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Hintergrund

Steht uns Argentiniens Schicksal bevor? Dax und Merval aus Sicht eines US-Investors

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von MarketScanner

Nachfolgend zur Analyse der Aktienindices mit Status 10.10.2014 (http://finanzmarktwelt.de/5547-5547/) werfen wir heute einen Blick auf die Perspektive eines Anlegers aus dem US-Dollar-Raum auf Anlagen in anderen Währungsräumen. Die Mehrzahl der Aktionäre der Dax-Konzerne stammt aus dem Ausland, insbesondere aus dem angelsächsischen Raum, wie nachfolgender Grafik von Ernst und Young zu entnehmen ist. Besonders der US-Vermögensverwalter BlackRock ist stark in deutschen Aktien investiert (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/weltgroesster-vermoegensverwalter-blackrocks-macht-bei-dax-konzernen/9201448.html). Als Emittent von ETFs unter dem Label iShares bietet BlackRock auch ETFs auf einzelne Länder an (http://www.ishares.com/us/products/product-list#categoryId=129&lvl2=overview), z.T. mit der Wahl der Währungsabsicherung für Investoren aus dem US-Dollar-Raum (wo dies der Emittent für notwendig erachtet hat).

Wir werfen nun nach der Entwicklung des DAX-Kursindex DAXK einen Blick auf die Performance des nicht währungsgesicherten ETF iShares MSCI Germany ETF (http://www.ishares.com/us/products/239650/ishares-msci-germany-etf) und einen US-Dollar basierten ETF von Global X Funds, der die Entwicklung des MSCI All Argentina 25/50 Index abbilden soll (http://www.globalxfunds.com/ARGT/IC und http://www.globalxfunds.com/ARGT) sowie im Vergleich dazu den argentinischen Aktienindex Merval.

Ausländische Dax-Investoren

Zunächst zum DAX-Kursindex:
hier wurde zum Status 10.10.2014 ausgeführt:
Analog zur Entwicklung bei S&P 500 durchbrach der DAXK in der vergangenen Woche sowohl ein wichtiges Retracement-Level (76,40 %) nach unten als auch den Aufwärtstrend seit September 2011. Im Kontext der sich eintrübenden globalen Konjunktur und den schwächelnden Exporten ist das Risiko des Erreichens der beiden nächsten Retracement-Level weiter gegeben„.

Der Trendbruch blieb nicht ohne Folgen und es folgte ein hochvolatiler Abfall Richtung 61,80 % Retracement, der bei 67,01 % unter freundlicher Mithilfe von Notenbank-Mitgliedern (zur Vermeidung von Schieflagen zum Verfallstag?) in eine heftige Gegenreaktion mündete (http://finanzmarktwelt.de/dax-das-ging-ja-schnell-5749/) ohne allerdings den Trendkanal wieder zu erreichen.

DaxMarketScanner

Wie stellt sich jetzt ein Investment in deutsche Aktien für einen US-Investor und Inhaber des iShares MSCI Germany ETF (Code EWG) im gleichen Zeitraum dar?

iShare MSCI Germany

Während es beim DAXK erst in der Woche zum 10.10.2014 zum Trendbruch kam, erreichte der nicht währungsgesicherte ETF bereits in der Woche zum 01.08.2014 (dank eines massiven Rückgangs des Euro-Wechselkurses) ein neues Jahrestief und durchbrach dabei auch die vom Hoch aus dem März 2011 stammende Unterstützung und scheiterte auch in den folgenden Wochen an diesem Widerstand, so dass in der Woche zum 03.10.2014 das 61,80 % Retracement unterschritten wurde und im Rahmen des Abverkaufs der letzten Woche fast das 50 % Retracement erreicht wurde.

Zum DAXK war zum Stand 01.08.2014 ausgeführt worden: (http://finanzmarktwelt.de/analyse-aktienindizes-und-biotechnologie-3904/):

„Der DAXK konnte das Zwischenhoch Hoch von 5179,82 Punkten aus der zweiten Januarhälfte nicht mehr erreichen und kann bei Manifestation der beim Russell 2000 erwähnten Risiken und durch die für die deutsche Wirtschaft in ganzer Tragweite noch nicht absehbaren Folgen der gegenwärtigen geopolitischen Entscheidungen und dem bekannten Phänomen der Überreaktion im Vergleich zu den US-Indizes bei starken Kursbewegungen in Kombination mit Abfluss von Kapital in andere Regionen gegebenenfalls dynamisch den Weg zu den weiter unten befindlichen Retracements antreten. Die Meinung, ein schwächerer Euro-Kurs zum US-Dollar treibe den Dax quasi automatisch in neue Höhen wird so nicht geteilt – die Währungsverluste für Investoren aus dem Dollarraum spielen in Crash-Szenarien sicher auch eine Rolle.“

Für das DAXK-Äquivalent eines US-Investors sind durch die Währungseffekte von Draghis Bazooka Kursverluste und charttechnische Konstellationen für einen Kursrückgang früher ersichtlich als bei einer Betrachtung des DAXK in lokaler Währung. Es wird weiterhin angezweifelt, dass der schwächere Euro zum US-Dollar, sofern tatsächlich mittel- bis langfristig so eintretend, ein Kurstreiber für den deutschen Aktienmarkt ist.

Wenn auch die Emittenten der Billionen an Derivaten unter dem besonderen Schutz der Politik stehen, sind Zweifel an einem immer Weiter und Höher in Anbetracht der Fundamentaldaten durchaus angebracht, dazu darf neben den Daten des Welthandels auch die demographische Entwicklung, wie von Dent Research (http://www.marketoracle.co.uk/Article44022.html) und auf Finanzmarktwelt von Lingnau (http://finanzmarktwelt.de/auch-die-sicheren-haefen-sind-gefahr-5523/ und http://finanzmarktwelt.de/muster-oder-gesetzmaessigkeiten-schwerer-finanzkrisen-5694/) thematisiert, nicht außer Acht gelassen werden.

Nun befinden wir uns aktuell in einer Phase, in der die Hegemonie des Petro-Dollars in Frage gestellt wird. Da lohnt sich ein Blick auf ein Abwertungsparadies und dessen Aktienmarkt, Argentinien, zunächst aus Sicht des Leitindex Merval, dann zusammen mit dem Wechselkurs des Peso gegen den USD und schließlich der Kursverlauf des in US-Dollar notierten ETF ARGT.

MervalMarketScanner

Im Folgenden ist die Entwicklung des argentinischen Peso unterhalb des Merval dargestellt:

MervalPeso

Nun der Chart des ARGT ETF ab März 2011:

ARGETF

Es fällt überraschenderweise eine Kursentwicklung des Merval auf, die sogar die phänomenale Entwicklung des Biotechnologieindex leicht übertrifft, aber auch nach Korrektur der Währungsentwicklung liegt der Merval in USD per Schlusskurs vom 17.10.2014 erstaunliche 66,74 % über dem Hoch von Oktober 2007 und lässt somit den DAXK weit hinter sich. Nicht hingegen der ARGT ETF – für diesen steht ein Verlust seit Start von 66,77 % zu Buche, während der Merval in diesem Zeitraum in Dollar um 45 % zulegen konnte. Das Fondsmanagement dürfte somit den Erwartungen der Anleger nicht entsprochen haben [The Fund’s name, investment objective and investment strategies changed effective August 15, 2014. Fund performance prior to August 15, 2014, will reflect the investment objective and strategies of the Fund when it was the Global FTSE Argentina 20 ETF. – Kein glücklicher Wechsel zu den Commodities http://www.globalxfunds.com/argentinaetf/].

Liegt in der Abwertung der Landeswährung ein tragfähiges Erfolgskonzept für die Aktienmärkte?
Wie wirkt sich das auf die Bevölkerung aus?
Kann uns das Schicksal der argentinischen Bevölkerung nach dem Schreddern der Anleiherenditen auch bevorstehen?
Hier ruinöse Renditen für die klassischen Altersvorsorgeinstrumente – dort galoppierende Inflation?

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finanztreff

Beste aller Welten eingepreist! Videoausblick

Wie zuletzt im Januar und September 2018 glauben die Aktienmärkte, sie lebten in der Besten aller Welten – kein Risiko, nirgends..

Markus Fugmann

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Wie zuletzt im Januar und September 2018 glauben die Aktienmärkte, sie lebten in der Besten aller Welten: die Fed werde ihnen nicht mehr weh tun, es werde einen tragfähigen Deal zwischen den USA und China geben, dazu auch eine Lösung im US-Budgetstreit (heute muß sich Trump entscheiden, ob er den Kompromißvorschlag annimmt oder nicht). Gleichzeitig sind die US-Indizes so überkauft wie seit Ende 2016 nicht mehr (als damals nach einem ersten Schock über die Wahl Trumps eine massive Rally eingesetzt hatte). All das kann noch extremer werden – aber die Vergangenheit lehrt: lange geht so eine Vertrauensseligkeit nicht gut. Der Dax hinkt den US-Märkten weiter hinterher..

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Hintergrund

Dax: Bullenpower sieht anders aus..

Über das radikale Auseinanderdriften der globalen Aktienmärkte..

Markus Fugmann

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Der Dax kann seine Erholung fortsetzen – aber es fehlt dieser Erholung schlicht an Dynamik! Die Anstiege verlaufen langsam, die Abverkäufe dagegen mit hoher Dynamik, sodass der Index – auf die letzten Handelswochen gesehen – ein Schritt nach vorne macht, um dann zwei Schritte wieder zurück zu machen. Von Entwarnung kann daher noch überhaupt keine Rede sein!

Im Chart wird deutlich, wie vergleichsweise gering die Erholung ausgefallen ist bislang:

(Chart durch anklicken vergrößern)

Das sieht nicht nach Bullen-power aus! Eher ein zaghafter Versuch, das Schlimmste abzuwenden – und das trotz der daueroptimistischen Wall Street, die gestern wieder einmal zulegen konnte, vor allem die schwergewichtigen Tech-Werte wie Apple (in Vorfreude auf die heutige Präsentation der neuen Apple-Produkte) und Amazon. Aber auch in den USA gilt: es erreichen mehr Aktien 52-Wochen-Tiefs als 52-Wochen-Hochs, der Anstieg ist von den wenigen Tech-Schwergewichten getragen, der breite Markt sieht deutlich negativer aus. Mithin sind die großen Tech-Werte die Schminke, die die Falten kaschieren – aber man sollte sich nicht von dem Makeup täuschen lassen!

Andernorts ist die Lage völlig anders: der Shanghai Composite ist heute auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen, die Märke und Währungen der Schwellenländer bleiben unter Druck, auch die europäischen Indizes sind sämtlich charttechnisch angeschlagen. Es ist diese Schizophrenie, die nachdenklich stimmt: leben die Amerikaner auf einem anderen Planeten? Nun, wer Donald Trump als Präsidenten wählt, muß wohl auf einem anderen Planeten leben..

Die Fakten sind: die Fed verknappt die Liquidität, die Schwellenländer daher besonders unter Druck, und der Handelskrieg ist erst in seinem Anfangsstadium. Die Kombination aus diesen Faktoren bringt die ganze Welt uner Druck, nur eben die Amerikaner nicht. Dort hofft man auf NAFTA, glaubt, dass einem der Handelskrieg nichts anhaben könne, und die Fed werde schon brav bleiben und die Zinsen nicht deutlich anheben. Dort also die optmistischste Interpretation der Dinge, überall sonst auf der Welt sehen die Fakten anders aus! Inzwischen ist die Spanne so groß (etwa zwischen amerikanischen und chinesischen Tech-Werten), dass eine Wieder-Annäherung nur eine Frage der Zeit ist – ewig kann man nicht schizophren bleiben..

Für den Dax gilt: erst über dem Widerstand von 12100 Punkten besteht wieder – charttechnisch gesehen – Hoffnung. Besser noch, der Dax überwände den seit Ende Juli bestehenden Abwärtstrend bei 12220/12250 Punkten. Auf der Unterseite ist nun das Tief bei 11860 Punkten entscheidend: noch läßt sich dieses gestern erreichte Verlaufstief als Fehlausbruch nach unten interpretieren – aber wenn dann die 11860 auch noch fallen sollte, wäre das ein klares Zeichen dafür, dass Dynamik auf der Unterseite aufkommen wird..

 


By Josemanuel. – Own work, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1284536

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Allgemein

Tribalisierung statt Globalisierung: Eine Generation geht verloren

Die Globalisierung steht am Beginn eines großen Rückschlags – und eine ganze Generation ist gezwungen, ihre eigenen Werte zu verraten..

Markus Fugmann

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am

Von Markus Fugmann

Ich bin 1969 geboren und entstamme damit einer Generation, die grundsätzlich optimistisch veranlagt ist. Als wir erwachsen wurden, fiel die Mauer, ging die Sojwetunion unter und verschwanden damit gefühlt alle Grenzen, die unseren Drang nach (Bewegungs-)Freiheit begrenzt hatten. Als Jugendliche fürchteten wir die Atomkraft, fürchteten, dass uns Atombomben auf den Kopf fallen – wie einst die Gallier, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fiele.

All das ist nicht passiert. Und mit dem Ende der Sojwetunion und damit dem Ende des Kalten Krieges stand uns die Welt offen, schien eine Art ewiger Frieden erreicht, gewissermaßen das Ende der Geschichte (Fukujama). Wir reisten, probierten uns und das andere Geschlecht aus, alles war möglich, die Globalisierung kam, wir nutzten als erste Generation den Computer, lernten in der Schule programmieren, nutzten das Internet – und drängten heraus in die Welt. Diese Welt, so schien es, wächst zusammen – und wir fanden das gut so, weil es das Spektrum unserer Möglichkeiten vergrößerte.

Nun aber, zu einer Zeit, in der normalerweise diese Generation an die entscheidenden Schaltstellen der Gesellschaft in Politik und Wirtschaft gelangt, haben wir das Gefühl, wir sind irgendwie von gestern. Schon die heute Mitte 30-jährigen sind von uns grundsätzlich verschieden: ja, man kann ins Ausland gehen, aber man will dann zurück kommen, heiraten und ein Haus bauen. Das war so ziemlich das Letzte, was noch unserer Generation als Ideal vorschwebte. Diese Sehnsaucht nach Heimeligkeit war uns fremd, sie ist aber wohl die logische Konsequenz für eine Generation, die das Internet mit der Muttermilch aufgesogen hat und die nun ein Bedürfnis nach kuscheliger Wärme hat – und der es reicht, sich auf Google Maps jene Orte anzuschauen, zu denen wir noch gereist sind.

Es gibt bei dieser jüngeren Generation eine Tendenz zur Abschottung – ebenso wie in den großen Strömungen des Zeitgeists, der sich derzeit Bahn bricht. Dass derzeit rechskonservative Strömungen aufkommen, ist kein Zufall. Das Rad der Geschichte dreht sich gewissermaßen zurück, es gibt einen klaren Gegentrend zur Globalisierung, den ich als „Tribalisierung“ (Rückbesinnung auf den eigenen „Stamm“) bezeichne: ob Trump in den USA, die AfD in Deutschland, die FPÖ in Österreich, Le Pen in Frankreich etc. – das Motto lautet: wir schotten uns ab!

Rechtskonservative Bewegungen hat es auch früher gegeben seit dem Ende des Kalten Krieges – aber sie waren irgendwie aus der Zeit gefallen und hatten daher keine Chance. Diesmal ist das anders. Denn eines ist klar: die massenhafte Immigration nach Europa ist kein Thema, das vorbei gehen wird. Im Gegenteil: es wird immer dringender!

Was wir mit syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen erlebt haben, ist nur der Auftakt, sie sind nur die Vorhut für weit größere Ströme nach Europa. Flüchtlingsströme aus Syrien oder dem Nahen Osten werden irgendwann abebben – der Nahe Osten ist nicht unser größtes Problem. Dagegen werden sich bald Flüchtlingsströme aus Afrika massiv intensivieren, schon aus demografischen Gründen: Afrikas Bevölkerung wird sich bis 2050, also in nur 35 Jahren, von einer Milliarde auf dann zwei Milliarde verdoppeln – nicht weil Afrikanerinnnen mehr Kinder bekämen als früher – im Gegenteil. Nur die Zahl afrikanischer Frauen im gebährfähigen Alter wird aufgrund der demografischen Struktur in den afrikanischen Ländern bald stark nach oben schießen.

Und weil es faktisch keine Perspektive dafür gibt, diese stetig steigende Bevölkerung ausreichend zu versorgen bzw. Jobs zu schaffen, wird ein nicht geringer Teil dieser Menschen nach Europa drängen als einzig logisches underreichbares Ziel. Es geht hier um viele Millionen Menschen, vor allem junge Männer, die in ihren Heimatländern faktisch keine Chance haben, Jobs zu bekommen und Familien zu gründen. Und wir werden uns nicht anders zu helfen wissen, als eine Festung Europa zu errichten, weil diese Einwanderungsströme selbst beim besten politischen Willen nicht zu handhaben sind.

Und vermutlich wird es exakt meine Generation sein, deren Vertreter dann an der Macht sind, die diesen Festungsbau anordnen und ausführen wird. Weil es nicht anders geht, ob man will oder nicht. Und genau deswegen haben die rechskonservativen Strömungen, die genau das jetzt schon fordern, Zukunft. Sie thematisieren das, was auf uns zukommen wird, wollen Homogenität, Sicherheit, etablierte, vor-globalisierte Strukturen zurück – also all das, was meine weltoffene Generation überwiegend eigentlich nicht will. Und trotzdem wird es meine Generation sein, die faktisch die Voraussetzungen dafür schaffen wird.

Darin besteht eine gewisse Tragik: man ist gezwungen, die eigenen Werte zu verraten. Und insofern geht eine Generation verloren, die mit ihrer Humanität und ihrer Offenheit aus der Zeit zu fallen beginnt. Die Zeiten, in denen die Welt noch offen stand, sind jedoch offenkundig vorbei, die Globalisierung weicht der Tribalisierung. Vielleicht wächst dann wenigstens das Verständnis dafür, dass wir in Europa alle in einem, demselben Boot sitzen – und es gar keine Alternative zu einer wie auch immer definierten europäischen Gemeinschaft gibt..

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