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Dax-Stimmung: Profis skeptisch, Privatanleger euphorisch – gut für den Dax?

In der Vorwoche waren die Profi-Anleger noch optimistisch , mehr als jeder zweite Profi befand sich im Bullenlager. Aber das hat sich nun wieder geändert – es scheint, als würden viele Institutionelle der jüngsten Hausse des Dax mißtrauen. Ganz anders gestimmt dagegen die Privatanleger..

Redaktion

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FMW-Redaktion

In der Vorwoche waren die Profi-Anleger noch optimistisch – mehr als jeder zweite Profi befand sich im Bullenlager. Aber das hat sich nun wieder geändert – es scheint, als würden viele Institutionelle der jüngsten Hausse des Dax mißtrauen: so sind 11% der Optimisten abgesprungen, sodass nun nur noch 40% bullisch sind. Genau so groß ist nun das Lager der Bären, ein Zuwachs von +7%, während die Neutralen +4% auf nun 20% gewinnen.

Ganz anders das Bild bei den Privatinvestoren hierzulande: hier hat sich der Anteil der Bullen mit +2% leicht vergrößert auf nun 51%, und das auf Kosten der Bären, die eben diese -2% auf nun 35% verlieren, unverändert die Neutralen bei mickrigen 14%. Warum aber sind die Privatanleger nun so deutlich optimistischer als die Profis?

Joachim Goldberg erklärt sich das so:

„Aufgelaufene Kursgewinne wurden interessanterweise bislang kaum realisiert, möglicherweise, weil die zu Grunde liegenden Engagements zu gering waren, um einen Ausstieg zu rechtfertigen. Gut möglich aber auch, dass man tatsächlich das Erreichen der 12.000er Marke abwarten wollte, was zum Zeitpunkt der Befragung vieler Akteure noch nicht eingetreten war.“

Bei den Profis wähnt Goldberg eher kurzfristig agierende Akteure am Werk, die den Ausstieg nun gesucht hätten. Aber der nun geringere Optimismus bei den Institutionellen könne, so Goldberg, dem Dax kontraindikatorisch weiteren Auftrieb verleihen:

„Trotz des Stimmungswechsels bei den institutionellen Akteuren (..) fällt auf, dass dies dem DAX keineswegs geschadet hat. Wir werten dies als Indiz dafür, dass dem Angebot an Aktienverkäufen durch heimische Investoren eine langfristige Nachfrage gegenüberstand, die für die derzeitige Aufwärtsbewegung im Großen und Ganzen verantwortlich zu sein scheint.

Für die weitere Entwicklung des DAX sind dies positive Zeichen, denn selbst im Falle eines Rücksetzers würden die auf niedrigerem Niveau einsetzenden Rückkäufe heimischer Investoren für Stabilität sorgen. Die eher kurzfristig agierenden Pessimisten unter den institutionellen Investoren, die bei der heutigen Erhebung das Bild maßgeblich geprägt haben, könnten sich andererseits schon bald gezwungen sehen, im Falle einer Fortsetzung des Aufwärtstrends ihre bearishen Ambitionen in Form von Stopp-loss-Käufen auf höherem Niveau begraben zu müssen.“

Also aufgrund des Pessimismus der Profis erhöhtes Potential für einen Short-Squeeze, so könnte man Goldberg zusammenfassen!

Blickt man in die USA, so hat dort laut neuester AAII-Umfrage das Bullenlager wieder deutlich zulegen können mit einem Zuwachs von +5,4% auf nun 38,5% (dieser Wert entspricht exakt dem historischen Mittelwert!). Das ging fast vollständig zu Lasten der Neutralen, die -5,4% verlieren auf nun 29,2% und damit das schwächste Lager stellen, nachdem die Bären mit -0,1% minimal verlieren auf nun 32,3%.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    KSchubert

    23. Februar 2017 14:56 at 14:56

    Der DOW markiert ein neues ATH und Gold schießt nach oben – Hilfe! Was ist da los? :-)

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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