Folgen Sie uns

Indizes

Dax: Schon eingepreist? Mehr Schein als Sein

Noch kurz vor X-Dax-Eröffnung sah die Sache nicht so gut aus für den Dax, aber Peking macht´s möglich..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Noch kurz vor X-Dax-Eröffnung sah die Sache nicht so gut aus für den Dax, da die asaitischen Märkte teilweise sehr deutlich im Minus waren (Nikkei -1%, Shanghai Composite -1,5%, Hang Seng -2,2%). Aber dann kam plötzlich an Chinas Märkten die wundersame Drehung – zu vermuten ist, dass staatliche chinesischen Banken auf Geheiß Pekings als Käufer auftraten, um den freien Fall der zuletzt so stark gebeutelten chinesischen Indizes zu stoppen.

Das zog dann die US-Futures steil nach oben – und das wiederum sorgte dann für einen starken X-Dax-Start, der sich kurz zuvor so noch gar nicht abgezeichnet hatte. Mit anderen Worten: der starke X-Dax-Start ist weniger eine Folge des faulen Kompromisses zwischen CDU und CSU, sondern dem guten Willen Pekings zu verdanken.

Denn von einem Kompromiß war der Dax bereits gestern fest ausgegangen, sonst hätte sich der deutsche Leitindex gestern nach schwachem Start nicht so erholen können wie er es dann im gestrigen Handelsverlauf tat. Mit der Einigung zwischen CDU und CSU scheint nun alles wieder gut zu sein, aber die Sache ist doch innerlich morsch und alles andere als stabil. Ein einziger neuer Tropfen kann das Faß jetzt zum überlaufen bringen. Insofern ist das mehr Schein als Sein, trotz der Parolen der Regierungs-Beteiligten.

Nachdem der Dax zuletzt so schwer unter die Räder gekommen war, ist nun die Frage, ob er sich aus diesem Loch heraus arbeiten kann. Im besten passiert nun das, was ab Ende März begann, als wir eine ähnliche Chart-Formation hatten wie derzeit. Damals bildete sich ein Boden im Bereich 11800 Punkte, es ging nervös um diese Zone rauf und wieder runter, bevor dann doch der Ausbruch nach oben gelang:


(Siehe Kreis links im Chart; Chart durch anklicken vergrößern)

Kann das diesmal auch gelingen? Möglich, aber die Voraussetzungen sind derzeit ungünstiger als damals, weil die Abwärtstendenzen der deutschen Wirtschaft damals nicht so offenkundig waren wie derzeit und das Thema US-Zölle auf Autos aus der EU noch nicht so konkret war.

Heute verkürzter Handel in den USA, der Dax alos morgen alleine zu Hause – und es sind dann meist solche Tage ohne den „großen Bruder“ Wall Street, die zeigen, wie es um die innere Verfassung des Dax wirklich bestellt ist..

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage