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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Dax, S&P 500, Nasdaq: So sieht der Fahrplan aus!

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Dax:

Wie ich es seit geraumer Zeit hier an dieser Stelle aufzeige, ist es dem deutschen Leitindex Dax nicht gelungen das 0.50 Retracement (11.635 Punkte) nachhaltig, das heißt mittels Schlußkurs, zu überwinden. Die sich daraufhin einstellende Korrektur versteht sich daher als Teil der größeren Korrektur und eben nicht als generelle Trendwende. Im Großen und Ganzen bewegt sich der Index innerhalb einer seit über einem Jahr währenden Korrektur, sodaß auch hier kein Grund zur Panik besteht.

 

Ausblick:

Der leichte Schlußkurs unterhalb des 0.24 Retracements (11.479 Punkte) ist als Startsignal für die Ausbildung von Welle (2) anzusehen. Im Verlauf dieser meist nicht sehr dynamischen Korrektur kann der Trend sehr leicht bis zur 0.76-Unterstützung bei 11.050 Punkten verlaufen. Erst der Bruch dieser sehr aussagekräftigen Kurslinie würde das dargestellte Szenario in Bedrängnis bringen und wohl eine andere Sichtweise bedingen. Ganz so schwarz sehe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, sodaß ich das im Chart dargestellte Szenario auch weiterhin favorisiere. Negativ ist der ausgebliebene Schlußkurs über dem großen 0.50-Widerstand (11.635 Punkte) zu erwähnen.

Allein dieser Aspekt sollte zur Vorsicht ermahnen, wenngleich auch nicht zur Panik. Nach Abschluß von (2) wird die sich anschließende (3; nicht dargestellt) den Index wieder steigen lassen. Mit dieser Bewegung schließt sich dann auch Welle (c) der größeren (A) ab. Der Zielbereich dieser kleinen Rallye kann ohne Weiteres durch das 0.76 Retracement (12.421 Punkte) gebildet werden. Höher verläuft die Himmelfahrt nicht, kleinere Ausflüge inbegriffen. Größere Gefahren würden sich erst durch ein Unterschreiten des 0.38 Retracements (10.904 Punkte) einstellen.

 

Fazit:

Der Dax bildet aktuell eine kleinere Korrektur als Teil der seit Ende´18 laufenden Aufwärtsbewegung aus. Doch die Tatsache, daß es sich bei dieser Welle selbst um eine Korrektur handelt, sollte zur Vorsicht mahnen. Ein Kaufsignal ist derzeit nicht zu benennen. Zur Absicherung sollten Sie auf das 0.38 Retracement (10.904 Punkte) zurückgreifen.

 

 

 

S&P 500:

Wie ich es in meiner jüngsten Analyse prognostiziert hatte, mußte sich der S&P 500 im Verlauf der zurückliegenden Woche einer Korrektur beugen. Über signifikanten Einfluß verfügt diese kleine Korrektur noch nicht, doch ist dieser Schritt ein erstes sehr massives Indiz auf die sich verstärkende Nervosität der Marktteilnehmer. Eine grundlegende Trendwende ist von dieser Bewegung auch im weiteren Verlauf nicht zu erwarten, wie der Chart es zeigt. An den langfristigen Avancen, wie diese der obere Chart zeigt, hat sich demzufolge nichts verändert.

 

Ausblick:

Durch das Anlaufen an das 1.00 Retracements (2.818 Punkte) konnte der S&P 500 das idealtypische Ziel von Welle (5) erreicht werden. Die aktuellen Verluste stellen dabei die erste Phase einer etwas größeren Korrektur aus. An den folgenden Tagen ist daher vom Erreichen des 0.50 Retracements (2.718 Punkte) auszugehen. Wie ich es im Chart bereits dargestellt habe, kann sich die Korrektur durchaus seitlich ausformen. Sehr häufig nimmt eine derartige Bewegung dann die Form eines Triangles an. Besonders dann, wenn sich, wie hier von mir erwartet, sich diese Korrektur als eine Welle „B“ ausbildet.

Demzufolge ist eine dramatische Entwicklung nicht zu erwarten. Maximal sehe ich den Index bis zur 0.50-Unterstützung bei 2.571 Punkten fallen. Nach Abschluß dieser Korrektur wird die sich anschließende Welle (c, nicht dargestellt) den Index wieder moderat steigen lassen. Das Zeitlineal zeigt wie üblich Korridore für den Ablauf der einzelnen Wellen auf. Größeres Ungemach würde sich erst durch einen nachhaltigen Bruch der 0.62 Unterstützung (2.516 Punkte) einschleichen. Gesetzt den Fall würde sich ein Wiedersehen mit dem 2.62 Retracement (2.346 Punkte) voraussichtlich nicht vermeiden lassen.

 

Fazit:

Aktuell bildet sich die erste Phase einer etwas größeren Korrektur aus. Daher rate ich, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Die Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf dem 0.62 Retracement bei 2.696 Punkten vornehmen.

 

 

Nasdaq 100:

Unmittelbar vor dem Zielbalken, dem 0.76 Retracement bei 7.230 Punkten, hat dem Technologieindex Nasdaq 100 die Kraft verlassen. Zumindest erweckt die Performance der zurückliegenden Handelswoche diesen Anschein. Dabei stellt im Besonderen der Bruch des kleinen 0.24 Retracements bei 7.061 Punkten, ein relativ sicheres Indiz auf den bevorstehenden Kurswechsel hin. Die ganz große Trendwende, wie diese im Langzeitchart dargestellt ist, ist momentan noch nicht zu erwarten. Doch kann auch die bevorstehende Korrektur Schmerzen verursachen.

 

Ausblick:

Ausgelöst durch den Schlußkurs unterhalb des kleinen 0.24 Retracements (7.061 Punkte) kann Welle (v) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Der weitere Verlauf wird den Index zunächst bis zur 0.62-Linie bei 6.833 Zählern fallen lassen. Von diesem Niveau aus wird sich eine kleine Gegenreaktion einstellen. Ausschlaggebendes ist von dieser kleinen sich selbst als Korrektur ausformenden Bewegung nicht indes zu erwarten. Sehr häufig bildet sich eine Welle „B“ in Form einer komplexen Korrektur aus. Auch für den vorliegenden Fall ist ein derartiges Verhalten nicht vollends auszuschließen.

Demzufolge sollte sich die Dynamik in verträglichen Grenzen halten. Das Ziel von Welle (B) liegt auf dem Niveau des 0.62 Retracements bei aktuell 6.365 Punkten. Ein eventuelles Unterschreiten dieser Supportline würde eine gewisse Verschärfung bedeuten, allerdings nicht gleich das Ende aller Tage einläuten können. Immerhin kann sich eine Welle „B“ auch als überschießende Welle ausbilden, auch wenn ich diese Konstellation für den Nasdaq nicht erwarte. Andererseits kann ich auch keinerlei Indizien sehen, deren Interpretationen auf die Fortführung der Aufwärtsbewegung schließen lassen würden.

 

Fazit:

Der Nasdaq 100 bildet aktuell die erste Phase einer größeren Trendwende aus. Aus diesem Grund rate ich momentan von einem Engagement in den Index ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.62 Retracement bei 6.365 Punkten zurückgreifen.

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Finanznews

Ausweitung der Kampfzone! Marktgeflüster (Video)

Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone..

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Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen (aus dem Bereich Überwachungstechnik und Gesichtserkennung) auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone, die nun einer weiteren Eskalation des Handelskriegs Vorschub leistet. US-Unternehmen berichten von Behinderungen durch Behörden in China, erste chinesische Firmen ordnen an, dass ihre Mitarbeiter amerikanische Waren boykottieren sollen. Dennoch halten sich die Aktienmärkte stabil – warum? Eine denkbare Erklärung ist, dass vor allem US-Adressen nun short sind bzw. sich short abgesichert haben. Heute Abend das FOMC-Protokoll (wir berichten ab 20.00Uhr bei FMW so zeitnah wie möglich)..

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Anleihen

Türkei: Warum der Druck auf Lira, Aktien und Anleihen bald enorm steigen könnte

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Aktuell schwächelt der türkische Kapitalmarkt bereits. Nach den jüngsten Vorgängen (Präsident Erdogan lässt die Wahl in Istanbul wiederholen) war das Vertrauen ausländischer Investoren in die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei erneut geschwächt worden.

Die türkische Lira befindet sich seit Monaten in einem langsamen schleichenden Abwärtstrend. Die Aktienkurse in der Türkei befinden sich im Absturz. Heute notiert der türkische Leitindex BIST100 mit -1,5%, und ist nun seit sechs Tagen hintereinander am Fallen. Mit einem Tiefststand seit Anfang 2017 hat er aktuell auch den Zustand eines Bärenmarktes erreicht. Die Rendite für zehnjährige türkische Staatsanleihen steigt alleine heute um fast einen ganzen Prozentpunkt (Wahnsinn) auf aktuell 19,26%. Im Februar waren es noch 14%.

Und jetzt Achtung! In den nächsten Tagen könnte sich die Lage dramatisch verschärfen. Denn die Türkei will von Russland Raketensysteme kaufen. Laut einem offenbar auf Insiderquellen in US-Militärkreisen beruhenden Bericht von CNBC habe die Türkei noch zwei Wochen Zeit diesen Deal mit Russland zu stornieren. Die US-Regierung übt also massiven Druck aus. Man solle doch lieber Patriot-Raketen vom US-Hersteller Raytheon kaufen. Würde die Türkei ihre Bestellung nicht „umbuchen“, würden die USA der Türkei die Lieferung von F35-Flugzeugen aus US-Produktion verweigern, und womöglich würden die USA Sanktionen gegen die Türkei einführen. Man bedenke abseits von Donald Trumps „launigem“ Gemüt: Die Türkei ist NATO-Mitglied, und die Mitgliedsstaaten sollen Waffensysteme kaufen, die innerhalb der Gruppe kompatibel sind. Und das wird auf russische Raketen wohl kaum zutreffen.

Geht man davon aus, dass die Reporterin von CNBC richtig recherchiert hat (der Bericht klingt doch recht glaubwürdig), könnte es bald hoch her gehen zwischen der Türkei und den USA. Es ist kaum vorstellbar, dass Präsident Erdogan den Russen-Deal jetzt noch absagt. Dies wäre ein Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit, weil er sich von den USA hätte diktieren lassen, wo er seine Waffen einkaufen darf.

Man bedenke, welche Turbulenzen die winzigen US-Sanktionen am Kapitalmarkt verursachten, als die Türkei einen US-Pastor freilassen sollte. Was wäre erst los bei dieser Verweigerung der Türken in Sachen Raketen-Einkauf? Es dürfte die US-Rüstungshersteller verdammt hart treffen solch große Aufträge nicht zu erhalten, also Raketen und 100 Kampfjets. Die Reaktion aus dem Weißen Haus könnte also heftig ausfallen, und damit auch die Turbulenzen am türkischen Kapitalmarkt.

Noch sind wir in dieser Sache im „Wenn-Modus“. Wenn dies passiert, könnte danach dies und jenes passieren. Aber wer in türkischen Aktien, der Lira oder in Anleihen unterwegs ist, sollte dieses Szenario für die nächsten Tage im Hinterkopf behalten!

Türkei Istanbul
Die Hagia Sophia in Instanbul. Foto: Julian Nitzsche CC BY-SA 4.0

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Indizes

Rüdiger Born: Fed Minutes heute Abend, schwacher Monat Mai

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Heute Abend um 20 Uhr deutscher Zeit gibt es die Fed Minutes. Darauf möchte ich im Video näher eingehen. Der Monat Mai wird wohl der erste Negativ-Monat für die Aktienmärkte in diesem Jahr werden. Kann man Rücksetzer nutzen? Haben Sie sich schon für den Trade des Tages angemeldet? Wenn nicht, dann bitte einfach hier ihre Daten eingeben, dann können Sie täglich meine Detailanalysen kostenfrei lesen.

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