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Dax und S&P 500: Die Perspektiven in der Fed-Woche

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Dax

Der deutsche Leitindex konnte durch das weiterführende Ansteigen, welches sich an den letzten Tagen eingestellt hat, meine jüngste Sichtweise sehr genau nachvollziehen. Diese folgend bildet sich eine mittlere lethargische Phase als Wellenabschluß des seit Ende´18 laufenden Aufwärtstrends aus. Der Aspekt, daß sich diese Konstellation als Teil der übergeordneten Korrektur versteht, läßt das Aufkommen von Panik nicht gerechtfertigt erscheinen. Der obere Langzeitchart zeigt meine langfristige Sichtweise und das maximal zur Verfügung stehende durchaus noch schmerzhafte Potenzial dieser Bewegung auf.

 

Ausblick:

Durch das Überschreiten des 0.76 Retracements (12.143 Punkte) hat der Dax Welle (b) des Triangles (a-b-c-d-e) in der Existenz bestätigt. Im weiteren Verlauf wird sich die nun aktuelle Welle (c) bis auf das Niveau des 0.62 Retracements (12.329 Punkte) steigen. Ein signifikantes Überschreiten dieser sehr mächtigen Widerstandslinie erwarte ich dementgegen nicht. Dazu ist die vorherrschende Konstellation einfach zu negativ. Besonders dämpfend auf die Performance wirkt sich dabei der bereits erfolgte Bruch, mittels Schlußkurs, der 0.62-Unterstützung (11.720 Punkte) aus.

 

Resultierend daraus favorisiere ich das im Chart abgebildete Szenario für die folgenden Wochen. Größere Gefahren kann ich dem Chartverlauf derzeit nicht ablesen. Erst ein erneuter Bruch der 0.62-Linie (11.720 Zähler) würde eine gewisse Eintrübung darstellen. Gesetzt den Fall würde sich ein Abverkauf bis zunächst 11.000 Punkte einstellen. Auf der anderen Seite würde erst ein nachhaltiger Sprung über den 0.62-Widerstand bei 12.329 Punkten, würde eine leichte Aufhellung der Situation einläuten, wenngleich auch dann kein markanter Höhenflug zu erwarten ist.

 

Fazit:

Die seit April laufende Korrektur wird sich auch noch über eine geraume Zeit fortsetzen. Daher rate ich von einer erneuten Positionierung in den Dax ab. Ein sehr kleines Kaufsignal wurde mit Überschreiten des 0.76 Retracements (12.143 Punkte) geliefert. Die Absicherung sollten Sie auf dem 0.62 Retracement bei 11.720 Punkte erfolgen.

 

S&P 500

Der leichte Anstieg der letzten Tage konnte meine jüngste Sichtweise bestätigen. Dieser folgend befindet sich der Index innerhalb einer seitlich ausgeprägten Korrektur, welche sich auch noch über geraume Zeit erstrecken wird. Wie der Langzeitchart es aufzeigt, besteht absolut keine Veranlassung in Panik zu verfallen. Denn das Geschehen befindet sich noch im Rahmen der großen Korrektur, im Rahmen von Welle (4; oberer Chart). Die Performance der letzten Wochen zeigt indes auch die Verunsicherung der Marktteilnehmer auf. Auch dieser Zustand wird sich noch längere Zeit behaupten können.

 

Ausblick:

Durch das Überschreiten des 0.62 Retracements (2.894 Punkte) konnte die kleine Welle (c) abgeschlossen werden. Damit steht auch der Ausbildung des im Chart dargestellten Triangles (a-b-c-d-e) nichts mehr im Wege. Der Umstand, daß sich dieses Triangle als übergeordnete Welle (b) ausformt und zudem noch den Charakter eines dominanten Triangles aufweist, läßt auf eine etwas größere Korrektur schließen. Im Chart habe ich dieses Szenario bereits angedeutet. Demnach wird die auf das Triangle folgende Welle (c) den Index noch einmal deutlichem Druck aussetzen.

 

Dabei wird sich der Zielbereich deutlich oberhalb des großen 0.62 Retracements (2.569 Punkte) einstellen. In aller Regel nimmt nach dem Auftreten eines dominanten Triangles, Welle „C“ das Ausmaß von Welle „A“ an. An den kommenden Tagen wird sich demnach ein leichter Kursverlust beim S&P 500 einstellen. Diese Korrektur hat die Ausbildung von Welle (d) zur Aufgabe und kann den Index bis auf das Niveau der 2.00-Unterstützungslinie (2.713 Punkte) fallen lassen. Größere Gefahren, oder eine bevorstehende signifikante Verbesserung, kann ich dem Chart momentan nicht ablesen.

 

Fazit:

Die aktuell ablaufende Korrektur verhindert derzeit noch ein Engagement auf längere Sicht. Neue Kaufsignale kann ich daher nicht benennen. Das bisherige Signal behält ungeachtet des beschriebenen Bildes, seine Gültigkeit. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 2.00, spätestens auf dem 0.62 Retracement (2.713/2.569 Punkte) ab.

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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