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Dax und S&P 500: Was kommt jetzt?

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Dax

In meiner jüngsten Betrachtung hatte ich eine kleine Korrektur bis maximal an das 0.76 Retracement (11.952 Punkte) heran in Aussicht gestellt. Und genau diese Option hat der Dax auch in Realität umgesetzt. Meiner Meinung nach hätte sich der Index diese Bewegung auch sparen könne, aber nun ist sie eben eingetreten. Mit dieser Performance unterstreicht der deutsche Leitindex seinen angeschlagenen, seinen überzogenen Zustand, in dem sich der Index seit geraumer Zeit befindet. Dennoch bleibt mein sehr positives langfristiges Szenario unverändert.

 

Ausblick:

Bedingt durch das Anlaufen an die 0.76-Unterstützung bei 11.952 Punkten, konnten Welle (1) und ferner auch, allerdings nur vage, Welle (2) in als existent bestätigt werden. Besonders positiv wirkt sich diesbezüglich der bis dato ausgebliebene Schlußkurs unterhalb dieser sehr aussagekräftigen Unterstützungslinie aus. Für die sich anschließenden Tage erwarte ich daher eine leichte Aufhellung der Lage und damit verbunden ein Ansteigen bis zur 0.62-Linie bei aktuell 12.214 Punkten. Erst ein nachhaltiger Schlußkurs über diesem in aller Regel sehr mächtigen Widerstand bestätigt Welle (2) endgültig und gibt zudem den Weg für weitere Kursgewinne frei.

 

Das Ziel dieser Bewegung liegt zunächst auf dem Niveau des 0.62 Retracements bei 12.566 Punkten. Maximal könnte sich der Dax auch bis zur 1.00 Linie (13.035 Punkte) schrauben. Doch räume ich dieser Variante nicht allzu große Chancen auf Umsetzung ein. Vielmehr sollte sich der Bereich des 0.62 Retracements (12.566 Zähler) als sehr widerstandsfähig erweisen und genau dieses Szenario zu verhindern wissen. Gefährlich wird es für das gezeichnete Bild erst durch einen eventuellen Bruch des 0.50 Retracements bei 11.854 Punkten. Momentan sehe ich diesen Schritt indes noch nicht. Noch nicht, wie der Chart es zeigt.

 

Fazit:

Der Dax befindet sich derzeit noch im Korrekturmodus. Daher rate ich von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Ein kleines Signal wird über dem 0.62 Retracement (12.214 Punkte) geliefert. Sichern Sie Ihre Positionen bei 11.854 Punkten (0.50 Retracement) ab.

 

 

S&P 500

Die Bewegungen im S&P 500 haben sich an den letzten Tagen nicht weiter nennenswert dargestellt. Die kleine Korrektur, welche sich eingestellt hat, war absehbar und hat zudem nichts Signifikantes bewirken können. Dennoch habe ich meine Wellenzählung dem aktuellen Geschehen Rechnung tragend angepasst. An dem übergeordneten Bild, wonach sich der Index innerhalb einer Korrektur als Teil eines Aufwärtstrends versteht, befindet, halte ich nach wie vor fest. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche durchaus positive Sichtweise auf.

 

Ausblick:

Die aktuelle Konstellation deutet ansatzweise auf die Ausbildung eines Triangles (a-b-c-d-e) hin. Diese Formation wird sich als Welle (b) ausbilden und eine etwas größere temporäre Ausdehnung zur Folge haben. Da sich eine Welle „B“ sehr gern als Triangle ausformt, räume ich dieser Variante sehr gute Chancen ein. Dennoch können sich an den folgenden Tagen erneut leichte Verluste einstellen. Wie der Chart es zeigt, würde sich dadurch eine überschießende Welle (b) ausbilden. Auch diese Option ist für ein Triangle eher typisch als selten.

 

Das Ziel von (b) liegt auf dem 1.38 Retracement (2.766 Punkte) und sollte im Wesentlichen nicht unterschritten werden. Die sich anschließende Performance wird einen seitlichen Charakter tragen und kaum nutzbares Potenzial aufweisen. Der bislang ausgebliebene Schlußkurs über dem 0.62 Retracement (2.895 Punkte) ist ein eher negatives Omen und läßt die Vermutung zu, daß dieser Widerstand auch künftig nicht überschritten wird. Größere Gefahren für das beschriebene Bild würden sich mit Bruch des 1.38 Retracements (2.766 Punkte) einstellen. Gesetzt den Fall würde sich das größere 0.62 Retracement (2.586 Punkte) als Ziel anbieten.

Fazit:

Die seit einigen Wochen währende Korrektur stellt ein geplantes Engagement unter ein schlechtes Licht. Ein kleineres Kaufsignal, mit Fantasie bis 3.012 Punkten, entsteht mit Überschreiten des 0.62 Retracements bei 2.895 Zählern. Größere Signale sind nicht erkennbar. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 1.38 Retracement (2.766 Punkte) ab.

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Dax schwächer als Wall Street – Rotation vorbei? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Der Dax ist wieder erkennbar schwächer als die großen Indizes der Wall Street: während der deutsche Leitindex noch nicht einmal den Stand kurz vor dem Corona-Crash erreicht hat, steigen S&P 500 und Nasdaq auf neue Allzeithochs. Bereits gestern liefen die Tech-Werte besser als die „Corona-Verlierer“, die ab 09.November (Meldung von Pfizer) so stark steigen konnten – heute setzt sich dieses Muster weiter fort. Ist die Rotation damit schon wieder vorbei, weil der Glaube an eine schnelle Wiederauferstehung von Value-Aktien schwindet? Der Dax jedenfalls tut sich schwer im Bereich der 13400er-Marke – langsam muß der Ausbruch auf der Oberseite erfolgen, denn was nicht steigt, tendiert dann zu fallen. Ist es der starke Euro, der bremst?

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Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

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Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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