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Dax: Sicherheitsgefahr deutsche Autos! Der Weißwurst-Virus..

Warum in München hergestellte BMWs viel gefährlicher sind als die in South Carolina produzierten..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Trotz einer immer offensichtlicher werdenden Abchwächung der Weltwirtschaft kennt die Euphorie der Aktienmärkte derzeit scheinbar keine Grenzen! Man geht – voreiligerweise – von der friedlichen Beilegung des Handelskriegs aus und feiert das Erschrecken der Notenbanken über die immer größer werdenden konjunkturellen Abwärts-Risiken. Mit anderen Worten: man tanzt derzeit auf dünnem Eis, und je länger man auf diesem Eis tanzt, umso größer die Einbruch-Gefahr!

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Und wie dünn das Eis derzeit ist, zeigt, dass das US-Handelsministerium offenkundig den Import deutscher Autos in die USA als „Sicherheitsgefahr“ deklariert – und damit den Weg frei macht für Strafzölle. Und es ist ja klar: BMW etwa unterhält sein größtes Werk nicht in München, sondern in South Carolina, und während die von BMW in den USA produzierten Fahrzeuge offenkundig keine Sicherheitsgefahr darstellen, sind die in München produzierten und dann in die USA importierten BMWs natürlich sehr gefährlich – vermutlich weil sie den Weißwurts-Virus enthalten und damit die USA kulinarisch in andere Sphären hieven könnten!

Damit wird schon klar, wie absurd dieses Theater ist – es geht um reinen Protektionismus, um den Handelskrieg, der laut Auffassung der Märkte ja nicht stattfinden wird, nicht wahr? Aber Logik sucht man an den Finanzmärkten derzeit eher vergeblich, es wird alles ausgeblendet, was die eigene rosarote Wahrnehmung irgendwie stören könnte. Das kann eine Zeit lang gut gehen, fällt aber dann eher früher als später den Gutgläubigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die Füße!

Jedenfalls sind die deutschen Auto-Aktien vorbörslich im Minus, und es ist die Frage, ob dieser Erkenntnis-Virus, der von der Schwäche der Autowerte ausgeht, auch den Dax insgesamt belasten wird. Der deutsche Leitindex ist bekanntlich heute auf sich alleine gestellt und profitiert nach wie vor von der Panik, die die EZB offenkundig befallen hat in Sachen Konjunktur in der Eurozone. Die Einführung von Liquiditätsspendern für Banken (TLTRO) ist wohl nur eine Frage der Zeit (wenn man schon seitens der EZB sagt, dass man darüber diskutiere, dann ist das wohl faktisch schon beschlossen!).

Reicht die Panik der EZB und der wohlig-duselige Optimismus in Sachen Handelskrieg aus, um die Aktienmärkte dauerhaft in luftigen Höhen zu halten? Wohl nicht, denn die Realität ist härter, als die Finanzmärkte derzeit wahrnehmen wollen. Daher sollte man dieser – ohnehin umsatzschwachen – Rally weiterhin skeptisch gegenüber stehen!


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

 


Von Rainer Z … – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3905895

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    leftutti

    18. Februar 2019 11:36 at 11:36

    @Markus Fugmann, vermutlich weil sie den Weißwurt-Virus enthalten und damit die USA kulinarisch in andere Sphären hieven könnten!

    :) :) :)

    Herrlich, danke, ich liebe Ihren Humor, vor allem, weil Sie damit in medias res gehen, ohne immer den ganzen Tag bierernst sein zu müssen. Apropos Bier, München, kulinarisch, USA: Vielleicht steckt auch der Bier-Bazillus im BMW…

  2. Avatar

    Prognostiker

    18. Februar 2019 16:45 at 16:45

    Was man nicht vergessen sollte, die Amis könnten die Autozölle als Erpressung der EU in der Iranfrage missbrauchen. Auch die Gaslieferung der Russen bringt der EU keine Sympathien.Er wird der EU noch sein Taktik- Spiel aufzwingen. Darum ist die DAX -Stärke erstaunlich.Ob der EZB- Adrenalin -Schub ausreicht um das zu halten wird man sehen.
    Ein guter Bericht von Steen Jacobsenvon der Saxo Bank: „DAS EXPERIMENT NULLZINS IST GESCHEITERT“

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Gold & Silber, nächster Rush nach…

Rüdiger Born

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Gold und Silber erhitzen die Gemüter, das war schon immer so und zwar völlig zu recht. Doch jetzt gibt es neuen Grund, denn eine neue schnelle Bewegung steht an. Ob diese allerdings allen Marktteilnehmern schmecken wird und wie man als Händler auf diese Bewegung sinnvoll reagieren kann, wollen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer anschauen, denn die Wahrscheinlichkeiten stehen hier aktuell recht günstig.

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Dax: Euphoire abgebaut, die Rally kommt ins Stocken

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Die Euphorie läßt nach

Stephan Heibel

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am

Wir befinden uns weiterhin in der Verarbeitung der Kursgewinne der vergangenen Wochen: Wie angekündigt pendelt der DAX kräftig hin und her, wenngleich diese Bewegung im Wochenvergleich mit +0,8% kaum zu sehen ist.

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Ich vermute, dass Gewinnmitnahmen zum Börsenstart zunächst für Verunsicherung sorgen, so dass sich ein Abwärtstrend verstärkt, bis dann langfristig optimistisch gestimmte Anleger Aktien einsammeln, denen sie eine rosige Zukunft ausmalen.

So ist das Anlegersentiment diese Woche leicht gegenüber der Vorwoche angestiegen (+0,8 auf 2,0). Auch die Selbstzufriedenheit konnte leicht auf 2,5 zulegen.

Den größten Sprung gab es bei der Zukunftserwartung, die um 1,9 auf 2,8 angesprungen ist. Die Bullen haben also wieder klar die Oberhand. Und besser noch, sie wollen ihre optimistische Überzeugung auch durch Käufe zum Ausdruck bringen: Die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gestiegen.

Damit hat die Seitwärtsbewegung im DAX der vergangenen zwei Wochen die Partylaune, den Überschwang beseitigt. Eine positive Grundstimmung bleibt. Für die Zukunft sehen Anleger nach diesen zwei Wochen der Bereinigung wieder positiver. Damit haben wir eine konstruktive Entwicklung im Anlegersentiment. Die Euphorie ist abgebaut, es besteht jedoch auf der anderen Seite noch kein Druck für bald steigende Kurse. Die Situation ist derzeit als neutral zu bezeichnen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger stieg erstmals seit September über Null an: Erstmals spekulieren wieder mehr Anleger auf steigende Kurse, als dass man sich gegen Kursverluste absichert.

Profis, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Put-Positionen hingegen hochgefahren: Das Put/Call-Verhältnis zeigt eine gestiegene Absicherungstätigkeit der Profis an.

Dies steht im Widerspruch zu den US-Anlegern, deren Put/Call-Verhältnis weiterhin extrem niedrig ist: In den USA spekuliert man offensichtlich auf eine Fortsetzung der Rallye.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote sogar auf das höchste Niveau der vergangenen zwei Jahre gehievt: Über Hebelprodukte ist die Investitionsquote auf 113% des verwalteten Kapitals gestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger steht bei 8% und zeigt einen nur noch leichten Bullenüberhang auf. Seit November ist der Bullenüberhang somit von 28% kontinuierlich zurückgegangen. Ein ähnliches Bild gibt auch die AAII-Umfrage unter Privatanlegern der USA wider. Das Bärenlager erhält Zulauf, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 67% eine neutrale Marktverfassung an.

Dax: Interpretation des Sentiments

Sowohl in Deutschland als auch in den USA haben wir eine deutliche Stimmungsabkühlung gesehen, während gleichzeitig der Zukunftsoptimismus angestiegen ist. Eigentlich eine gute Voraussetzung für den nächsten Kursanstieg. Es ist in meinen Augen daher nur die Frage, wann die Rallye beim Dax wieder aufgenommen wird, nicht ob.

Doch das „wann“ lässt sich schwer beantworten. Die USA haben die Amtsübergabe ihres Präsidenten erfolgreich hinter sich gebracht. Nun könnte man meinen, die Aktienmärkte sprengen die Ketten, in die sie zuvor gelegt worden waren.

Doch es wäre nicht das erste Mal, dass mit „sell the news“ Anleger zunächst Kasse machen, bevor die Rallye wieder aufgenommen werden kann. Und nach den exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate kann dieser Prozess der Gewinnmitnahmen noch ein wenig länger dauern.

Somit bleibt die Grundaussage der vergangenen Wochen weiter bestehen: Stop Loss Marken sollten beachtet werden. An schwachen Tagen können Sie ihre Lieblinge einsammeln. Doch es gibt noch keinen Grund zur Eile.

Die Euphorie im Dax ist abgebaut

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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