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Aktien

Dax: Schwierige Ausgangslage

Redaktion

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FMW-Redaktion

Schwierige Ausgangslage heute beim Dax: einerseits sehr gute Zahlen heute von der Commerzbank, was den Banken-Sektor stützen könnte (Coba-Aktie vorbörslich 10% im Plus). Gleichzeitig aber senkt S&P die Ratings für Tier-1-Papiere der Deutschen Bank – schlecht für de Banken-Sektor. Das deutsche BIP mit +0,3% wie erwartet, die Preis im Großhandel in Deutschland aber fallen um weitere 0,4% zum Vormonat, das ist der sechste Monats-Rückgang in Folge.

Wichtiger aber ist Japan: in Tokyo fällt der Nikkei 4,8% und beendet damit die schlechteste Woche seit der Finanzkrise (genauer: seit Oktober 2008). Heute Morgen wieder Yen-Stärke, Dollar-Yen nur noch knapp über der 112er-Marke. Solange der Yen stark bleibt, werden sich die Aktienmäkte nicht erholen können. Und der Euro wieder über der 1,13er-Marke, auch das ein Symptom für das Knirschen im Gebälk.

Heute entscheidend die US-Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan: hier wird sich zeigen, ob die US-Konsumenten kalte Füße bekommen. Sollten die Daten enttäuschen, wird es hart für die Märkte, weil die Konjunktursorgen dann Hoffnungen auf ausbleibende Zinsanhebungen überlagern würden.

Kommen wir zum Dax. Der Index hat gestern einen Stabilisierungsversuch unternommen nach der Verunsicherung im Vormittags-Handel. Aber wir bewegen uns weiter auf sehr dünnem Eis, die Lage bleibt fragil. Die zentrale Unterstützung liegt derzeit bei 8735/40, auf der Oberseite ist der Bereich 8910 wichtig – schafft der Dax hier den Durchbruch, wäre die Chance auf einen erneuten Anlauf bis 9125 gut:

Dax120216

Dax1202162

Achten Sie auf den Dollar-Yen: bricht die Unterstützung bei 112 nachhaltig, wird es sehr ungemütlich für die Aktienmärkte..

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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