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Aktien

Dax und Staatsanleihen: Und sie fielen in Eintracht..

Wenn die Götter vom Olymp herab steigen und Unangenehmes verkünden..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Ja was ist denn da los? Wir haben uns doch so schön daran gewöhnt, dass die Märkte nur in eine Richtung laufen, also nach oben. Natürlich wegen der starken deutschen Konjunktur und so. Is klar. Dabei hat der Dax inzwischen mit der deutschen Konjunktur etwa so viel zu tun wie Erdogan mit der Meinungsfreiheit – oder Trump mit Rationalität. Also nichts..

Viel entscheidender als so lästige Dinge wie Fundamentaldaten aber ist für die Märkte das segensreiche Schaffen der Notenbanken, sprich deren Versuch, die Wirtschaft, vor allem aber die Finanzmärkte von alternden und schrumpfenden Gesellschaften irgendwie in dem Modus zu halten „wir wachsen weiter“. Dabei schrumpfen wir – aber das will ja keiner, weil wir uns an die neokapitalsitische Wachstumsideologie klammern, die uns die Religion ersetzt hat. Höher, schneller, weiter. Die demografische und ökonomische Realität aber ist: weniger, älter, verschuldeter!

Wenn die Wirtschaft nicht wächst, so die dahinter stehende Logik, wächst eben das Geld(volumen). Und siehe da: die Gläubigen jubelten ihren Notenbank-Göttern zu und fanden das alles ganz prima. Aber jetzt steigen diese Götter vom Olymp herab und prohphezeien Unerhöhrtes den Sterblichen: nämlich dass ihr segensreiches Schaffen ein Ende haben wird.

Da wurden die Sterblichen sehr traurig – und drückten auf den Verkaufsknopf! Und so fallen einträchtig die Anleihemärkte – und die Aktienmärkte. So erreicht die Rendite der 10-jährigen deutsche Bundesanleihe den höchstenStand seit 18 Monaten, also seit Januar 2016. Ebenso auf 18-Monatshoch die Renditen der 5-jährigen und die 30-jährigen deutschen Staatsanleihen.

Die Rendite der Benchmark-Anleihe Europas, der Bundesanleihe, erreicht 0,57%:

Und auch der Dax ist traurig:

Was natürlich die drängende Frage aufwirft: stimmt etwas nicht mit der deutschen Konjunktur? Hat uns der ifo Index beschissen, pardon, in die Irre geführt? Leben wir nicht in blühenden Landschaften, sondern in Zeiten fallender Märkte?

Wir wissen es nicht. Fragen wir doch die Götter, ob sie uns Tröstendes sagen können. Vielleicht, ja vielleicht, fallen die Märkte so stark, dass die Götter dann ein Einsehen haben und alles wieder zurück nehmen..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    walter

    6. Juli 2017 12:49 at 12:49

    Ein Weisbier-Gott namens Walter,bechreibt doch fast taegl.,wie es mit DE bestellt ist!
    Die Lunte brennt doch schon seit Jahren…
    Was die Konjunktur betrifft,die basiert auf Kosten der Arbeitnehmer…billig bzw.Geiz ist Geil,das denken doch die Unternehmer.
    Der Mindestlohn,war ein Lottogewinn der Seelenverkaeufer in DE!
    NUR DAS MINDESTE an LOHN bezahlen = DER MINDESTLOHN!!
    8,84Euro,den hatte ich schon als 15 jaeriger in den Schulferien ende der 70iger Jahre bekommen!

    • Avatar

      Wolfgang M.

      6. Juli 2017 15:03 at 15:03

      @walter. Schätze das waren D-Mark, ansonsten wäre ein Salär von knapp 17 DM/Stunde schon sehr fürstlich gewesen. Da bekam man einen Golf GTI noch für 15 Tsd. DM.

      • Avatar

        walter

        6. Juli 2017 15:28 at 15:28

        Das war nat.Schwarzgeld 20 DM/std….is doch klar,oder?
        Als Dachdecker im Akkord…in Muenchen.
        Aufm Bauernhof host dafuer nur an Liter Milch/std eigstricha,lol

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Aktien

Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

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am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

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Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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