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Dax: Virus-Effekte? Die Lage beim deutschen Leitindex

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Zeigt der Dax bereits Virus-Effekte? Gibt es Ähnlichkeiten und Parallelen im Chartverlauf beim Dax zur Lage bei Auftreten des SARS-Virus im November 2002? Damals kam es dann für den deutschen Leitindex nach dem vorher schon starken Fall aufgrund der geplatzten Dotcom-Blase zu einem mehrmonatigen sell-off (-37% bis März 2003, und das obwohl die ökonomischen Auswirkungen aufgrund des geringeren Gewichts Chinas für die Weltwirtschaft deutlich geringer waren als derzeit).

Chris Zwermann sieht beim Dax die Marke von 13200 Punkten als einen neuralgischen Punkt an, dessen Bruch dann eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation aktivieren dürfte. Zwermann blickt auch auf die Aktie der Deutschen Bank nach Vorlage der Zahlen und dem großen Verlust, sowie auf den britischen Aktienmarkt, das Pfund sowie auf Palladium. An sich, so Zwerman, sei das Umfeld für den Dax gar nicht so schlecht, sodass ein ähnlicher Abverkauf beim Dax wie damals 2002/2003 wohl nicht zu erwarten sei, weil damals die Konjunktur viel schwächer war als heute:

Wie stark wird der Dax von den ökonomischen Effekten des Coronavirus betroffen sein?

Foto: Deutsche Börse AG

Ein Kommentar

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    pigeon

    30. Januar 2020 13:33 at 13:33

    Das Tief im März 2003 hatte kaum etwas mit dem SARS Virus zu tun, sondern mit dem Irak Krieg. Der Vergleich ist daher nur bedingt passend.
    Aber es scheint tatsächlich so, als zögen viele Marktteilnehmer (zumindest Analysten) SARS als Vergleich heran, um die Auswirkungen abzuschätzen. Das ist vermutlich ein teurer Fehler, denn die beiden Epidemien sind kaum vergleichbar von ihren wirtschaftlichen Auswirkungen. Das erklärt aber, warum der Markt sich weigert nennenswert zu fallen. Sehr viele sehen in jedem kleinen Dip eine Kaufgelegenheit. Sobald sich abzeichnet, dass hier im Grunde die zweitgrößte Volkswirtschaft für eine gewisse Zeit mehr oder weniger unter Quarantäne gestellt werden muss, sowohl international als auch interregional, könnte das second thoughts bei etlichen Marktteilnehmern hervorrufen, ob es diesmal wirklich so glimpflich abgeht. Dann stehen wir vor einer größeren Korrektur. Aber das dauert vermutlich noch ein paar Tage oder Wochen. Nur wenn die Infektionszahlen in den nächsten Tagen deutlich abflachen, kann hier Entwarnung gegeben werden.

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Finanznews

Coronakrise: Fed kauft alles – nur Aktien (noch) nicht! Marktgeflüster (Video)

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In der Coronakrise geht die US-Notenbank einen noch nie dagewesenen Schritt: Sie kauft jetzt alles – nur Aktien (noch) nicht! Das war heute gewissermaßen der historische „whatever it takes“-Moment für die Fed, um die US-Wirtschaft und die US-Aktienmärkte zu retten. Damit kann in vielerlei Hischt von freien Märkten eigentlich nicht mehr die Rede sein: eine Notenbank, die zum Beispiel Junk Bonds kauft und damit das Sterben der Zombiefirmen herauszögert. Heute wieder deprimierende Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, das US-Verbrauchervertraue bricht ein. Die Aktienmärkte dennoch mit einer Rally – entlarvender kann die Abkoppelung zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft eigentlich gar nicht auf den Punkt gebracht werden!

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Rüdiger Born: Noch ein schneller Trade im Dow?

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Ich persönlich schließe kurzfristige Positionen immer vor Feiertagen und vor dem Wochenende. Geht heute noch was im Dow, ein kurzfristiger Trade, bevor wir heute Abend ins lange Osterwochenende gehen? Das schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Nächstes DAX-Ziel: 11.500 oder 8.000 Punkte? – Werbung

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Lieber Börsianer,

bei meiner vorherigen Analyse des DAX Index machte ich keinen Hehl daraus, dass ich mit eher nachgebenden als weiter steigenden Kursen rechne. Es kam anders. Selbst die heutigen katastrophalen Arbeitsmarktzahlen in den USA führten wieder einmal nur zu steigenden Aktienkursen.

Der Internationale Währungsfonds erwartet inzwischen die tiefste Depression seit der Weltwirtschaftskrise vor 90 Jahren. Die Erstanmeldungen für Arbeitslosigkeit in den USA lagen heute mehr als 20% über den Erwartungen. Statt rund 5 Millionen Erstanmeldungen in nur einer Woche gab es mehr als 6 Millionen. Nebenbei wurde die Zahl der Vorwoche mal eben auf fast 7 Millionen korrigiert. In nur drei Wochen verloren 16 Millionen Menschen in den USA ihre Arbeit, ein Gutteil der US-Mieter bezahlt keine Mieten mehr und erste Großunternehmen gehen pleite. Gleichzeitig notieren die Aktien-Indizes nur rund 20% unterhalb ihrer Allzeithochs. Hier passt etwas nicht zusammen.

Bald wird entschieden: Weiter Realitätsverleugnung oder angemessene Risikoabschläge!

Beim DAX wird sich heute oder in den kommenden Tagen entscheiden, ob der Markt weiter die Augen vor der Realität verschließen und im Boom-Modus bleiben möchte, oder ob endlich die massiven Verwerfungen in der Realwirtschaft eingepreist werden. Nach der vorhergehenden Analyse durchbrach der DAX den Abwärtstrend bei 9.500 Punkten. Wer wie für diesen Fall empfohlen kaufte, hat inzwischen ungehebelt mehr als 9,5% Gewinn erzielt. Schließt der DAX heute…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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