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Indizes

Dax: Truthähne vor Thanksgiving

Den Bullen geht es wie den Truthähnen vor Thanksgiving: nichts scheint die Laune verderben zu können, alles läuft prima, warum also vorsichtig sein?

Markus Fugmann

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Historisch gesehen ist es häufig so: wenn der Dax wie in den letzten knapp zwei Wochen hinter der Wall Street zurück bleibt, dann aber plötzlich diese Lücke mit einer schnellen Bewegung wieder schließt (so wie gestern), dann sind solche Aufholmanöver auffallend häufig mit schlechtem Timing versehen! Sprich: der Dax entschließt sich nach langem Zögern zum Gleichlauf mit den US-Indizes, die dann nicht selten kurz danach eine Vollbremsung einlegen und den Dax damit auf dem völlig falschen Fuß erwischen!

Kommt es auch diesmal so? Der Dax jedenfalls hat sich so viel Zeit gelassen, dass die Wall Street inzwischen in einem Maße überkauft ist, das nach einer Korrektur geradezu schreit! Solche Überkauftheiten könen durchaus länger anhalten als man eigentlich glaubt – aber dann kommt es in schöner Regelmäßigkeit zum Abbau der Überkauftheit durch eine schärfere Korrektur:


(Dax schwarz, S&P orange; Chart durch anklicken vergrößern)

Jedenfalls hat der deutsche Leitindex nun erst einmal das Seitwärts-Geschiebe beendet und ist aus der „Box“ zwischen 11100 Punkten und 11220 Punkten nach oben ausgebrochen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Denkbar wäre nun ein Rücksetzer bis zu jener Marke, die als Widerstand gestern recht glatt durchstoßen wurde: der Bereich bei 11280 Punkten. Sollte diese Unterstützung nicht halten, würde der Dax das Ausbruchsniveau bei 11220 Punkten noch einmal testen , was einem durchaus typischen Muster entsprechen würde: ein Kurs bricht über einen Widerstand aus und steigt zunächst impulsiv, um dann noch einmal zurück zu setzen auf das Ausbruchsniveau (und dort fällt dann die Richtungsentscheidung).

So oder so: nichts scheint derzeit die Bullen aus der Ruhe bringen zu können: die Fed wieder dein Freund und Helfer (was jedoch zu bezweifeln ist..), im Handelskrieg zwischen den USA und China wird nett verhandelt, die US-Berichtssaison ist nicht gut, aber eben auch keine Katastrophe (erstmals seit dem Jahr 2009 steigen die Aktien jener Unternehmen, die ihre Zahlen vorlegen, am selben Tag durchschnittlich mehr als +1% – offenkundig war hier viel Pessimismus eingepreist).

Den Bullen geht es wie den Truthähnen vor Thanksgiving: nichts scheint die Laune verderben zu können, alles läuft prima, warum also vorsichtig sein? Wir glauben: das dicke Ende wird kommen, und es ist nicht mehr sehr weit entfernt..

 

Von Andy Reago & Chrissy McClarren – Wild Turkey, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47672945

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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