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Indizes

Dax: unter 10075 Punkten wird´s ungemütlich

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der Dax kommt nach wie vor nicht nachhaltig über die Marke von 10200 Punkten. Und was nicht steigt, hat die Tendenz zu fallen..

Noch hält die Unterstützung im Bereich 10075/80:

dax2010152

Aber ein Bruch dieser Unterstützung würde den Weg ebnen für weitere Abgaben in Richtung 9900 Punkten:

dax2010153

Und wenn die 990er-Marke bricht, haben wir eine Bestätigung für das Ende der Erholungsbewegung, die sich in den letzten Tagen in einer Seitwärts-Beweguung erschöpft hat. Es entsünde dann eine sich nach unten auflösende M-Formation.

Dass diese Szenario nicht ganz unwahrscheinlich ist, dafür spricht die heutige Aussage der EZB, wonach die Banken die QE-Liquidität in Form von Untenehmenskreditten weiter reichen – es alos wenig Notwendigkeit für eine Ausweitung des QE gibt. Aber genau das war Treiber der Rally, neben der Hoffnung, dass die Fed die Füsse still halten wird. Zu erwarten ist nun, dass der Euro zeitnah die 1,15er-Marke attackieren wird – auch das wäre nicht gerade Rückenwind für den Dax..

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Indizes

Dax: Privatanleger verkaufen den Profis ihre Aktien!

Markus Fugmann

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Lange lief der Dax seitwärts, dann folgte am Montag ein impulsiver Abverkauf. Wie aber ist jetzt die Stimmung der Investoren hierzulande – herrscht Pessimismus nach dem Kursrückgang, oder sieht man nun die niedrigeren Kurse als Kaufchance?

In der wöchentlichen Umfrage der Deutschen Börse zeigt sich, dass vor allem die Profi-Investoren bullischer werden für den Dax: so sind nun 46% im Lager der Bullen, ein Anstieg zur Vorwoche von +11% und zugleich der höchste Stand an Optimismus seit Anfang März! Es sind vor allem jene, die zuvor an der Seitenlinie standen, die nun ins Camp der Bullen gewandert sind, denn die neutral Eingestellten verlieren bei den Profis -13% auf nun nur noch 16%, während das Lager der Bären sogar leicht zulegen kann auf nun 38% (+2% zur Vorwoche).

Bei den Privatinvestoren hingegen, die zuletzt deutlich optimistischer waren als die Profis, stellt sich die Lage andere dar: hier sind noch 38% bullisch (-2% zur Vorwoche), während die Pessimisten nun auf 39% kommen und +8% zur Vorwoche hinzugewinnen.

Man könnte also gewisserweise sagen: die Privatanleger verkaufen den zuvor an der Seitenlinie stehenden Profis ihre Aktien! Ähnlich sieht das auch Joachim Goldberg:

„Damit bleibt die Stimmungskluft zwischen institutionellen und privaten Anlegern zwar fast unverändert, aber die Panels haben fast in identischem Maße ihre Rollen und Positionen aus der Vorwoche getauscht. Man könnte auch sagen, dass die vormals optimistischen Privatanleger ihre Aktienbestände an die Institutionellen weitergereicht haben. Dies macht sich insbesondere in der Sentiment-Betrachtung auf Sicht von sechs Monaten bemerkbar. Hier zeigt sich, dass der relative Optimismus bei unserer Befragung in der vergangenen Woche für beide Gruppierungen noch etwa gleich hoch war.“

Was bedeutet das für den Dax?

Ist diese Stimmung nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für den Dax? Dazu Goldberg weiter:

„Nach dieser Lesart sind die Privatanleger zwar immer noch leicht optimistisch, aber der relativ deutliche Optimismus bei den institutionellen Investoren – er ist so hoch wie zuletzt Anfang März dieses Jahres – stellt für den DAX eine Belastung dar. Nicht nur, weil auf höherem Niveau (möglicherweise zwischen 13.050 und 13.100 Zählern) Abgaben aus Gewinnmitnahmen drohen. Im Falle erneuter Kursrückgänge fehlen naturgemäß durch die jüngsten Käufe Nachfrager, die dem DAX normalerweise eine Stütze wären. Auch könnte der zuletzt schwächelnde Euro ein Indiz dafür sein, dass überdies, wie bereits in den vergangenen Wochen geschehen, internationale Kapitalabflüsse auf den Aktienmärkten der Eurozone lasten.“

Ausführlicher dazu Goldberg auch hier im Video: nach unten sei der Dax „ungeschützt“, oben sei der „Deckel drauf“..

Die Profis werden optimistischer für den Dax - ein Kontraindikator?

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Aktien

Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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Indizes

Aktienmärkte: Der nächste Abverkauf – was ist da los?

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Der große Abwärtsdruck des frühen Septembereinbruchs für die Aktienmärkte schien zunächst verflogen – aber wo war eigentlich die Erholungsbewegung? Der Markt scheint wieder den Weg des größten Schmerzes zu gehen, indem er den korrekturbedürftigen Nasdaq vor Tagen wieder etwas nach oben brachte, die Standardindizes – und damit Value – aber weiter schwächelten. Damit wurden jede Menge Fehlsignale für die Anleger erzeugt, wie es auch der der gestrige Tag gezeigt hat. Starker Beginn der Aktienmärkte – und dann ein stetiger Abverkauf. Die Tech-Aktien setzen die Korrektur fort, die am 2. September so spektakulär begonnen hat.

Aktienmärkte: Angespannte Börsenlage vor dem Monatsultimo

Der Monat September hat zunächst im Stil der Vormonate begonnen, um zum Ende doch seinem schlechten Ruf gerecht zu werden. Es gab zum 2. September beim Nasdaq 100 ein Allzeithoch von 12.420 Punkte – und dann binnen drei Tagen einen Einbruch von 11 Prozent, was der schnellste Sturz von einem All Time High in einen Korrekturmodus gewesen ist. Sogar schneller als beim schnellsten Einbruch seiner Geschichte im Coronacrash Februar/März (Dauer: sechs Tage) oder im Jahr 2000 (Dauer: neun Tage). Jetzt hat der Tech-Index sein Tief der Vorwoche unterschritten (10.833 Punkte), aber bis zur 200-Tage-Linie ist noch ein gutes Stück Weg nach unten (derzeit bei 9555 Punkten).

S&P 500: Auch das große Dickschiff der Aktienmärkte hat von seinem Allzeithoch von 3582 Punkten bis gestern schon um fast 10 Prozent korrigiert – Schlussstand 3236 Punkte. Nachdem die 50-Tage-Linie nicht zurückerobert werden konnte, geht es nun Tag für Tag nach unten. Ist dies die erste ernsthafte Korrektur der Aktienmärkte nach fünf Monaten ständig steigender Kurse? Bis zum 200 Tage-Durchschnitt (aktuell bei 3110 Punkten) ist es jetzt nicht mehr weit.

Korrektur beim Dax

Unser Leitindex zeigt einmal mehr, dass es ihm nicht lange gelingt, sich von der Entwicklung der Wall Street abzukoppeln. Exportfreundliche Euro-Abschwächung hin oder her, allein die angelsächsische Aktionärsmehrheit macht ihn immer zu einem Spielball fremder Mächte. Allerdings ist seine Korrektur von seinen Corona-Hoch von 13460 Punkten noch nicht einmal so groß, wie die des großen Bruders. Bis zur großen Auffangzone, dem 200 Tage-Durchschnitt, sind es beim Dax nicht mehr allzu viel Prozente (12190 Punkte). Da darf es beim heutigen Ifo-Index um 10:00 Uhr keine negative Überraschung geben.

Fundamentale Gründe

Nach dem Extremanstieg der Indizes über fünf Monate in Folge, mit teilweise parabolischen Chartverläufen, bräuchte es eigentlich keine großen wirtschaftlichen Begründungen für eine Korrektur der Aktienmärkte. Natürlich braucht es Argumente für Investoren, um Gewinne mitzunehmen und ein paar Chips vom Tisch zu nehmen, wie es Großinvestoren schon seit geraumer Zeit tun. Aber die aktuellen Begründungen sind nicht von der Hand zu weisen, wie zum Beispiel der Anstieg der Coronafälle in den westlichen Ländern – Extrembeispiele Spanien und Frankreich, die sogar die Rekordwerte des Frühjahrs erreicht haben. Damit wächst die Sorge vor Beschränkungen, die bestimmte Branchen extrem am Boden halten. Allein in Deutschland machen Luftfahrt, Gastgewerbe, Reiseunternehmen und weitere Pandemie-sensible Branchen acht Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Sicher auch in den USA.

Dann das Thema US-Wahlen. Welchem Investor ist nicht bewusst, was ein unsicherer Wahlausgang mit all seinen Imponderabilien (Stichwort Briefwahl) mit sich bringt? Waren die US-Indizes nach dem Wahlsieg von George W. Bush gegen Al Gore im November 2000 nicht auch schlagartig abgestürzt, nachdem Verlierer Gore aus triftigen Gründen den Wahlausgang nicht anerkannt hatte?

Hinzu kommen vermehrte Signale aus der Wirtschaft, dass sich die Erholung auch schon ohne weitere Coronafälle etwas abschwächen wird. Zum Beispiel leichte Rückgänge der Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe sowie für Dienstleistungen für die USA am gestrigen Tag.

Für die jetzigen und auch weiter möglichen Kursverluste der Aktienmärkte steht auch ein ganz bedeutender Faktor: Durch die Superhausse der vergangenen Wochen und Monate sitzen Millionen von neuen Tradern, vereinfacht RobinHoodies genannt, auf gehebelten Positionen im Nasdaq, dem S&P 500 sowie auch in Call-Optionen. Die Marginanforgerungen bei den Billig-Brokern gestatten keine größeren Rückschläge, es muss nachgeschossen oder die Positionen aufgelöst werden. Da dürfte die Not bei vielen besonders sorglosen Neo-Spekulanten groß geworden sein und vermutlich auch noch werden. Das leichte Geldverdienen mit Kredit- und Hebeleinsatz hat noch nie lange funktioniert, daher darf man schon auf die Meldungen aus dem Bereich der Supertrader gespannt sein. Anlegern, die sich ihre Anlagestrategie aus den Jubelnachrichten in Social Media geholt haben.

Fazit

Noch hat der Börsenmonat September vier Börsentage, um seine Bilanz zu verbessern, aber es sieht eigentlich nicht danach aus. Es ist vieles möglich, darauf deutet schon die gestiegene Volatilitätserwartung hin und die Vorsicht der Broker, die teilweise schon höhere Margins von ihren Kunden verlangen.

Die Lage hat sich für die Aktienmärkte auch markttechnisch deutlich verschlechtert, die Rückeroberung der 50-Tage-Linie ist gescheitert. Ein Test des langfristigen Aufwärtstrend (SMA 200) bei S&P 500 und Dax in den nächsten Tagen ist sehr wahrscheinlich geworden.

Aber ich muss noch einmal mein Argument von vor ein paar Tagen wiederholen: Das Letzte was die US-Regierung und auch die Federal Reserve jetzt brauchen können, wäre eine Ausweitung der Korrektur bis zu einem Bärenmarkt. Angesichts des Zeitpunkts vor den Wahlen und der finanziellen Bedeutung eines 20 Prozent-Rückgangs für die US-Ökonomie, wo allein schon der S&P 500 noch vor wenigen Tagen mit 29 Billionen Dollar bewertet war. Wann kommen die verbalen und monetären Interventionen?

Die Aktienmärkte stehen stark unter Druck derzeit

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