …
Konträr dazu stehen Gold und Silber…
Wie lange die dieses Spiel noch treiben wollen…? Weiß keiner so genau…
Das die FED am All Time High schon wieder Geld druckt…sollte zu denken geben…
Sie wartet nicht mal mehr auf den Abschwung…sie druckt gleich mal vorbeugend vor…
„Mehr wie Geld drucken können die sowieso nicht…!“…. Sagte schon 2011 Marc Faber…
Dann werden Imflationsdaten veröffentlicht …die jedem Bericht vom SED Politbüro… das Wasser abgraben würden…
Derweil geht der Buffet Indikator steil in Richtung der 250 Prozent….