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Dax: Unschöne Eröffnung!

Wer den Dax-Future regelmäßig beobachtet, dürfte eine Faustregel entwickelt haben: wenn der Dax auf dem Hoch eröffnet und dann unter Druck kommt, ist das ein schlechtes Zeichen..

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Was der X-Dax zur heutigen Handelseröffnung macht, ist ziemlich unschön! Schauen wir uns einmal den Chart im kurzen Zeitfenster an:

dax05-10-16

Da eröffnet der X-Dax etwas stärker als zuvor indiziert bei der 10600er-Marke, aber dann geht es kontinuierlich nach unten. Wer den Dax-Future regelmäßig beobachtet, dürfte eine Faustregel entwickelt haben: wenn der Dax auf dem Hoch eröffnet und dann unter Druck kommt, ist das ein schlechtes Zeichen für den Gesamttag! Das zumindest zeigt ein Blick in die Vergangenheit! Im kurzen Zeitfenster scheint sich zudem eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) auszubilden, wenngleich die Aussagekraft einer SKS umso geringer ist, je kürzer der beobachtete Zeitraum ist.

Beim Blick auf ein etwas größeres Zeitfenster wird jedoch klar, dass der Dax absteigende Spitzen produziert (tiefere Hochs):

dax05-10-162

Diese „absteigende Logik“ muß der Dax durchbrechen, sonst wird es sehr bald (vielleicht sogar heute?) eine ziemlich heftigen Einbruch geben. Denn das Umfeld ist für Aktienmärkte eigentlich nur begrenzt günstig: eine Fed, die nach Ansicht der Märkte wohl doch im Dezember zur Zinsanhebungs-Tat schreiten wird auf der einen Seite, und eine EZB auf der anderen Seite, bei der man zumindest zu diskutieren scheint, wie man aus der QE-Nummer rauskommen wird – daher die gestrige Meldung (wenngleich dementiert), die EZB überlege das Tapering. So oder so: es spricht derzeit wenig dafür, dass die EZB nun das nächste Kaninchen aus dem Hut zaubert, es ist eher wieder Bremsen angesagt!

All das „riecht“ nach Dollar-Stärke, und ein starker Greenback ist nicht gut für Aktienmärkte und Risiko-Assets. Wir werden heute anhand der ADP-Arbeitsmarktdaten sowie des ISM Index (Dienstleistung) sehen, ob die Zinssorgen und damit die Dollar-Stärke wirklich berechtigt sind.

Für einen robusten Aufwärtstrend auch bei den US-Indizes sind die Märkte derzeit schlicht zu schnell unterwegs – so etwa gestern, als der Dow schnell über die 18300er-Marke stieg, dann hundert Punkte verlor, wieder 100 stieg, um dann schnell wieder nach unten zu korrigieren. Man gewinnt den Eindruck, da kündigt sich ein Gewitter an, der Wind fängt an aufzufrischen, noch ist jedoch kein konkretes Donnern zu hören. Wir erwarten heute jedenfalls einen ziemlich „heißen“ Handelstag.

Der Dax muß über die 10650 – dann wäre die Negativ-Szenarien obsolet. Ansonsten aber droht ein Rückmarsch bis in den Bereich 10390/10410..

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Wie sieht derzeit die Lage im Dax aus, und wie könnte der aktive Börsianer derzeit agieren um Gewinne in einem Seitwärtsmarkt mitzunehmen? Einige interessante Aussagen dazu macht ein Experte im folgenden Interview mit Manuel Koch. Auch erwähnt wird eine mögliche geldpolitische Wende seitens der EZB.

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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