Verstärkte geopolitische Spannungen haben den DAX am Donnerstag belastet, während zugleich die Ölpreise weiter anzogen. Insbesondere das wachsende Risiko eines möglichen Angriffs auf den Iran dämpft kurzfristig die Risikobereitschaft der Anleger, sodass sowohl die US-Indizes als auch der deutsche Leitindex in einer volatilen Seitwärtsbewegung verharren.
Darüber hinaus verschärft die Ausweitung der US-Militärpräsenz in der Region die Lage, zumal nach Einschätzung des Leiters der UN-Atomaufsichtsbehörde die Chancen Irans auf eine diplomatische Einigung über sein Atomprogramm schwinden. Indessen teilte Donald Trump mit, er werde innerhalb der kommenden zehn Tage über einen möglichen US-Militärschlag entscheiden. Vor diesem Hintergrund weitete der DAX seine Verluste aus und beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 25.043 Punkten..
Chartbild bleibt ein Drahtseilakt
Nach seinem Anstieg am Vortag auf über 25.300 Punkte musste der DAX erneut einen deutlichen Rückschlag verkraften. Für Trend-Trader ist die derzeitige Schaukelbörse ein nervenaufreibendes Karussell, bei dem jeder vermeintliche Befreiungsschlag nur ein kurzes Strohfeuer bleibt. Statt den Ausbruchsimpuls in Richtung Allzeithoch fortzusetzen, drehte der Index erneut nach unten und fiel zurück auf die wetiterhin richtungsweisende Marke von 25.000 Punkten. Besonders kritisch: Er gab sämtliche kurzfristigen Unterstützungen auf, um schließlich erneut an der runden Marke zu handeln.
Damit bleibt das bekannte Bild der vergangenen Monate im Fokus – eine zähe, rangegeprägte Marktphase mit kurzen, aber nicht nachhaltigen Trendbewegungen. Der erhoffte, momentumgetriebene Aufwärtsschub bleibt aus. Angesichts zusätzlicher Risiken aus den USA stellt sich nun die Frage, ob die Aktienmärkte weiterhin in einer Seitwärtsphase verharrren.
DAX hält sich über 25.000
Der DAX konnte im Rücklauf die runde Marke verteidigen und befindet sich wieder im Aufwind. Ein möglicher Widerstand bleibt der Bereich um 25.100 Punkte. Steigt er darüber, könnte er erneut Kurs auf die Marken bei 25.170, 25.265 sowie auf das gestrige Tageshoch bei 25.315 Punkten nehmen. Gelingt der Ausbruch, dürfte der Fokus zügig auf den nächsten Widerstandsbereich bei 25.355 Punkten rücken. Ein nachhaltiger Anstieg über dieses Niveau würde Spielraum in Richtung des Rekordhochs bei 25.507 Punkten eröffnen.
Stockt die Gegenbewegung hingegen bei 25.100 oder 25.170 Punkten, könnte der Index erneut zurückfallen und gegebenenfalls eine enge Range zwischen 25.000 und 25.250 Punkten ausbilden. Unterhalb von 25.000 fungiert der Bereich um 24.925 Punkte als weitere kurzfristige Unterstützung. Ein Bruch dieser Zone würde das kurzfristig konstruktive Bild eintrüben und Abgaben bis 24.800 Punkte ermöglichen.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
24.983 – Tagestief 19.02.
24.798 – SMA200
24.734 – Tagestief 17.02.
24.714 – Tagestief 09.02.
24.620 – Horizontale
DAX Widerstände
25.228 – Tageshoch 19.02.
25.265 – Zwischenhoch
25.315 – Tageshoch 18.02.
25.356 – Horizontale
25.507 – Rekordhoch
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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Die Tatsache, daß der 47. US-Präsident Donald John Trump höchstwahrscheinlich die Flugzeuge Richtung OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran aufsteigen lässt, wirkt sich auf den Ölpreis, die Wall Street und auf den Dax aus. Apropos Ölpreis und Dax: Industriepräsident Peter Leibinger stellt bei der Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition Absichtserklärungen fest./Quelle für letzteres: Bild-Zeitung. Die Luftverkehrssteuer, die Stromsteuer und die Körperschaftssteuer müssen runter. Bundeskanzler Friedrich Merz trifft sich in Kürze mit Präsident Trump, wo nicht zu erwarten ist, daß der Bundeskanzler gegenüber Sir Donald feststellt, daß es sich bei der genannten möglichen Invasion um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg handeln würde.
Der DAX ist ein Performance Index und kein Kursindex. Im veröffentlichten Dax Performance Index sind sämtliche Dividenden und nicht eingelöste Bezugsrechte aus Kapitalerhöhungen summiert enthalten und zwar seit dem 30.12.1987…
Zu diesem Zeitpunkt sind beide Indizes bei exakt 1000 Punkten gestartet..
Jede Chartanalyse zum DAX Performance Index führt deshalb in die Irre…Sie vergleichen ja auch nicht den veröffentlichten Dow Jones Index ( Kursindex) in der Analyse…mit dem Dow Jones Total Return Index.
Wichtig zu wissen, alle internationalen Indizes werden fast ausschließlich als reine Kursindexe veröffentlicht. Die deutsche Eigenheit liegt in der damaligen Umlaufrendite von über 7,5 Prozent begründet..man wollte den DAX stärker erscheinen lassen …als er in Wirklichkeit ist….
Gucken Sie sich den Kursindex an ….der kämpft mit den 9400….das All Time High liegt ungefähr bei 9555 Punkten was exakt 52 Prozent über dem 2000er Hoch entspricht…also gerundet 2 Prozent pro Jahr Zuwachs ohne Zinseszinseffekt….
Heute wieder Spekulationen über die FED..die Märkte preisen jetzt mindestens 3 volle Zinssenkungen zu jeweils 0,25 Prozent ein…ein…Optimisten und Tauben verlangen sogar 4 bis 5 um die Konjunktur zu stützen…
Es ist der alte Kampf zwischen Bullen und Bären…Tauben und Falken…wobei die Tauben in den letzten 17 Jahren die Geschichte auf ihrer Seite hatten…
Was macht Kevin Warsh…? Ist er genau gebrieft wurden von Trump was zu tun ist….?