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Aktien

Dax-Stimmung: leicht gedämpft

Investoren sind offenkundig genervt von der Seitwärtsbewegung der letzten Tage..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Keine Frage: die Seitwärtsbewegung der letzten Tage zehrt bei dem einen oder anderen Akteur am Markt an den Nerven. Wo will er denn hin der Dax, fragt man sich – nach oben kann er nicht, nach unten will er nicht. Der Dax bewegst ishc seit Tagen in einer sehr kleinen Handelsrange (unter 1%). Und überhaupt nervt das Warten auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, nervt auch die Frage, ob die Fed nun die Zinsen anheben wird – oder eben doch nicht, oder nicht sofort oder dann doch, oder was auch immer.

Jedenfalls scheint das Seitwärsgeschiebe den Bullen etwas auf den Magen zu schlagen, denn der in der letzten Wochen noch ausgeprägte Optimismus ist nun etwas gedämpfter in dieser Woche, wie die neueste Sentiment-Umfrage der Deutschen Börse zeigt. Demnach haben besonders Privatanleger ihre Ambitionen etwas zurück geschraubt, das Lager der Bullen verliert dort von in der Vorwoche 48% auf nun 43%. Etwas weniger ausgeprägt ist der Rückgang der Optimisten bei den ohenhin zuletzt skeptischeren institutionellen Anlegern mit -3% auf nun 38%.

Viel hat dabei die Abwanderung der Bullen dem Bärenlager jedoch nicht geholfen: die Privaten sind dort unverändert mit einem Anteil von 30%, während die Profis auf 36% kommen – ein kleines Plus von 2% zur Vorwoche. Profiteur ist vielmehr bei den Privaten das Lager der Neutralen (nicht verwunderlich bei dem Seitwärts-Geschiebe) mit einem Plus von 5% auf nun 27%, bei den Profis haben die Unentschlossen hingegen mit einem Anteil von 26% nur um 1% zugelegt.

Summa summarum also keine wirklich große Veränderung der Stimmung. Dazu sagt Jaochim Goldberg:

„Auch wenn sich beide Sentiment-Indizes nominell derzeit noch in positivem Terrain befinden, zeigt sich jedoch in der Halbjahresbetrachtung vor allen Dingen bei den institutionellen Anlegern ein negativer Unterton. Mit anderen Worten: Wenn es für den Aktienmarkt überhaupt eine Überraschung gäbe, würde sie von einer leichten Mehrheit der Befragten eher auf der negativen Seite erwartet.

Die relative Ruhe lässt aber auch darauf schließen, dass netto derzeit keine größeren Zu- oder Abflüsse langfristigen Kapitals stattzufinden scheinen. Diese wären jedoch notwendig, um dem DAX einen größeren Schub in die eine oder andere Richtung zu geben. Überdies fehlt eine weitere wichtige Voraussetzung für einen ausgeprägten DAX-Trend: größere Schieflagen der Akteure. Somit dürfte sich das Börsenbarometer vielleicht noch für eine weitere Woche seitwärts mit einer leichten Tendenz zu Kurssteigerungen bewegen.“

Völlig anders ist das Bild übrigens bei Facebook und Twitter: dort sind die Bären mit einem Rückgang von 13% auf nun nur noch magere 12% fast ganz ausgestorben, die Bullen kommen auf 57% (-1%), neutral sind 31% (+14%).

Auch in den USA zeigt sich bei den Privatanlegern nicht viel Veränderung laut neuester AAII-Umfrage: dort liegt nach wie vor das Lager der Unentschlossenen mit 39,9% klar in Führung (minu 1,1% zur Vorwoche), die Bären machen teas Boden gut (plus 1,9% auf nun 31,5%), die Bullen verlieren 0,9% auf nun 28,6%.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    GN

    1. September 2016 11:35 at 11:35

    …….“genervt“ ist eine Untertreibung!!!! So einen Wahnsinn an Bewegungslosigkeit gab es nicht mal vor 10 Jahren an Feiertagshandel. Der DOW/ S+P wird anscheinend nur noch von Notenbanken gehandelt…..

    VG

    PS: Eben wieder das typische Szenerio. Squeeze mit 2 5-Minutenkerzen und dann wieder in aller Ruhe zurück ins Häuschen….:-)

  2. Avatar

    KSchubert

    1. September 2016 13:08 at 13:08

    Wovor haben eigentlich die Aktienmärkte eigentlich aktuell mehr Angst? Vor der Zinserhöhung durch die FED oder vor der Zinsaufschiebung? Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht sicher, ob die Indizes wirklich noch auf billiges Geld setzen…
    Was in den letzten Tage auffiel: Immer dann, wenn der Dollar einen weiteren Schub nach oben machte, hat der DAX dies zumindest nicht übelgenommen. Die Trader, die den DAX regelmäßiger beobachten, werden das sicher bestätigen. Was passiert eigentlich, wenn die Arbeitsmarktdaten morgen eine Zinserhöhung zum nächstmöglichen Zeitpunkt definitiv nicht rechtfertigen? Möglicherweise bringt genau das die Märkte nach unten und nicht das Damoklesschwert der Zinserhöhung, auf das man sich nun mittlerweile wirklich eingestellt hat.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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