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Dax: Schlag in die Magengrube – punktgenau!

Die Märkte werden nun einmal mehr mit diesem Schlag in die Magengrube aus ihrem seligen Dornröschenschlaf geweckt..

Markus Fugmann

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am

Der Dax hat gestern das gemacht, was man von ihm erwarten konnte: er stieg bis zu der zentralen Widerstandszone (bei 12600 bis 12650 Punkte), die schon im Februar, April, Mai und Juni von großer Relevanz war. Der Sprung über diesen zentralen Widerstand gelang jedoch nicht, und kurz nach Schließung der Wall Street wurde bekannt, dass die USA weitere Zölle im Volumen von 200 Milliarden Dollar gegen China erheben wollen, betroffen sind vor allem Alltagsgegenstände wie Möbel, Nahrungsmittel, Reifen etc.

Vor allem der Zeitpunkt der Verkündigung dieser neue Eskalationsstufe ist aufschlußreich: China hatte gestern erstmals einen Schritt voraus gemacht mit der Verhängung von Anti-Dumping-Zöllen für Glasfaserprodukte aus den USA, Trump hatte darauf zunächst nicht reagiert mit einem Tweet. Aber das wurde dann eben kurz nach Handelsschluß als offizielle Verlautbarung nachgeholt – und man kann vermuten, dass dieser Schritt so oder so geplant war, nachdem Nordkorea nun wieder Abstand nimmt von den Verhandlungen mit den USA (sicher auf Geheiß Chinas) und China selbst gestern mit neuen Zöllen vorgeprescht war! Politische Börsen haben ja angeblich kurze Beine – geradezu Stummel..

Die Märkte jedenfalls werden nun einmal mehr mit diesem Schlag in die Magengrube aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Statt weistsichtig in großen Strukturen zu denken und zu erkennen, in welch fatale, geradezu eskalierende Richtung die geopolitischen Rahmenbedingungen sich entwickeln (was stark auf die Wirtschaft zurück wirken wird), kümmert man sich um das „klein klein“: wie werden die Zahlen aus dem 2.Quartal ausfallen – diese Frage ist wichtiger als die Tatsache, dass auf den zukünftigen Quartalen immer mehr Schatten liegt und der Handelskrieg auch an der derzeit noch optimistischen Wall Street nicht vorbei gehen wird. Es werden aber vorwiegend die US-Firmen sein, die die Zeche bezahlen müssen, vor allem aber diejenigen meist wenig qualifizierten Menschen, die Trump ihre Stimme gegeben haben!

Mit diesem Schritt der Trump-Administration jedenfalls ist klar, dass das Thema Handelskrieg noch lange bestimmend sein wird. Trump ist – und das ist das große Mißverständnis der Märkte bislang – eben nicht nur ein Deal-Maker, sondern vor allem ein Ideologe, dessen Ziel es ist, den Aufstieg Chinas insofern zu verhindern, weil er die bislang totale Dominanz der USA der letzten Jahrzehnte erhalten will. Die Strafzölle gegen das Reich der Mitte sind daher nur das Symbol für den Versuch, ein weiteres Erstarken China zu verhindern. Sie sind lupenreines Dominanz-Verhalten eine Alpha-Tiers, das nicht auf Verständigung und Verhandlungen abzielt, sondern auf eigene Überlegenheit pocht!

Zum Dax: der Index ist gestern also „planmäßig“ an der Überwindung des zentralen Widerstands gescheitert, und wenn der Dax diesen Widerstand nicht zeitnah überwindet, droht weiteres Ungemach, droht eine Ausweitung des Abwärtsgaps von heute:


(Chart durch anklicken vergrößern)

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Indizes

DAX daily: Turnaround im Dax – mit Fed und Tech zur 14.000er Marke?

Stefan Jäger

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am

Am heutigen Handelstag dreht sich alles um die Fed und die Tech-Riesen. Nachdem Turnaround Tuesday könnte das den Dax weiter beflügeln. Im gestrigen Handel legte der deutsche Leitindex bereits eine beeindruckende Rally hin und komplettierte dabei ein V-Reversal. Dementsprechend gelang es ihm auch die Verluste vom Wochenauftakt mehr als wettzumachen. Trotz Pandemiesorgen und Meldungen über Grenzkontrollen und Reisestillstand haben Anleger wieder kräftig bei Aktien zugegriffen. Am Ende des Handelstags stand damit ein Plus von 227 Punkte (+1,66%) zu Buche. Mit einem Schlusskurs bei 13.871 hat der deutsche Leitindex den turnaround letztendlich vollzogen. Dabei erwies sich der Unterstützungsbereich bei 13.600 erneut als eine gute Kaufgelegenheit und diente als Sprungbrett für höhere Kurse. Im Grunde dreht sich im Dax alles um zwei Marken – 13.600 auf der Unterseite und 14.030 auf der Oberseite. Seit vier Wochen spielt sich das Geschehen in dieser Range ab. Ein Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung könnte schließlich eine Richtungsentscheidung bringen.

Mit der heutigen Fed-Sitzung und den Quartalszahlen der Tech-Giganten Apple, Facebook und Tesla stehen interessante Trading-Events auf der Agenda, die für Volatilität sorgen können. Die Kaufbereitschaft und Vorfreude der Investoren auf gute Geschäftsberichte und Notenbanken-Geld könnte demnach die Hürde bei 14.000 Punkten wieder in Reichweite bringen. Zwar stellen die Corona-Restriktionen, fehlende Impfstoffe und sportliche Aktienbewertungen Risiken dar, aber das nimmt man derzeit in Kauf, aus Angst eine Rally an den Märkten zu verpassen.

News und fundamentale Daten

Vor wenigen Minuten wurde das GfK Konsumklima veröffentlicht, die Daten sind mit einem Wert von -15,6 deutlich schlechter als erwartet ausgefallen (Prognose -7,9, vorher -7,3), damit trübt sich die Lage weiter ein. Seit April letzten Jahres befindet sich der Wert nun schon im negativen Bereich. Darüber hinaus ist in den letzten fünf Monaten beim Konsumklima ein Abwärtstrend erkennbar. Ab 14:30 Uhr folgen dann noch Wirtschaftsdaten aus den USA. Zuerst erscheinen um 14:30 Uhr die Auftragseingänge für langlebige Güter. Danach werden um 16:30 Uhr die Rohöllagerbestände veröffentlicht. Am Abend steht dann die Fed-Sitzung an. Um 20:00 Uhr gewährt die Fed einen Einblick in das FOMC Statement und der Zinsentscheidung. Schließlich tritt Fed-Chef Jerome Powell um 20:30 Uhr vor die Presse und gibt Auskunft über den zukünftigen geldpolitischen Fahrplan. Ähnlich wie die Europäische Zentralbank werde die Fed erstmal ihre Füße stillhalten.

Nach US-Börsenschluss wird es dann nochmal richtig spannend, wenn Apple, Facebook und Tesla ihre Quartalsberichte veröffentlichen. Die Zahlen könnten nachbörslich für reichlich Bewegung im Nasdaq und S&P500 sorgen, da die drei Unternehmen zusammen eine enorme Marktkapitalisierung auf die Waage bringen. Die Tesla-Jünger werden genau auf die Daten schauen, da sie sich, wie von vielen Analysten prophezeit, einen Aktienkurs von 1.000 USD herbeisehnen. Außerdem öffnen Unternehmen wie Boeing, AT&T und Lam Research ihre Bücher. Auch die beiden deutschen Unternehmen Sartorius und Software AG veröffentlichen ihre Berichte. Bisher verläuft die Bilanzsaison durchweg überzeugend, das ist aber auch nicht überraschend, wenn die Erwartungen immer noch auf einem niedrigen Level liegen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Durch eine rasante Rally hat sich der Dax im gestrigen Handel wieder zur Marke von 13.900 zurückgekämpft. Im Bereich von 13.920 wurde er allerdings ausgebremst. Um wieder zur 14.000er Marke zu gelangen, muss er zwei Widerstände bei 13.925 und 13.950/960 überwinden. Erst dann könnte ein erneuter Test der Hürde bei 14.030 anstehen. Ein Anstieg über 14.030 wäre ein starkes Signal und könnte weiteres Aufwärtspotenzial bis 14.115 und 14.131 eröffnen.

Zuvor könnte nach dem kräftigen Anstieg von gestern eine Konsolidierung anstehen. Dann würde es zunächst zum Nachttief bei 13.830 gehen. Dort könnte der Dax bereits wieder die Aufwärtsbewegung aufnehmen. Fällt er jedoch daruntern, dann dürfte es noch zum Unterstützungsbereich bei 13.800 laufen, dort liegt auch das 38,2% Retracement des gestrigen Anstiegs. Hier sollte der Dax spätestens drehen, ansonsten droht ein Abrutschen bis 13.745 oder sogar 13.700. Das gestrige Tagestief bei 13.670 sollte aus Sicht der Bullen nicht mehr unterschritten werden.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Ausblick 27.01. - H1-Chart - Fed & Tech Quartalszahlen im Fokus

Dax Unterstützungen (US):

13.874 – Schlusskurs 22.01.

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – mehrfache US/WS (H4)

13.670 – Tagestief 26.01.

13.600 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.925 – Tageshoch 26.01.

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

14.000 – psychologische Marke

14.029 – Doppeltop

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

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Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

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