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Aktien

Dax-Schwäche: Die Gründe

Markus Fugmann

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Von Michael Leist

Verbrauchervertrauen

Das Misstrauen von Kunden gegenüber Unternehmen steigt kontinuierlich. Die Bankenkrise, Fehlberatung bei Geldanlagen, Lebensmittelskandale, Preisabsprachen unter Herstellern, die Aufdeckung miserabler Produktionsbedingungen, der systematisch aufgezogene Vertrieb von Schrottimmobilien, Rückrufaktionen und dergleichen haben diesen Trend in den vergangenen Jahren verstärkt. Das ist das Ergebnis nahezu aller Studien zum Verbrauchervertrauen- zum Beispiel der GPRA-Vertrauensindex. Dort erhalten selbst die aus Verbrauchersicht vertrauenswürdigsten Branchen wie die Automobilhersteller nur noch rund 40 von 100 möglichen Punkten. Die Verkäufer haben sich somit ihre härteste Währung selbst genommen. Man könnte die aktuelle Situation im Verkauf so beschreiben: Produkte und Dienstleistungen gleichen sich immer stärker an. Die Auswahl wird gleichzeitig immer größer, die Verwirrung und die Verunsicherung der begüterten Kunden durch die allgemeinen Lebensumstände steigt und sie halten sich mit dem Konsum zurück. So ist es im Wirtschaftsmagazin „brand eins“ vom 10.10.2014 zu lesen.

Unsicherheiten über die Entwicklung des Euros belasten zusätzlich. Dabei ist ein stabiler Wertmaßstab des Geldes die Voraussetzung für die Werthaltung von Vermögen, bietet Sicherheit bei Vertragsabschlüssen, die über längere Zeit laufen, und liefert überschaubare und zuverlässige Daten über wirtschaftlichen Entwicklungen und damit Planungssicherheit.

Warenüberangebot

Seit Monaten warnen jedoch Politiker, Notenbanken, die Weltbank und sogar Marion Draghi selbst eindringlich vor den Gefahren einer Deflation. Die Arbeitslosigkeit in Europa sei zudem anhaltend hoch – und das obwohl die jungen Leute viel besser ausgebildet sind als früher. Zusammen mit den neuen Technologien, die zwar die Produktion steigern, jedoch keine neuen Arbeitsplätze schaffen, führt die Überalterung des Westens zu einem Überangebot an Waren! In dieses Bild passt der plötzliche Einbruch in der Produktion. Wie die Nachrichtenagentur „dpa-AFX“ berichtet, brach die deutsche Industrie im August ein. Und es droht sogar ein noch schwerer Einbruch. Der Rückschlag im August sei der schwerste seit der Wirtschaftskrise vor fünf Jahren gewesen, heißt es. Demnach teilte das Statistische Bundesamt mit, die Produktion sei Saison- und arbeitstäglich bereinigt um 4,0 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen. „Die Industrieproduktion durchläuft gegenwärtig eine Schwächephase“, hieß es in einer Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums. Insgesamt sei für das gesamte dritte Quartal mit einer schwachen Produktion zu rechnen.

Super Mario´s Zauberkiste

Die globale Konjunkturerholung hat sich damit einmal mehr als ungleichmäßig und zerbrechlich erwiesen. Um dem entgegenzuwirken, bemüht sich die EZB unter Mario Draghi seit Monaten Geld in den Markt zu pumpen, doch die Vierjahreskredite der EZB zum Niedrigzins von 0,05 Prozent greifen nicht. Statt der 200 Milliarden Euro beanspruchen Banken nur 83 Milliarden zum Stichtag 18. September. Damit zeigt sich, dass die Banken anscheinend nicht genügend Firmen mit gut laufenden Geschäften oder vielversprechenden neuen Ideen finden, die einen Kredit benötigen. Wer Geschäftsbanken also zu Krediten an Firmen verführen will, deren Verkäufe stocken, muss für die womöglich ausbleibenden Zins- und Tilgungszahlungen solcher Firmen selber einspringen. Deshalb kauft die EZB Asset Backed Securities (ABS) von den Banken und entlastet so deren Bilanz. Die Ausweitung der aktuellen monetären Programme hat die Investoren aber längst nicht zufriedengestellt. Denn Draghi hat bisher keine Andeutung gemacht, wann die EZB möglicherweise beginnen könnte, Staatsanleihen zu kaufen. Viele Experten sind unisono der Überzeugung, dass die EZB es ohne den Erwerb von Staatsanleihen nicht schaffen wird, die Inflation endlich anzuheizen. Genau das muss aber gelingen, wollen die hoch verschuldeten Staaten auch weiterhin die Zinsen für ihren Schuldenberg bezahlen können.

Die Euro-Rettung

Die Euro-Rettung der EZB sie daher nur ein Pyrrhussieg gewesen – kurzfristig habe die EZB die Schmerzen zwar gelindert, jedoch den langfristigen Schaden maximiert, schrieb Dr. Daniel Stelter (ehemaliger Berater Boston Consulting Group). Denn billiges Geld helfe nur dann, wenn die potenziellen Schuldner noch über beleihbares Eigentum verfügten und auch bereit seien, dieses Eigentum zu beleihen. In einem Umfeld der Rezession würden Unternehmen dies nicht tun, und private Haushalte würden sich ebenfalls mit neuen Schulden zurückhalten, wenn Arbeitslosigkeit (durch Befristung von Arbeitsverträgen) drohe und die Preissteigerungen gering seien. So Stelter im „manager-magazin“. Einmal mehr zeigt sich die ökonomische Hilflosigkeit von Zentralbanken, denn Sie können potentiellen Kunden von Geschäftsbanken kein Eigentum übertragen, damit diese daraus das Pfand für ihre Schulden nehmen. Beim Kauf von Staatsanleihen (Quantitative Easing kurz QE) kommt das Geld aber beim kleinen Mann auf der Straße auch nicht an. Daher forderten der australische Ökonom Steve Kenn, der Wirtschaftsprofessor Mark Blyth von der Brown Universität, und der Hedgefondsmanager Eric Lonergan die Zentralbanken auf: „Print Less but Transfer More“.

Lösungsansatz (A): „Sollen die Anderen doch Zahlen“

Dabei kann man einer Institution wie der EZB nicht vorwerfen, dass sie alles tut, um sich nicht selbst abzuschaffen. Denn wenn Sie nicht getan hätte was Sie getan hat, dann wäre der Euro und mit ihr die europäische Zentralbank heute Geschichte. Und daher pumpen wir zur Not durch QE erneut Geld nach, in der Hoffnung, dass jemand anderes die Zeche für das schlecht aufgestelltes Haus Europa und unsere Schuldenpolitik bezahlt.
Und das könnte wie folgt funktionieren: Mit der Dominanz, die Dollar und Euro auf die Devisenmärkte ausüben, ist es nämlich möglich, eine Inflation zu exportieren. Denn entweder die anderen Staaten, die ihre Devisen in Euro/Dollar halten nehmen die Abwertung des Euros bzw. die Aufwertung ihrer eigenen Währung hin – dann würde unsere Markposition gestärkt und wir könnten mehr exportieren und wachsen – oder sie drucken ebenfalls Geld und entwerten damit die europäischen Schulden, die in dieser Währung gezeichnet sind.

Problematik des Lösungsansatzes (A):„Fehlende Absatzmärkte, Strukturprobleme und falsche Normative“

Wohin sollen die Exporte aber gehen, wenn die Absatzmärkte durch Kriege (Arabien), Staatspleiten (Argentinien), Handelshemmnisse (Russland), Seuchen (Westafrika) oder eben Rezessionen (Südeuropa, Japan) behindert werden? Aus den Schulden Herauswachsen und Gesundsparen – die Idee dahinter wird ohnehin nur funktionieren, wenn nicht nur die deutsche Wirtschaft wächst. Die anderen europäischen Länder hätten aber ein Struktur- und keine Konjunkturprobleme. „Sie brauchen nicht mehr Geld, sondern Reformen. Nehmen wir einmal Frankreich als Beispiel: Das Land leidet unter hohen Steuern und Lohnkosten, seinen teuren Sozialsystemen und einem starren Arbeitsmarkt. … Diese Probleme wird kein Konjunkturprogramm der Welt lösen.“ So der VWL -Professor Hanno Beck in der Wirtschaftswoche 24.09.2014.

All diese Probleme stehen dabei im unmittelbaren Zusammenhang mit den demographischen Wandel, solange die Politik für die größte Gruppe, nämlich für die Rentner, gemacht wird. Der Aberwitz liegt jedoch bei Politikern und Ökonomen, die Zentralbanken Potenzen zutrauen, die bei Geschäftsbanken fehlen oder von ihnen arglistig zurückgehalten würden. Beide Stufen des Bankensystems sind angewiesen auf Unternehmen, die den Preis für Ihre Geschäftsleistung verteidigen müssen und gleichzeitig für die Umsetzung von Innovationen – durch die Konkurrenz getrieben oder aus eigenen Antrieb kommend – Investitionskredite benötigen. Banken mögen zukunftsfähige Unternehmen erkennen, erschaffen, umbauen und verwalten müssen die sich aber selbst.

„Aber kann man überhaupt erwarten, dass Volkswirtschaften, deren Bevölkerung altern, und deren Konsum eine hohe Sättigung erreicht haben, noch mit Renditen wachsen, wie sie aus der Nachkriegszeit gewohnt waren?“ meint z.B. Pfandbrief in einem Kommentar zum Artikel: „Ökonomen fordern: Überweist jedem EU-Bürger 10.000 Euro!“ auf wallstreet-online. „Wir werden uns an einen neuen Normalzustand gewöhnen müssen, und der heißt Wachstum auf sehr geringen Raten durchsetzt von Rezessionen. Auch Draghi muss das erst lernen, bzw. weiß es vielleicht, aber kann sich der öffentlichen Meinung nicht entziehen … Und da die keynesianischen Fiskalpolitikmaßnahmen daran scheitern, dass der Markt den Ländern nicht jede beliebige Verschuldung erlauben, muss die Notenbank ran.“


Problematik des Lösungsansatzes (A): Monetäre „Zweckentfremdung“ führt zum Crash

Auf der anderen Seite erleben wir, dass Geld, welches bereits in die Wirtschaft gepumpt wurde, in Sachwerte und Vermögenswerte wandert und so eine Vermögenspreisinflation verursacht. Denn bei entsprechend niedriger Rendite auf neu produziertes Sachkapital kann keinesfalls ausgeschlossen werden, dass sich die neu geschaffene Liquidität nicht auch längerfristig in der finanziellen Zirkulation „staut“. Und obwohl die wirtschaftliche Lage in den einzelnen Regionen kaum unterschiedlicher sein könnte, herrscht auf den Aktienmärkten der 10 größten Industrie-Nationen Gleichklang. Die Anleger würden kaum darauf achten, was eine Aktie bzw. eine Börse von einander unterscheidet, schreibt das Wall Street Journal Deutschland. Die könnte sich aber als Gefahr herausstellen, denn das letzte Mal, dass die Aktienmärkte der Industrieländer sich so sehr ähnelten, war Anfang 2008. Wenig später beherrschte die Finanzkrise weltweit die Schlagzeilen. Die im Gefolge der weltweiten Deregulierung der Finanzmärkte zu beobachtende Hypertrophie der Märkte ist also der eigentliche Grund für das inflationsfreie Wachstum der Geldbestände und das Unvermögen der Staaten, ihre Schuldenlast schrumpfen zu lassen. Um diesen Zusammenhang besser zu verstehen, bedarf es eines ökonomischen Vorwissens:

Exkurs zur Quantitätstheorie
(Quelle: Die Quantitätstheorie des Geldes von Thomas Huth, März 2008,
Working Paper Series in Economices No. 79)

Da die gesamte Geldmenge (M) immer von irgend jemanden gehalten werden muss, kann sich die Wirtschaft als Ganzes ihres Geldes nicht entledigen. Erhöht sich die Geldmenge über die gewünschte Geldmenge (L) für Liquidität hinaus, wird der kollektive Versuch unternommen, durch Abstoßung der Geldmenge und Aufstockung der Güterhaltung das gewünschte Kassenhaltungskoeffizient (k) wieder herzustellen. Dabei erhöhen sich die Preise (P) und es entsteht Inflation (+∆P) wenn das Geld sich in der industriellen Zirkulation befindet.
(1) M +∆M > L => kY [P +∆P]

Die Inflation kann aber ausbleiben, wenn das Geld sich statt in der industriellen in der finanziellen Zirkulation staut. (z.B. durch vermehrte Übernahmen durch Unternehmen und/oder vermehrte IPO´s an den Börsen). Bei den postkeynesianischen Geld-Theoretikern steht daher der Charakter des Geldes als ein Vermögensgut im Vordergrund, dessen Eigennutzen vorrangig in seiner Liquidität zu suchen ist. Die Portfolioanalyse betont hierbei den Kapitalcharakter des Geldes. Die Vermögensbildung muss als zweistufige Portfolioentscheidung gesehen werden: neben der Entscheidung des Konsumverzichts, also der Kapitalnachfrage per se tritt die Entscheidung, in welcher Form dieses Vermögen gehalten werden soll.
Wir nennen mit Keynes das in liquider Form gehaltene Vermögen „Spekulationskasse“ (MS) – hierunter fallen auch Aktien – die in der industriellen Zirkulation befindliche Geldmenge hingegen „Transaktionskasse“ (MT) – hauptsächlich Konsum und Industriegüter. Während die Transaktionskasse wesentlich von der Höhe des Einkommens (Y) bestimmt wird, ist die gehaltene Spekulationskasse eine Funktion des Zinses (i). Es wird daher postuliert:
(2) L = M = MT (Y) + MS(i) = kPY

Die Spekulationskasse ist um so höher, je niedriger der Kapitalmarktzins i. Bei gleichbleibender Geldmenge (M) bedeutet das aber, dass mit fallenden Zinssätzen die finanzielle auf Kosten der industriellen Zirkulation aufgestockt wird. Fällt der Kapitalmarktzins auf das Niveau der reinen Liquiditätsprämie des Geldes (den Nutzenertrag der Geldhaltung, ca. 0,05% !?), dann wird die Nachfrage nach Spekulationskasse „absolut“ (auch die „Liquiditätsfalle“ genannt, mit L = MS). Niemand ist dann, so Keynes, noch bereit Anleihen zu erwerben, da der von dem Vermögensbesitzern erwartete Wiederanstieg des Zinssatzes Kursverluste auslösen würde, die vom Zinsertrag der Bonds nicht mehr „gedeckt“ bzw. kompensiert werden könnten. Die tatsächliche Kassenhaltung ist somit das Ergebnis einer Portfolioanpassung im Sinne des relativen Ausgleiches der Renditen der Vermögenanlagealternativen einschließlich des Geldes.

Die Konsequenz der Liquiditätsfalle für die Märkte:
Aus der Umstellung und Erweiterung der Gleichung (2) mit der finanziellen Umlaufgeschwindigkeit (VS) im Sinne der Quantitätstheorie ergibt sich:
L – MT (Y) = MS (i)
<=> (L – MT)VS = MS VS = PW We
Daraus folgt für die Liquiditätsfalle:
L = MS => PWW = MS (VS/e)

Wird die Spekulationskasse (MS) konstant gehalten, so ist der Wert/Preis (PW) des Bestandsvermögens (W) nur noch abhängig vom Verhältnis der finanziellen Umlaufgeschwindigkeit (VS) im Verhältnis zum Umschlagskoeffizienten des Vermögens (e) und umso größer, wenn e gegen Null tendiert, während das Gesamtanlagevermögen maximal zirkuliert. Also eine Finanzblase! Bei steigenden Handelsvolumen in einem Markt müsste daher die Geldmenge erhöht werden, um den Preis stabil zu halten – die Blase nicht platzen zu lassen. Daher hängen die Märkte am Tropf des frischen Geldes der Notenbanken.

Wie auch immer, es wird weiterhin versucht werden in einem globalen Null-Summen-Spiel Rendite zu erzielen, die die realwirtschaftliche Wachstums- und Investitionsdynamik nicht mehr hergibt. Billiges Geld bringt zudem die Gefahr, zu Fehlinvestitionen zu verleiten. So löste das billige Geld erst die Immobilienkrise und daraufhin die Finanzkrise aus. Durch den Versuch der Vergesellschaftung dieser Fehlinvestitionen durch die Staaten wurde die schwelende Euro-Schuldenkrise zusätzlich befeuert. Sollte das derzeitige monetäre Experiment zur Verringerung der Schuldenlast also scheitern, so wird viel Geld vernichtet werden und die Verteilungswirkungen dabei sind kaum kalkulierbar, zudem ist das eine äußerst undemokratische Veranstaltung. Das meint auch Dr. Daniel Stelter im Interview mit der Wirtschaftswoche: „Wenn es uns nicht gelingt, die Schulden vorher im geordneten Maß abzubauen, dann wird es eine deutliche Korrektur der Vermögenswerte geben. Aber nicht, weil die Vermögenswerte ungerechtfertigt hoch sind, sondern weil die Schulden untragbar hoch sind. Vermögen sind nur ein Symptom, Schulden die wahre Ursache.“ Denn: „Schulden können nicht schneller wachsen als das Einkommen. Historisch verschwanden sie noch jedes Mal, wenn sie zuvor aus dem Ruder gelaufen waren. Entweder durch Schuldenschnitte, von denen schon in der Bibel die Rede ist, oder durch Inflation.“

Plan B: Schuldenschnitt und Enteignung

Sollte die Inflation also wie befürchtet nicht kommen, dann haftet der europäische Steuerzahler über die aufgeweichte Geldpolitik, Rettungsschirm und über den Eigenanteil an der EZB, welche die Kreditausfallrisiken nicht nur für die Pleitestatten der EU, sondern nun auch für deren Banken übernimmt. Aber damit nicht genug, denn die vorexerzierte Enteignung der Konten in Zypern, die Sparbuchsteuer in Spanien, und die wohl geplanten negative Zinsen auf Bankguthaben sind allesamt keine guten Vorboten – und sollte sich die Große Koalition abermals hinstellen um zu versichern, dass die Einlagen der Bürger Bestand haben, so ist es fraglich, ob man ihr nochmals glauben wird.

Nach John Locke (engl. Denker im 17.Jahrhundert) sollte ein modernes politisches System aber von dem Vertrauen seiner Bürger in den Staat aufbauen. Der Staat schützt die elementaren Recht der Bürger, ihr Leben, ihre Freiheit und ihr Eigentum, das die Grundlage der Handlungsfähigkeit der Bürger ist. Wenn es funktioniert, dann dürfen die Regierenden gewähren. Vertrauen ist ein Deal!
Die Alternative zum Vertrauen ist hingegen die Festlegung („scheitet der Euro, scheitert Europa“). Man tut so, als ob die Zukunft und ihre Varianten so und nicht anders kommen könnten. Dazu ist es nötig, die gewünschten Inhalte auf Schiene zu bringen. Natürlich schränkt das den Aktionsradius ein. Dafür erkauft man sich das Gefühl, kein Risiko einzugehen – und ist, wenn es schiefgeht, nicht persönlich verantwortlich. Wer aber versucht Komplexität zu kontrollieren, geht pleite oder bleibt stehen – weil jede Verfeinerung der Sache noch mehr Kontrolle nötig machen würde.

Merke: Nicht die komplexe Wissensgesellschaft und ihr Grundanspruch auf Vertrauen stehen also quer zur Moderne, sondern ein mechanistisches Menschenbild, das nahelegt, dass sich alles auf den Verordnungsweg regeln lässt.
Mein Lösungsansatz ist daher: nachhaltig, gewaltfrei und integer leben und dabei auf seine eigene („gottgegebene“) Stärke vertrauen. Dieser Ansatz löst zwar das hier dargelegt Problem nicht auf – zieht sich aber fundmental durch die Gesellschaft. So löst es doch alles!

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Aktien

Aktienmärkte: Buy and Hold – nach wie vor im Vorteil?

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: sollten man Aktien kaufen und liegen lassen – oder viel aktiver kaufen oder verkaufen? Ein Blick in die Geschichte

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Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: Man wählt einen Korb aussichtsreicher Aktien aus und handelt diese aktiv, indem man sie bei Unterschreiten von Limits verkauft, um bei den immer wieder auftretenden Korrekturen nicht dabei zu sein. Das Problem ist, dass zwar die Zahl der Korrekturen der Aktienmärkte zugenommen hat – aber eben auch die raschen, gegenläufigen Bewegungen, was ein grundsätzliches Problem darstellt. Man ist vielleicht rechtzeitig ausgestiegen, aber nicht mehr rechtzeitig zurückgekehrt. Der Corona-Crash lässt grüßen. Hierzu ein paar Fakten.

Aktienmärkte: Der langfristige Anlagestil

Buy and hold, als Strategie, dies wurde jahrzehntelang von Warren Buffett zelebriert, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre gehalten hat. Und vom unvergessenen André Kostolany – zumindest gilt dieses Adjektiv für die etwas ältere Anlegergeneration, schließlich ist der aus Ungarn stammende Spekulant bereits im Jahre 1993 verstorben. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und dann reich werden, über diesen Spruch schmunzelt man noch heute.

Aber kann man im Zeitalter des fast gebührenfreien Daytradings und der ständig verfügbaren Information da noch mit den Märkten mithalten? Spontan könnte man mit einem „niemals“ antworten, aber ganz so einfach gestaltet sich die Sache nicht.

Der immerwährende Versuch des Markttimings

Es gibt heutzutage keine Wirtschafts- und Börsenpublikation, in der nicht die langen Zeitreihen (Charts) von Aktien und Indizes abgebildet sind. Mit den tiefen Einbrüchen und den ständig unterbrochenen Aufwärtstrends der Aktienmärkte. Da muss es doch möglich sein, ein paar Zusatzprozente zu ergattern. Tatsächlich wird dies auch ständig versucht: lag die Haltedauer von Aktien vor 30 Jahren noch bei circa zwei Jahren, so hat sich dies in der heutigen Welt der Onlinebroker im Schnitt mindestens geviertelt. Dies gilt weltweit.

Klar, dass damit die Ausschläge (Volatilität) der Aktienmärkte zugenommen haben.

Statistiken zeigen, dass von den 20 größten Verlusttagen seit dem Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland allein zehn seit der Jahrtausendwende stattgefunden haben. Der größte Einbruch der Aktienmärkte war merkwürdigerweise nicht der schwarze Montag, am 19. Oktober 1987, mit dem Kursmassaker an der Wall Street. Der 9,39 Prozent-Tagesverlust rangieren nur an vierter Stelle, Nummer eins ist der 16. Oktober 1989 mit minus 12,81 Prozent, gefolgt von einem aktuellen Coronacrash-Tag, dem 12. März 2020, mit minus 12,24 Prozent.

Dass diese Kurskapriolen aber auch ihr Gegenstück haben, beweist die Auflistung der besten 20 Dax-Tage seit über 60 Jahren, von denen allein zwölf seit der Dotcom-Blase geschehen sind. Fünf Tage mit Kursavancen von über 10 Prozent plus, der letzte war am 24. März mit plus 10,98 Prozent. Die Wende bei der Coronakrise, wer nur den ersten Wendetag verpasste, hat bereits einen Teil der Erholung der Aktienmärkte verpasst. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so wird auf dramatische Art und Weise klar, was gewisse Abstinenzen vom Markt für Performanceeinbrüche verursachen können.

Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung der Sutor Bank in Hamburg, hat die Dax-Historie im Hinblick auf die Bedeutung des Investitionszeitraums untersucht. Erste Feststellung: In sechs von zehn Fällen an großen Kurseinbrüchen gibt es bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die besten Tage für die Aktienmärkte. Eine Erklärung dafür ist stets sicher auch die rasche Absicherung von Anlegern, die – von der Intensität des Abschwungs geschockt – ihr Depot mit Putspekulationen absichern. Oftmalige Folge: Eine kleine Eindeckungsrally.

Die Auswertung der Dax-Historie ergab ein ernüchterndes Bild für Timingversuche: Die durchschnittliche Rendite seit der Gründung vor 33 Jahren beträgt gute sieben Prozent, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung des Index, jeweils in weniger als 10 Jahren. Wer die besten zehn Tage versäumte, reduzierte seine Performance auf 4,32 Prozent, bei 20 Tagen auf 2,21 Prozent und ab 30 Tagen hätte er sich bereits ein renditeloses Indexdepot einfangen.
Jetzt könnte man einwenden, dass man nicht in den Index zu investieren brauche, bei Einzelaktien könnte man doch viele Krücken außen vor lassen.

Auch hier hat ein Fondsmanager, Sven Lehmann, vom Vermögensverwalter HQ Trust, nachgerechnet. Und zwar gleich beim derzeit sehr beliebten MSCI World:

Innerhalb von 30 Jahren schlugen ein Drittel der 1200 Aktien in ihrer Performance den Index, zwei Drittel blieben hinter der Benchmark zurück. Allerdings benötigten einige dieser Siegeraktien oft viele Jahre, um sich von zwischenzeitlichen Einbrüchen zu erholen. Das Paradebeispiel ist für mich die Kursentwicklung von Amazon, dem Highflyer der Aktienmärkte schlechthin: Im Jahr 1997 mit einem Tief von 1,32 Euro bis zum Jahr 2000 auf sagenhafte 85,50 Euro gestiegen, um dann in der Dotcom-Krise um über 90 Prozent auf 6,40 Euro abzustürzen. Was dann folgte war das Kursspektakel schlechthin, ein Anstieg auf 2979 Euro in der Spitze oder eine Performance von über 43.000 Prozent. Allerdings wiederum mit mehr als einer Kurshalbierung während der Finanzkrise.

Es ist nicht nur schwer, die richtigen Aktien herauszufiltern, auch diese entsprechend lange zu halten, ist eine weitere Hürde für unser von Gier und Angst geflutetes Gehirnarreal.

Viele kleine Korrekturen seit der Finanzkrise

Aktienmärkte und das Timing-Problem

War nicht so einfach, seit der Finanzkrise mit Short-Spekulationen auf ide Aktienmärkte Geld zu verdienen. Nicht einmal in der Coronakrise, bei dem schnellen Einbruch und der sehr schnellen Gegenreaktion. Gerade im April während des Lockdowns kamen die ganz schlimmen Prophezeiungen.

Fazit

Es klingt immer wieder verlockend, wenn die Vertreter der aktiven Fondsbranche behaupten, dass man in Krisenzeiten nur die richtigen Aktien im Depot haben müsse, um diese Phasen zu überstehen. Nur gibt es dabei ein großes Problem: Auf diese Weisheit sind schon Tausende andere Anleger auch gestoßen, dementsprechend teuer sind diese Titel zumeist und natürlich gibt es auch die Schwierigkeit genau diese Titel zu identifizieren. Warum liegen die großen Indizes (MSCI World, S&P 500) in ihrer Performance auf längere Sicht weit vor den Produkten der Finanzindustrie?

Weil diese neben den zahlreichen Underperformern auch immer die Gewinner der jeweiligen Periode im Depot haben. Und was das Timing betrifft, also das rechtzeitige Aus- und Wiedereinsteigen iin die Aktienmärkte, darüber gibt es schon seit Jahrzehnten viele Untersuchungen – besonders aussagekräftig die des legendären Fondsmanagers von Fidelity, David Lynch: „Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Dieses klappt nicht, weil man in schöner Regelmäßigkeit die Tage auslässt, in denen es völlig überraschend und ganz dramatisch nach oben geht.

Istv buy and hold die richtige Strategie für die Aktienmärkte?

 

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Aktien

Lufthansa: „Nur“ 1,3 Milliarden Euro Verlust – alles gut? Genau hinschauen!

Claudio Kummerfeld

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Die Lufthansa A380 ist außer Betrieb

Die Lufthansa hat gestern Nachmittag als Ad Hoc-Mitteilung die Quartalszahlen für Juli-September vorzeitig veröffentlicht. Die ausführliche Veröffentlichung der Daten erfolgt am 5. November. Die Lufthansa meldet einen Verlust (Adjusted EBIT) in Höhe von -1,262 Milliarden Euro (Vorjahr +1,297 Milliarden Euro). Nach neun Monaten lag der operative Verlust damit bei -4,161 Milliarden Euro (Vorjahr +1,715 Milliarden Euro). Die Börse schien gestern erleichtert zu sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Und man hat offenbar die Worte der Lufthansa-Mitteilung als positiv angesehen, dass man die Probleme reduziert habe. Zitat Lufthansa: „Dank einer Ausweitung des Flugplans in den Sommermonaten Juli und August und erheblicher Kostensenkungen konnten jedoch die Verluste gegenüber dem zweiten Quartal verringert werden.“

Besonders beruhigend dürfte auch folgende Aussage der Lufthansa wirken. Zitat:

Ende September standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel aus den Stabilisierungspakten im Gesamtumfang von 9 Mrd. Euro aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Hieraus stehen noch 6,3 Mrd. Euro zur Verfügung. Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber.

Lufthansa mit hoher Liquidität dank Rettungsgeldern

Aber dazu muss man auch beachten, dass ebenfalls erwähnt wird, dass die Nettokreditverschuldung der Lufthansa am Ende des dritten Quartals bei 8,93 Milliarden Euro lag (am 31. Dezember 2019 waren es noch 6,66 Milliarden Euro). Die Lufthansa und ihre Auslandstöchter haben über die staatlichen Rettungsmaßnahmen Eigenkapital und Kredite erhalten. Was jetzt Quartal für Quartal verloren wird, kann durch diese 10 Milliarden Euro an liquiden Mitteln natürlich einige Zeit aufgefangen werden.

Aber die Verluste laufen ja vermutlich weiter. Aufgrund des aktuellen globalen zweiten Corona-Welle und zunehmenden Lockdowns darf man mit gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass der Verlust im aktuellen vierten Quartal wieder größer ausfällt als im 3. Quartal. Also ein Verlust von vielleicht 2 oder 3 Milliarden Euro? Oder tritt man bei der Lufthansa jetzt erneut kräftig auf die Kostenbremse, und bekommt den Verlust doch noch weiter runtergedrückt? Im 1. Quartal 2021 dürfte womöglich ein weiterer Verlust folgen, auch wenn man jetzt überhaupt noch nicht absehen kann, wie dann die Lage sein wird in Sachen Infektionen und Impfstoff-Fortschritt.

Verluste laufen weiter?

Mit „Genau hinschauen“ in der Artikel-Headline möchte ich sagen: Die Quartalsverluste der Flugbranche laufen weiter – weil sich die Corona-Lage derzeit deutlich verschlechtert. Und noch ist kein Ende in Sicht. Die 10 Milliarden Euro Cash-Reserve der Lufthansa wirkt auf den aller ersten Blick nach einem schönen großen Polster. Aber sie kann schnell abschmelzen, und ist auch auf Kredit erkauft. Die Lufthansa kann für diese dramatische Lage nichts, genau so wenig wie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Reisebüros. Je schlimmer die Corona-Lage wieder wird, desto schlimmer die finanzielle Lage dieser Unternehmen. Die Lufthansa ist in diesem Strudel gefangen, genau wie alle anderen Airlines.

Und so hielt die Euphorie der Lufthansa-Aktie gestern auch nur ganz kurz an. Sie stieg von 8,04 auf 8,58 Euro. Die Aktie fiel dann gleich wieder. Und heute zusammen mit dem fallenden Gesamtmarkt fällt auch die Airline-Aktie auf aktuell 7,93 Euro. Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Die Aktie hängt müde relativ weit unten im Verlauf der letzten Monate. Geht es unter 7 Euro, droht es für die Aktie ganz düster zu werden.

Dass die nächsten Monate keine rosige Perspektive versprechen, kann man dem Schlusswort der Lufthansa in ihrer gestrigen Mitteilung entnehmen. Man ist bemüht die Kosten zu drücken, um möglichst lange mit dem Liquiditätspolster durch diese Krise zu kommen. Aber für Euphorie in der Aktie ist es noch viel, viel zu früh. Es könnte nämlich für die gesamte Airline-Branche eine sehr lange, trockene Durststrecke werden. Zitat Lufthansa:

Der Konzern ist in der Lage, auch weiteren Belastungen der Corona-Pandemie standzuhalten. In den kommenden Wintermonaten wird die Nachfrage nach Flugreisen aufgrund des globalen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Reisebeschränkungen voraussichtlich niedrig bleiben. Die Konzernairlines werden nach aktueller Planung im vierten Quartal nur maximal 25% der Vorjahreskapazität anbieten, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet. Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen, um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Mittelabflüsse zu minimieren.

Chart zeigt Kursverlauf der Lufthansa-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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