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Dax-Stimmung: Es wird immer bullischer..

Hurra, die Stimmung der Dax-Investoren wird immer bullischer, vor allem bei den Profis, die in der Vorwoche noch etwas skeptisch in die Aktien-Welt geblickt hatten – während die Privatinvestoren schon zuvor gute Laune hatten!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Hurra, die Stimmung der Dax-Investoren wird immer bullischer, vor allem bei den Profis, die in der Vorwoche noch etwas skeptisch in die Aktien-Welt geblickt hatten – während die Privatinvestoren schon zuvor gute Laune hatten!

Laut neuester Umfrage der Deutschen Börse gewinnt das Lager der Bullen bei den Profis satte +10% zur Vorwoche hinzu auf nun 47%, auch die Bären gewinnen leicht (+3% zur Vorwoche) auf nun 40%, die Neutralen verlieren dagegen -13% auf nun nur noch 13%. Man hat also bei den Profis wieder eine Meinung, der Anteil derjenigen, die an der Seitenlinie stehen, ist damit so gering wie noch nie in diesem Jahr!

Deutlich optimistischer dagegen die Privatinvestoren, bei denen mit 53% (+2% zur Vorwoche) mehr als die Hälfte von weiter steigenden Kursen ausgeht! Zur Minderheit dagegen wurden die Bären, die nun nur noch 28% der Befragten stellen (-6% zur Vorwoche), während das Lager der Neutralen +4% hinzu gewinnen kann auf nun 19%. Damit ist insgesamt der Optimismus der Privatanleger so hoch wie noch nie in diesem Jahr!

Dazu meint Joachim Goldberg:

„Man muss wohl sehr viele Jahre in der Historie des DAX zurückgehen, um einen ähnlich trägen Markt, wie wir ihn während der vergangenen fünf Wochen erlebt haben, zu finden. Zwar hat der DAX in dieser Zeit 4 Prozent an Wert gewonnen, aber etwa die Hälfte dieses Gewinns wurde innerhalb von drei Handelstagen erwirtschaftet. Von den restlichen 21 Handelstagen in diesem Zeitraum wurden immerhin 70 Prozent nicht mit einem Tagesverlust beendet. Aber die Ausbeute von rund 13 DAX-Zählern pro Tag mag für manchen Marktteilnehmer nervenaufreibender als eine volatile Handelssitzung gewesen sein. Aber offensichtlich konnte dem Börsenbarometer keine negative Meldung etwas anhaben. Weder die unsichere Situation in Katalonien noch die stockenden Brexit-Verhandlungen – immerhin werden in beiden Fällen in Sachen Risiko Begriffe wie „nukleare Option“ verwendet – und nicht einmal kolportierte Meldungen aus Nordkorea – an all das scheinen sich die Akteure bereits gewöhnt zu haben.“

Insgesamt, so Goldberg, habe sich für die Lage des Dax damit eigentlich wenig verändert:

„Per Saldo hat sich an der Sentiment-technischen Situation des DAX nicht viel geändert. Dafür ist der Optimismus der institutionellen Investoren sowohl absolut als auch in der relativen Betrachtung auf Sicht von drei und sechs Monaten schlichtweg nicht hoch genug. Für einen großen Trend des DAX fehlt ohnehin eine wichtige Voraussetzung: große Schieflagen. Während so die ganz starke Triebfeder nach oben fehlt, wäre der DAX auf der anderen Seite im Falle einer kräftigeren Korrektur aber auch durch heimische Nachfrage auf niedrigerem Niveau ordentlich unterstützt.“

Dazu Goldberg mit seiner Einschätzung im Video:

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Statue von Arturo Di Modica nahe der Wall Street in New York City
Foto von Andreas Horstmann/Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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