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Vorbörslich unter Druck DAX rutscht ab: Schwache US-Börsen sorgen für Gegenwind

DAX rutscht ab: Schwache US-Börsen sorgen für Gegenwind
Grafik: ChatGPT

Der DAX knüpft am Dienstag im vorbörslichem Handel an seine Verluste vom Vortag an und notiert tiefer. Zum Wochenauftakt hat der deutsche Leitindex ohne die richtungsweisenden Impulse der US-Börsen nur verhalten tendiert. Zwar gelang es dem DAX zunächst die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten zu überwinden, doch im weiteren Verlauf fehlte die Anschlussdynamik, sodass der Index erneut deutlich unter diese Schwelle zurückfiel. Damit scheiterte das Börsenbarometer abermals an der runden Marke, nachdem bereits in den vergangenen Wochen mehrere Ausbruchsversuche erfolglos geblieben waren. Am Ende des Tages stand schließlich ein Minus von 0,5 % bei 24.800 Zählern zu Buche.

Gleichwohl bleibt der DAX in unmittelbarer Schlagdistanz, weshalb weitere Anläufe durchaus wahrscheinlich erscheinen. Die übergeordnete Suche nach einer klaren Richtung setzt sich somit fort, whrend Marktteilnehmer weiterhin auf belastbare Impulse warten. Solange jedoch die charttechnisch relevante Unterstützung bei 24.500 Punkten verteidigt wird, sind die Chancen auf eine Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung intakt. Erst ein nachhaltiger und dynamischer Sprung über 25.100 Punkte würde jedoch neues Aufwärtspotenzial freisetzen.

Im heutigen Handel könnten konjunkturelle Daten für Bewegung sorgen, insbesondere da mit den ZEW-Konjunkturerwartungen ein bedeutender Frühindikator veröffentlicht wird. Darüber hinaus dürfte die Rückkehr der taktangebenden US-Börsen zusätzliche Orientierung liefern und somit für mehr Klarheit im Markt sorgen.

DAX nimmt Kurs gen Süden

Der DAX notiert vorbörslich schwächer und steuert damit direkt auf die erste Unterstützungszone bei 24.714/24.700 Punkten zu. Kann sich der Index in diesem Bereich stabilisieren und die Zone verteidigen, eröffnet sich Potenzial für eine technische Gegenbewegung. Erste Erholungsziele liegen dann bei 24.800 Punkten, gefolgt von 24.860 sowie 24.898 Punkten. Spätestens dort dürfte die Gegenwehr der Bären wieder zunehmen, da sich in diesem Bereich kurzfristige Widerstände befinden und die Luft nach oben zunächst dünner wird.

Rutscht der DAX hingegen signifikant unter die Marke von 24.700 Punkten, würde sich das charttechnische Bild eintrüben. In diesem Szenario wären Anschlussverkäufe bis in den Bereich um 24.620 Punkte wahrscheinlich. Darunter rückt erneut die zentrale Horizontale bei 24.500/24.475 Punkten in den Fokus. Diese Zone fungiert weiterhin als maßgebliche kurzfristige Entscheidungsmarke und dürfte die Richtung im Deutschen Aktienindex vorgeben.

DAX fällt deutlich unter 25.000-Punkte-Marke: US-Börsen belasten

Dax-Chart von TradingView

DAX Unterstützung:

24.793 – Tagestief 16.02.

24.714 – Tagestief 09.02.

24.620 – Horizontale

24.500/475 – MOB-Marke

24.393 – Tagestief 06.02.

24.350 – Horizontale

24.272/266 – Doppeltief

DAX Widerstände

24.800/807 – SK 16.02. / EMA200

24.953 – Tageshoch 13.02.

24.965 – Horizontale

25.000 – Psycho-Marke

25.098 – Horizontale

25.239 – Tageshoch 12.02.

25.279 – Gap 16.01.

25.356 – Horizontale

25.507 – Rekordhoch

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



Stefan Jäger
Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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2 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Nach knapp 17 Jahren, der Drehpunkt an den Märkten war der 10.März 2009,geht den Indizes nun langsam die Luft aus…!

    Das Ausgangsniveau lag beim DAX bei exakt 3588 Punkten…

    Oder wartet man auf neue Liquidität…? Denn irgendwer muss die Indexstände ja finanzieren…nichts kommt von nichts…
    Sie müssen heute für den DAX fast den Faktor 7 hinlegen…kürzlich schon erreicht …
    Dazu kommen noch die Immobilien und Rohstoffe, die Edelmetalle und die kryptographischen Währungen…die übrigen Indizes…alles das kostet Geld ..kostet…kostet…kostet ein Vielfaches vom März des Jahres 2009…

  2. Für die exportstarke Metall- und Elektroindustrie stehen aktuell Rahmenbedingungen zugunsten der Binnennachfrage zur Verfügung.

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