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Dax stürzt ab, Euro nach oben – auf dem falschen Fuß erwischt

Markus Fugmann

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Mario Draghi hat die Märkte auf dem falschen Fuss erwischt: fast alle hatten erwartet, dass der Maestro schon für die nächste Sitzung im Januar konkrete Massnahmen ankündigen wird, aber es kam anders. Anfang 2015, so die message Draghis, bedeutet nicht automatisch im Januar 2015 – und das ist wie ein Nackenschlag für die liquiditätssüchtigen Märkte.

Die Folge: der Dax schoss zunächst auf ein neues Allzeithoch, fällt aber jetzt sogar unter die 9900er-Marke. Der Euro spiegelverkehrt: zunächst der Absturz unter die 1,23er-Marke, aktuell knapp über 1,24 aufgrund von Short-Eindeckungen.

Die EZB hat sowohl ihre Wachstumsaussichten als auch ihren Inflaitonserwartung für die Jahre 2015 und 2016 signifikant gesenkt.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    4. Dezember 2014 15:32 at 15:32

    EZB-Präsident Mario Schettino(so heisst der doch?,oder bringe ich da was durcheinander)Hat nichts spektakuläres geliefert,seinen Kahn aber trotzdem in Turbulenzen gebracht.Jetzt hoffen die Billiggeldjunkies,dass sie nicht absaufen oder noch eher ins Rettungsboot rutschen als ihr Kaleu!Es lebe der Klabautermann&die christlich-finanzielle Seefahrt.

  2. Avatar

    Mr. Jones

    4. Dezember 2014 18:01 at 18:01

    Biggest drop for Dow since October as ECB disappoints.
    So lautet die Überschrift bei CNBC und das bei -55 Punkten. Witzig oder?

  3. Avatar

    Mr. Jones

    4. Dezember 2014 18:15 at 18:15

    Gleicher Artikel nur eine andere Überschrift.

    Stocks fall as energy shares slide, ECB disappoints und das bei -33 Punkten.

    Das wird immer Lustiger. Wenn der Dow gleich ins Plus geht lautet die Überschrift wohl.

    Dementia lift Shares, ECB disappoints.:)

  4. Avatar

    Mr. Jones

    4. Dezember 2014 18:42 at 18:42

    Wie zuvor angedeutet ist der Dow binnen Millisekunden ins Plus geschossen und die neu Überschrift lautet „Stocks erase losses and turn higher“. Unglaublich aber Wahr.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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