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Wegweisende Hürde im Fokus DAX ringt um 24.000: Unsicherheit vor USA-Iran-Gesprächen

Grafik: ChatGPT

Der DAX steht trotz der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran weiter unter dem Einfluss der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Auslöser sind die anhaltenden Entwicklungen rund um den Iran-Konflikt, die die Märkte weiterhin dominieren und für starke Kursschwankungen sorgen. Die Anleger reagieren immer noch sehr sensibel auf neue Nachrichtenlagen und passen ihre Positionierungen entsprechend schnell an. Daraus ergibt sich eine weiterhin erhöhte Volatilität mit potenziellen Richtungswechseln auf kurzer Zeitebene. Der Konflikt selbst spitzt sich vor entscheidenden Gesprächen am Wochenende zu. Trump hat den Iran vor Transitgebühren in der Straße von Hormus gewarnt, während Teheran Reparationen und Kontrolle fordert.


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Am Donnerstag zeigte sich diese Nervosität deutlich: Der DAX konsolidierte die starke Rally vom Vortag und schloss mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 23.807 Punkten. Vor allem Technologiewerte wie SAP und Infineon gerieten unter Druck, während auch in den USA Softwaretitel angesichts wachsender Sorgen vor KI-bedingter Disruption schwächer tendierten. Zusätzlich belastete die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran die Marktstimmung, da die weiterhin geschlossene Straße von Hormus die Unsicherheit verstärkte und den Ölpreis wieder ansteigen ließ.

Erst nachbörslich sorgten Berichte über mögliche Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon für Entspannung. In der Folge zog der DAX wieder an und näherte sich erneut der Marke von 24.000 Punkten. Aus technischer Sicht rückt damit der Bereich um 24.120 Punkte in den Fokus, wo das 61,8%-Fibonacci-Retracement verläuft. Sollte dieser Widerstand überwunden werden, könnte sich das Chartbild weiter aufhellen. Weitere Rückschläge sind angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten jedoch jederzeit möglich.

DAX hat 24.000-Punkte-Marke im Visier


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Der DAX notiert vorbörslich erneut in der Nähe der 24.000-Punkte-Marke. Für einen Angriff auf die runde Marke fehlt aktuell ein Anstieg über den Widerstand bei 23.948 Punkten. Über der runden Marke rückt dann das 61er-Retracement bei 24.120 Punkten als zentrale Entscheidungsmarke in den Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das technische Bild weiter aufhellen und Potenzial in Richtung der Widerstandszone zwischen 24.270 und 24.360 Punkten eröffnen. Allerdings dürfte dieser Bereich im ersten Anlauf schwer zu überwinden sein, sodass zunächst Gewinnmitnahmen und Rückläufe wahrscheinlich bleiben.

Unterhalb der 24.000-Punkte-Marke bleibt der DAX anfällig für Rücksetzer bis 23.906 Punkte. Hält diese Unterstützung nicht, rücken Abgaben bis 23.700 Punkte in den Fokus. Ein Bruch des gestrigen Tagestiefs bei 23.673 Punkten würde das kurzfristige Chartbild eintrüben und einen Ausdehnung der Bewegung bis in den Bereich des nächsten Retracements bei 23.350 bis 23.280 Punkten begünstigen.

DAX ringt um 24.000-Punkte-Marke: Spannung vor US-Iran-Gespräche

Dax-Chart von TradingView

DAX Unterstützung:

23.906 – Horizontale

23.875 – Tagestief 08.04.

23.765 – Horizontale

23.673 – Tagestief 09.04.

23.650 – Horizontale

23.350 – Horizontale

23.286 – 38,2% Retracement

DAX Widerstände

23.989 – Tageshoch 09.04.

24.080 – Gap 08.04.

24.100 – 200-Tage-Linie

24.119 – 61,8% Retracement

24.163 – Tageshoch 08.04.

24.261 – vorbörsliches Hoch 08.04.

24.272 – ex Range-Unterkante

24.328 – 161,8 Extension

24.360 – Horizontale

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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3 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Zeit der großen Anstiege ist vorbei….

    Der DAX Performance Index wird sich …auf Sicht der nächsten 25 Jahre wohlgemerkt… vielleicht nochmals verdoppeln können… was dann einer jährlichen Rendite weniger als 3,5 Prozent im Zinseszinseffekt entspricht…soviel gibt es jetzt schon wieder für mündelsichere Staatsanleihen….
    Es ist halt ein Unterschied ob ich von den 5000 komme… wie im September 2011 ( Eurokrise) ….oder von den 25 500 wie neulich geschehen…
    Die Dividendenrenditen liegen auch bei unter 2 Prozent…und damit unter der Inflation…

  2. Auf daß der 47. US-Präsident Donald John Trump Finanzminister Scott Bessent darum bittet, die KI entsprechend zu regulieren, damit Facebook, Instagram und die Amazon Prime Video-App für mobile Endgeräte nicht zerdeppert werden.

  3. Wenn Gold seit 2000 so im Kurs (bis aktuell) angestiegen wäre wie der DAX, dann würde Gold heute bei etwa 950 Euro pro Unze liegen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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