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Dax, S&P 500, Pfund: Anzeichen von Panik! Videoausblick

Der Dax fällt nach dem Sieg von Giorgia Meloni in Italien auf eine neues Jahrestief, der US-Leitindex S&P 500 könnte heute folgen, während das britische Pfund weiter kollabiert und auf ein neues Allzeittief fällt: das sind erste klare Anzeichen von Panik! Der Dollar und die Renditen steigen weiter, das verstärkt den Stress für Risiko-Assets. Gleichzeitig sind sowohl der Dax als auch der S&P 500 bereits stark überverkauft, die Stimmung ist geradezu apokalyptisch (letzteres gilt besonders für das Pfund nach den Steuersenkungen der Truss-Regierung). So krass Dollar und die Renditen derzeit steigen, so heftig werden sie später dann wieder fallen (weil die US-Wirtschaft in die Rezession fällt und die Fed daher umsteuern muß). Bis dahin aber kann es noch viel Schmerz geben..

Hinweise aus Video:

1. Gas: Deutschland sichert sich nur einen einzigen Tanker nach Scholz Katar-Reise

2. Aktienmärkte im Bärenmarkt, aber ist das erst der Anfang? (Video)

3. Fed und Zinsen: Die Kollateralschäden einer falschen Geldpolitik



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1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Im historischen Vergleich, im historischen Kontext ,sind die Märkte noch hoch bewertet. Ich kenne noch die Zeiten da war der DAX im Ganzen keine 3000 Punkte wert ( März 03) oder keine 4000 ( März 09).

    Wenn es wirklich zum Crash käme, dann würden da ganz andere Indexstände ,zu heute aufgerufen. Ein Blick in die Geschichte soll das verdeutlichen:
    Wir schreiben das Jahr 2000.Im März erreicht der DAX bei 8136 ein neues All Time High. Schon werden von einem Bernd Förtsch, die 10 000 bis Jahresende ausgerufen.
    Aber erst 3 Jahre später, bei exakt 2166, ist der Wendepunkt erreicht, bis dahin geht’s, mit Unterbrechungen, 3 volle Jahre nur bergab.
    Inflationsbereinigt hat sich der DAX mehr als geviertelt, trotz jährlicher Dividendenzahlung.
    Der viel beachtete Nasdaq 100 Index verliert 82 Prozent in der Spitze, der Nemax 50 über 90 Prozent.
    Zwischendurch kam es immer wieder zu kräftigen Erholungen, so wie die,vom Montag, dem 24.September 01, bis Mitte März 02 ,DAX von 3566 bis auf 5432,aber erst ein volles Jahr später, gelingt dem deutschen Leitindex, bei 2166 ,der ultimative Turnaround, nachdem Analysten,schon panisch die 1000 vorhersagten.
    Zum Vergleich mit heute geht der jetzige Abschwung gerade mal gute 9 Monate und keine 36 wie der Magacrash 00 bis 03.
    Und die Bewertungen, Marktkapitalisierung zum Bruttoinlandsprodukt, Ausgangsniveau USA,sind immer noch höher, als zum Beispiel beim Hochpunkt der Dotcom Blase oder der Immobilienblase.
    Mit dem Unterschied das 00 oder 07 ,als der jeweilige Crash begann, die Inflation noch unter und nicht wie jetzt, außer Kontrolle war.
    Die erste Zinssenkung gab’s im Übrigen beim Dotcom Crash schon Anfang 01,beim Immobiliencrash schon im September 07.
    Wobei beim Dotcom Blasencrash,00 bis 03, die Immowelt noch in Ordnung war. Der US- Medianhauspreis lag damals bei einem Drittel von heute ,man muss die spezielle Holzbauweise in den USA beachten, das ist keine solide Steinqualität wie in Deutschland.
    Richtige Stein- oder Ziegelhäuser können sich in den USA nur die wenigsten leisten. Das in den USA sind im Wesentlichen Holzbauten in Fertigbauweise, schnell zusammengezimmert, aber eben auch sehr sturmanfällig, die Bilder sind bekannt.
    Gerade deshalb ist es aberwitzig, wenn wie neulich in Kalifornien, eine alte Scheune für umgerechnet 300 000 Euro weggeht. Das zeigt die Übertreibung der Märkte, die durch eine jahrelange Niedrigzinspolitik verwöhnt wurden.
    Nun kommt die Entwöhnung, der kalte Entzug, der Börsen- und Immobilien- Junkies, könnte man sagen.
    Die Flucht in die Sachwerte wird zum Bummerang. Zumindest für die zuletzt gekommenen, also für die, die erst zum Hochpunkt der Blase kauften, egal ob Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kryptos.
    Wir haben oder hatten halt eine „Alles Blase“ !
    Für den langfristig orientierten Investor macht das keinen Unterschied, er freut sich, wenn er bald eine Apple, Google oder Microsoft zu einem Bruchteil von heute bekommt, aber für den kurzfristig orientierten Spekulanten schon, der Haus und Hof beleiht, um in Bitcoins oder Woods ETFs zu investieren.
    Dem „geht natürlich die Muffe“, wie wir in Sachsen sagen.

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