Folgen Sie uns
  • Börsenseminar
  • Brokervergleich
  • Kostenlos das TRADERS´ Magazine erhalten

Indizes

Dax, S&P 500, Nasdaq: So sieht der Fahrplan aus!

Veröffentlicht

am

Dax:

Wie ich es seit geraumer Zeit hier an dieser Stelle aufzeige, ist es dem deutschen Leitindex Dax nicht gelungen das 0.50 Retracement (11.635 Punkte) nachhaltig, das heißt mittels Schlußkurs, zu überwinden. Die sich daraufhin einstellende Korrektur versteht sich daher als Teil der größeren Korrektur und eben nicht als generelle Trendwende. Im Großen und Ganzen bewegt sich der Index innerhalb einer seit über einem Jahr währenden Korrektur, sodaß auch hier kein Grund zur Panik besteht.

 

Ausblick:

Der leichte Schlußkurs unterhalb des 0.24 Retracements (11.479 Punkte) ist als Startsignal für die Ausbildung von Welle (2) anzusehen. Im Verlauf dieser meist nicht sehr dynamischen Korrektur kann der Trend sehr leicht bis zur 0.76-Unterstützung bei 11.050 Punkten verlaufen. Erst der Bruch dieser sehr aussagekräftigen Kurslinie würde das dargestellte Szenario in Bedrängnis bringen und wohl eine andere Sichtweise bedingen. Ganz so schwarz sehe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, sodaß ich das im Chart dargestellte Szenario auch weiterhin favorisiere. Negativ ist der ausgebliebene Schlußkurs über dem großen 0.50-Widerstand (11.635 Punkte) zu erwähnen.

Allein dieser Aspekt sollte zur Vorsicht ermahnen, wenngleich auch nicht zur Panik. Nach Abschluß von (2) wird die sich anschließende (3; nicht dargestellt) den Index wieder steigen lassen. Mit dieser Bewegung schließt sich dann auch Welle (c) der größeren (A) ab. Der Zielbereich dieser kleinen Rallye kann ohne Weiteres durch das 0.76 Retracement (12.421 Punkte) gebildet werden. Höher verläuft die Himmelfahrt nicht, kleinere Ausflüge inbegriffen. Größere Gefahren würden sich erst durch ein Unterschreiten des 0.38 Retracements (10.904 Punkte) einstellen.

 

Fazit:

Der Dax bildet aktuell eine kleinere Korrektur als Teil der seit Ende´18 laufenden Aufwärtsbewegung aus. Doch die Tatsache, daß es sich bei dieser Welle selbst um eine Korrektur handelt, sollte zur Vorsicht mahnen. Ein Kaufsignal ist derzeit nicht zu benennen. Zur Absicherung sollten Sie auf das 0.38 Retracement (10.904 Punkte) zurückgreifen.

 

 

 

S&P 500:

Wie ich es in meiner jüngsten Analyse prognostiziert hatte, mußte sich der S&P 500 im Verlauf der zurückliegenden Woche einer Korrektur beugen. Über signifikanten Einfluß verfügt diese kleine Korrektur noch nicht, doch ist dieser Schritt ein erstes sehr massives Indiz auf die sich verstärkende Nervosität der Marktteilnehmer. Eine grundlegende Trendwende ist von dieser Bewegung auch im weiteren Verlauf nicht zu erwarten, wie der Chart es zeigt. An den langfristigen Avancen, wie diese der obere Chart zeigt, hat sich demzufolge nichts verändert.

 

Ausblick:

Durch das Anlaufen an das 1.00 Retracements (2.818 Punkte) konnte der S&P 500 das idealtypische Ziel von Welle (5) erreicht werden. Die aktuellen Verluste stellen dabei die erste Phase einer etwas größeren Korrektur aus. An den folgenden Tagen ist daher vom Erreichen des 0.50 Retracements (2.718 Punkte) auszugehen. Wie ich es im Chart bereits dargestellt habe, kann sich die Korrektur durchaus seitlich ausformen. Sehr häufig nimmt eine derartige Bewegung dann die Form eines Triangles an. Besonders dann, wenn sich, wie hier von mir erwartet, sich diese Korrektur als eine Welle „B“ ausbildet.

Demzufolge ist eine dramatische Entwicklung nicht zu erwarten. Maximal sehe ich den Index bis zur 0.50-Unterstützung bei 2.571 Punkten fallen. Nach Abschluß dieser Korrektur wird die sich anschließende Welle (c, nicht dargestellt) den Index wieder moderat steigen lassen. Das Zeitlineal zeigt wie üblich Korridore für den Ablauf der einzelnen Wellen auf. Größeres Ungemach würde sich erst durch einen nachhaltigen Bruch der 0.62 Unterstützung (2.516 Punkte) einschleichen. Gesetzt den Fall würde sich ein Wiedersehen mit dem 2.62 Retracement (2.346 Punkte) voraussichtlich nicht vermeiden lassen.

 

Fazit:

Aktuell bildet sich die erste Phase einer etwas größeren Korrektur aus. Daher rate ich, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Die Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf dem 0.62 Retracement bei 2.696 Punkten vornehmen.

 

 

Nasdaq 100:

Unmittelbar vor dem Zielbalken, dem 0.76 Retracement bei 7.230 Punkten, hat dem Technologieindex Nasdaq 100 die Kraft verlassen. Zumindest erweckt die Performance der zurückliegenden Handelswoche diesen Anschein. Dabei stellt im Besonderen der Bruch des kleinen 0.24 Retracements bei 7.061 Punkten, ein relativ sicheres Indiz auf den bevorstehenden Kurswechsel hin. Die ganz große Trendwende, wie diese im Langzeitchart dargestellt ist, ist momentan noch nicht zu erwarten. Doch kann auch die bevorstehende Korrektur Schmerzen verursachen.

 

Ausblick:

Ausgelöst durch den Schlußkurs unterhalb des kleinen 0.24 Retracements (7.061 Punkte) kann Welle (v) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Der weitere Verlauf wird den Index zunächst bis zur 0.62-Linie bei 6.833 Zählern fallen lassen. Von diesem Niveau aus wird sich eine kleine Gegenreaktion einstellen. Ausschlaggebendes ist von dieser kleinen sich selbst als Korrektur ausformenden Bewegung nicht indes zu erwarten. Sehr häufig bildet sich eine Welle „B“ in Form einer komplexen Korrektur aus. Auch für den vorliegenden Fall ist ein derartiges Verhalten nicht vollends auszuschließen.

Demzufolge sollte sich die Dynamik in verträglichen Grenzen halten. Das Ziel von Welle (B) liegt auf dem Niveau des 0.62 Retracements bei aktuell 6.365 Punkten. Ein eventuelles Unterschreiten dieser Supportline würde eine gewisse Verschärfung bedeuten, allerdings nicht gleich das Ende aller Tage einläuten können. Immerhin kann sich eine Welle „B“ auch als überschießende Welle ausbilden, auch wenn ich diese Konstellation für den Nasdaq nicht erwarte. Andererseits kann ich auch keinerlei Indizien sehen, deren Interpretationen auf die Fortführung der Aufwärtsbewegung schließen lassen würden.

 

Fazit:

Der Nasdaq 100 bildet aktuell die erste Phase einer größeren Trendwende aus. Aus diesem Grund rate ich momentan von einem Engagement in den Index ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.62 Retracement bei 6.365 Punkten zurückgreifen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Marktbericht: Fed, Trump, Microsoft – Amis laufen besser als der Dax

Veröffentlicht

am

Von

Donald Trump feuert mal wieder volle Kanne gegen die Fed. Die solle gefälligst endlich die Zinsen senken, so quasi seine Anweisung an die Fed (hier nachzulesen). Unglaublich, aber inzwischen hat man sich an diesen Ton ja fast schon gewöhnt, obwohl die Fed unabhängig agiert! Aber das war heute für den Markt gar nicht wichtig. Wir wollten es vorab nur nochmal erwähnen, was da vor sich geht. Trump macht den Mini-Erdogan! Aber kommen wir jetzt mal zum konkreten Marktgeschehen.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Fed-Aussagen

Einzelne Funktionäre der Fed haben mit Aussagen gestern und heute die Kurse durcheinander gewirbelt. Da wäre zunächst der in Notenbankkreisen wichtige Chef der New York Fed John Williams. Er hielt gestern Abend eine am Markt viel beachtete Rede, deren Aussagen (Zinsen senken, sobald Wirtschaft schwächelt) dem Markt suggerierte, dass die Zinsen noch stärker gesenkt werden, als bislang erhofft. Heute wurden diese Äußerungen relativiert als grundsätzliche ökonomische Aussagen, aber im Nachhinein kann man Börsenkurse ja auch nicht mehr ändern… und so fiel der US-Dollar gestern Abend sprunghaft, und fast alles, was gegen den Dollar gehandelt wird, stieg sprunghaft an (gut sichtbar im folgenden EURUSD-Chart seit Mittwoch früh).

Dann wurden heute Äußerungen des St. Louis Fed-Chefs Bullard bekannt, der sich klar für nur 25 Basispunkte Zinssenkung am 31. Juli aussprach. Das müsse reichen. Diese Äußerung brachte den Dollar wieder nach oben, und den Euro wieder nach unten.

Und die Indizes?

Im folgenden Chart sieht man den Dax (blau) gegen den Dow seit Mittwoch früh. Seit gestern Abend laufen die Amerikaner besser als der Dax. Sie scheinen die Fed-Story unterm Strich besser wegzustecken. Und außerdem konzentriert man sich aktuell eher auf die heimischen Quartalszahlen. Vor allem berauschen sich die Amerikaner aktuell an den Quartalszahlen von Microsoft, die gestern nach Börsenschluss positiv überraschten. Und Deutschland? Hierzulande hat Angela Merkel sich heute in letzten Aussagen vor ihrem Sommerurlaub auch zur Wirtschaftslage geäußert. Dabei ging es auch um die Konjunktur. Die laufe nicht sonderlich gut usw. Den heutigen Absturz im Dax ab 11 Uhr ab 12.323 Punkten kann man zeitlich gut in Zusammenhang bringen mit Merkels Aussagen. Thema Sommerloch? Wenn solch ein paar allgemeine Worte schon für -80 Punkte gut sind? Denn so stark fiel der Dax. Hätte sich der Dax heute an die Amerikaner gekoppelt (was ja eigentlich der Standard ist), dann könnte man jetzt vielleicht bei 12.350 Punkten stehen? (reine Vermutung) Aktuell notiert der Dax jedenfalls mit 12.229 Punkten, und geht relativ schlaff ins Wochenende.

Dax vs Dow

Öl und sonstige Ereignisse

Der Ölmarkt wurde diese Woche (vor allem heute und gestern) überflutet mit Gründen für steigende und fallende Kurse. Zuletzt war vor allem der Iran ein Thema (bitte hier genauer nachlesen). Für Bullen wie auch Bären lassen sich Argumente finden. Im folgenden Chart sieht man den WTI-Ölpreis seit Montag. Schubweise ging es immer weiter bergab. Man kann eindeutig das Gefühl haben, dass der Markt diese Woche einfach fallen wollte. Trotz einem angeblichen US-Abschuss einer iranischen Drohne zeigt sich der Markt eher fallend. Ein Wahnsinnsmarkt war Öl diese Woche! Wie gesagt, bitte im obigen Link die Details nachlesen.

Die Verbraucherstimmung der Uni Michigan kam vorhin fast genau rein wie erwartet. Diese Daten brachten also keine Impulse. Vorausschauend kann man sagen: Die Amerikaner scheinen mit guter Grundstimmung in die kommende MEGA-Woche zu starten. Es hagelt jede Menge extrem wichtiger Daten von deutschen und US-Konzernen. Der Dax scheint mit seiner müden Sommerloch-Stimmung hinterher zu hinken. Man muss auch bedenken: Die negativen Industrie-Daten in Deutschland liegen wie ein Brett im Magen der Börsianer in Frankfurt, während die Konsumgesellschaft auf der anderen Seite des Atlantik weiter ihre Party auf dem brodelnden Vulkan feiert. Übrigens: Bis jetzt haben 15% aller im S&P 500 enthaltenen Aktiengesellschaften ihre Quartalszahlen gemeldet. Laut FactSet haben 79% davon die (zuvor oftmals gesenkten) Erwartungen übertroffen. Also, kann die Party in den USA nächste Woche weitergehen?

weiterlesen

Gold/Silber

Rüdiger Born: Short-Einstiege im Dax

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage im Dax und Dow bespreche ich im Video. Die jüngsten Chartverläufe der beiden Indizes sind nicht identisch. Im Dax würde ich heute eher nach Short-Einstiegen suchen. Werfen Sie mit mir auch noch einen Blick auf Gold. Mein heutiger „Trade des Tages“ folgt gleich noch. Wollen Sie ihn und alle folgenden Text-Analysen völlig kostenfrei lesen? Dann melden Sie sich bitte einfach hier an.

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Dax und Euro im Fegefeuer von Fed und Merkel

Veröffentlicht

am

Da hatten wir doch gerade erst von einem kleinen charttechnischen Durchbruch im Dax berichtet. Und dann das. Nach jetziger Lesart war es nur ein Fake-Ausbruch im Dax von ingesamt nur 23 Punkten auf bis zu 12.338 Punkten. Jetzt tendiert der Dax abwärts. Er fällt auf 12.236 Punkte, und die heutige Stimmung der Aktienhändler ist im Eimer.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Mal wieder funkt die Fed dazwischen. Erst gestern sorgten Aussagen von NY Fed-Chef Williams (Zinsen senken bei Anzeichen für Konjunktur-Schwäche) dafür, dass der Dollar fiel, und dass fast alles stieg, was gegen den Dollar gehandelt wird. Und jetzt? Vor wenigen Minuten erscheint im WSJ ein Artikel mit einem Interview des St. Louis Fed-Chef Bullard. Er hält für die Fed-Sitzung am 31. Juli eine Zinssenkung von 25 Basispunkten für völlig ausreichend. Mehr sei nicht nötig. Zack. Das bringt den Dollar wieder nach oben, damit den Euro nach unten auf sein Tagestief bei 1,1239.

Aber warum verdammt nochmal fällt dann jetzt der Dax? Der schwache Euro müsste ihn eigentlich eher nach oben pushen? Einerseits soll man im Sommerloch nicht jede Kursschwankung überinterpretieren (wenig Liquidität im Markt vorhanden). Andererseits begann der Dax vorhin genau dann zu fallen, als Aussagen von Angela Merkel bekannt wurden, dass die deutsche Wirtschaft sich gerade in einer schwierigen Phase mit schwachem Wachstum befinde!

Und so kann es doch tatsächlich sein, dass Dax und Euro im Augenblick im Tandem fallen (Chart seit heute Nacht).

Dax und Euro am Fallen

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen