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Indizes

Dax und S&P 500: Die Lage

Die Ausgangslage bei den beiden Indizes!

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Dax

Die zurückliegende Handelswoche konnte bedingt durch den leichten Anstieg meine letzte Prognose für den Dax sehr genau nachzeichnen. Obwohl das Bild nicht so recht in ein gängiges Muster einzufügen ist, wird sich das freundliche Wetter für den deutschen Leitindex auch weiter fortsetzen. Dennoch finden die aktuellen Aktionen unter dem Schirm einer großen seit über einem Jahr währenden Korrektur statt. Wie es der Chart aufzeigt, wird sich an dieser Konstellation zeitnah auch nicht viel verändern. In meiner jüngsten Langzeitausgabe hatte ich darauf Eingang genommen.

 

Ausblick:

Momentan bildet sich im Dax ein kleiner Aufwärtstrend als Welle (d; nicht dargestellt) aus. Diese für sich genommen dreiteilige (a-b-c) Bewegung befindet sich aktuell in Welle (c) und damit in der finalen Phase. Bedingt durch das Aufsetzen auf dem 0.38 Retracement bei 10.904 Punkte konnte mit Welle (1) die erste Unterwelle von (c) ausgebildet werden. Für die folgenden Tage ist dennoch von einem weiteren Ansteigen auszugehen. Als Ziel kann das 0.50 Retracement bei 11.635 Punkten angesehen werden. Somit schließe ich ein signifikant höheres Ansteigen so gut wie aus.


(Chart durch anklicken vergrößern)

Die sich daran anschließende Korrektur kann den Dax maximal bis zur 0.76-Linie (aktuell 11.008 Punkte) fallen lassen. Erst ein eventueller Bruch dieser Unterstützung würde das beschriebene Bild ins Wanken bringen. Das eigentliche Ziel von Welle (c) liegt im Bereich des 0.76 Retracements (12.728 Punkten) und wird, aller Voraussicht nach nicht mehr in der ersten Jahreshälfte angelaufen. Größere Gefahren für den Aufwärtstrend würden sich erst durch den Bruch des 0.62 Retracements bei 10.661 Punkten einstellen. Aus aktueller Sicht heraus räume ich diesem Schritt nur wenige Chancen auf Umsetzung ein.

 

Fazit:

Der kleine Aufwärtstrend bewegt sich in der anschließenden Phase, sodaß erneute Engagements von erhöhtem Risiko belastet sind. Ein erneutes Kaufsignal entsteht erst über dem 0.50 Retracement bei 11.635 Punkte. Sichern Sie auf dem 0.62 Retracement (10.661 Punkte) ab.

 

S&P 500

Die vergangene Woche konnte keinen signifikanten Einfluß auf das größere Geschehen im S&P 500 nehmen. Die nur sehr kleinen Kursbewegungen haben im Grunde meine Sichtweise bestätigt, wenngleich das prognostizierte Ziel noch nicht erreicht wurde. Doch der noch fehlende Schritt nimmt sich derart klein aus, daß dieser einerseits zu vernachlässigen wäre, andererseits an nur einem Handelstag erfolgen könnte. Wie dem auch sei, der seit einigen Monaten laufende sehr dynamische Aufwärtstrend neigt sich unweigerlich seinem vorläufigen Ende zu.

 

Ausblick:

Der S&P bildet derzeit noch Welle (5) der übergeordneten Welle (a) aus. Im Verlauf dieser Welle kann der Trend durchaus noch bis zur 1.00-Linie bei 2.818 Punkten verlaufen. Das Zeitlineal gibt als temporäre Zielzone den 25. Februar (0.62 Retracement) an. Dieses Ziel stellt sich allemal realistisch dar. Auf diesem Niveau sollten sich dann erst einmal Ernüchterung einstellen, denn allein das große 0.76 Retracement bei 2.788 Punkten sorgt für erheblichen Widerstand und sollte somit ein unvermitteltes weiteres Ansteigen unwahrscheinlich werden lassen.


(Chart durch anklicken vergrößern)

Vorerst zumindest, denn die sich anschließende Korrektur stellt sich lediglich als Welle (b) der abc-Formation dar. Dennoch sollte das Potenzial, welches Welle (b) zur Verfügung steht, nicht unterschätzt werden. Wie im Chart ersichtlich kann die Korrektur durchaus bis zur 0.62-Unterstützung bei 2.516 Punkten verlaufen. Eine Welle „B“ verläuft in aller Regel nicht so dramatisch und endet häufig im Bereich des 0.50 Retracements, hier bei aktuell 2.571 Punkten. Der Startschuß für diese Korrektur fällt mit Unterschreiten des kleinen 0.62 Retracements bei aktuell 2.686 Punkten.

 

Fazit:

Der seit Dezember´18 laufende Aufwärtstrend wird sich bereits an den kommenden Tagen in eine abwärtsgerichtete Korrektur (b) verwandeln und für zum Teil deutliche Verluste einstehen. Von einer erneuten Positionierung rate ich, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, noch ab. Bestehende Positionen sollten auf dem 0.62, spätestens auf dem größeren 0.62 Retracement (2.686/2.516 Punkte) abgesichert werden.

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Aktienmärkte: Perfekter Sturm? Marktgeflüster (Video)

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Braut sich da für die Aktienmärkte der perfekte Sturm zusammen – mit einem Potential, wie wir es zuletzt im Januar 2018 und im Dezember 2018 gesehen haben? Manches spricht dafür: die extreme Positionierung der Investoren vor allem im US-Tech-Sektor, die mangeldenen Absicherungen (Put-Optionen), der Glaube, dass nichts schief gehen könne, weil die Fed ja als Retter jederzeit bereit stehe etc. etc. Aber nun scheint das Coronavirus vor allem in Südkorea und Japan um sich zu greifen, die WHO zeigt sich zunehmend nervös. Und die Wall Street realisiert, dass auch die amerikanischen Aktienmärkte und die US-Wirtschaft nicht immun sind gegen Schocks (heute der Einbruch beim US-Einkaufsmanagerindex vor allem im Dienstleistungsbereich)..

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Aktien

Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Indizes

Die EZB hat eine Meinung zur aktuellen Hausse am Aktienmarkt

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Wie viele Kommentatoren gibt es dieser Tage, die kund tun, dass die aktuelle Hausse am Aktienmarkt eine Manie ist, eine reine Gier, ein Trieb der Angst, weil man keine Gewinne verpassen will, usw. Dazu noch billiges Geld von den Notenbanken, die Aktien fast alternativlos machen. Also, alles stumpf rein in den Aktienmarkt? Das Lustige oder auch Traurige ist: Einer der Hauptverursacher dieser Situation meldet sich zu Wort, und sieht das kritisch, was er geschaffen hat. Es ist die EZB.

Es ist eine knochentrockene Aufgabe sich durch den vier Wochen verzögert veröffentlichten Sitzungstext der EZB zu kämpfen. Aber mit einem Tag Verzögerung haben wir uns das angetan. Gestern wurde nämlich der Sitzungstext des EZB-Rats aus Januar veröffentlicht. Und siehe da, man hat auch eine Meinung zum Aktienmarkt. Eigentlich äußert sich die Europäische Zentralbank nicht zu konkreten Entwicklungen am Aktienmarkt. Denn man ist ja ein „neutraler“ Player, und hat nur die Preisstabilität im Blickpunkt? Aber sie äußert sich im aktuellsten Sitzungsprotokoll wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Es sei angemerkt worden (man merkt schon, Protokollanten-Slang), dass der Anstieg des Aktienmarktes nicht mit einer Verbesserung der Gewinnerwartungen (der Unternehmen) in Zusammenhang zu stehen scheint. Wie es auch in den Vereinigten Staaten der Fall zu sein scheint, deute dies auf eine mögliche Abkoppelung zwischen den lebhaften Finanzmärkten und den weiterhin gedämpften Aussichten für die Realwirtschaft hin. Es wurde auf die Aktienmärkte verwiesen, wo der anhaltende Anstieg der Bewertungen nur schwer mit den schwächeren Gewinnaussichten auf beiden Seiten des Atlantiks, den gedämpften Gewinnmargen und der allgegenwärtigen Unsicherheit zu vereinbaren war. Es wurde auch angemerkt, dass höhere Immobilienpreise zu einer Fragilität des Finanzsystems führen könnten, die durch die makroprudenzielle Politik nicht ausreichend berücksichtigt werden könnte.

Dazu kann man nur sagen: Die Diagnose mag zwar richtig sein. Aber dass der Verursacher sich besorgt zeigt über die Folgen seines eigenen Handelns, ist schon bemerkenswert!

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