Der DAX macht weiter Boden gut und profitiert aktuell von einer spürbar verbesserten Stimmung an den globalen Aktienmärkten. Vor allem die Hoffnung auf weitere Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran, starke Vorgaben von der Wall Street sowie ein überzeugender Auftakt der Berichtssaison rücken die Risiken eines Energieschocks zunächst in den Hintergrund. Zwar fielen die Ölpreise zuletzt unter die Marke von 100 Dollar, bleiben aber weiterhin auf einem erhöhten Niveau. Gleichwohl dominiert aktuell die Zuversicht auf eine zeitnahe Entspannung im Iran-Konflikt das Marktgeschehen. Gestützt wird diese Erwartung zusätzlich durch Berichte, wonach die USA und der Iran eine Verlängerung der bestehenden zweiwöchigen Waffenruhe anstreben, was die Risikowahrnehmung der Anleger weiter dämpft.
Zusätzlichen Rückenwind lieferte die Wall Street: Der S&P 500 erreichte ein neues Rekordhoch und übertraf damit seine bisherige Bestmarke von 7.019 Punkten. Das signalisiert, dass Anleger weiter bereit sind, Risiken einzugehen. Auch der Start in die Berichtssaison fällt bislang robust aus. Neben starken Zahlen großer US-Banken sorgte vor allem ASML mit soliden Ergebnissen für Aufmerksamkeit. Dass die Aktie dennoch nachgab, zeigt allerdings auch, wie hoch die Erwartungen im Technologiesektor und besonders bei KI-Werten inzwischen sind. Enttäuschungen könnten hier schnell zu Gegenwind führen.
Für den DAX bleibt das charttechnische Bild damit konstruktiv, aber noch nicht völlig überzeugend. Zwar konnte sich der Index erneut oberhalb von 24.000 Punkten behaupten, der Ausbruch über den wegweisenden Widerstand bei 24.120 Punkten steht bislang jedoch weiter aus. Solange diese Hürde nicht nachhaltig überwunden wird, bleibt der deutsche Leitindex anfällig für Rücksetzer. Auch an der Wall Street mehren sich die Hinweise auf eine mögliche Konsolidierung. Nach der dynamischen Rally der vergangenen Tage wirkt der Markt im kurzfristigen Zeitfenster zunehmend überkauft, was die Wahrscheinlichkeit für eine technische Gegenbewegung erhöht.
DAX an wegweisendem Widerstand
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Der DAX notiert vorbörslich oberhalb der wegweisenden Zone bei 24.100/120 Punkten und startet damit einen erneuten Ausbruchsversuch. Gelingt der nachhaltige Sprung über diesen Widerstand, rücken die nächsten Zielmarken bei 24.272 und 24.360 Punkten in den Fokus. In diesem Bereich könnte die laufende Aufwärtsbewegung jedoch an Momentum verlieren und in eine kurzfristige Konsolidierung übergehen.
Scheitert der Index hingegen erneut an der Barriere um 24.120 Punkte, dürfte zunächst Abwärtsdruck aufkommen. Rücksetzer bis 24.062 und 24.005 Punkte wären in diesem Szenario naheliegend. Von dort aus könnte sich jedoch erneut eine Stabilisierung ergeben und ein weiterer Angriff auf die Oberseite folgen. Unterhalb der runden Marke von 24.000 Punkten rücken die Unterstützungszonen bei 23.940 und 23.895 Punkten in den Fokus.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
23.996 – Tagestief 15.04.
23.938 – Tagestief 14.04.
23.895 – SMA50 (H1)
23.742 – Gap 13.04.
23.482 – Tagestief 13.04.
DAX Widerstände
24.104 – 200-Tage-Linie
24.119 – 61,8% Retracement
24.127 – Tageshoch 15.04.
24.272 – Doppeltief der ex Range
24.360 – Horizontale
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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Der DAX Kursindex steuert jetzt jedenfalls die 9000 an…was knapp 50 Prozent Aufschlag zu 2000 entspricht…6266 damals in der Spitze..
Alle anderen internationalen Indizes werden aber als Kursindexe veröffentlicht…so stieg der Dow um den Faktor Vier und der Nasdaq 100 um den Faktor Fünf…
Das hat Auswirkungen auf den Buffet Indikator der jetzt erstmals wieder die 225 ansteuert…bis zu den ominösen 250…für viele der Endpunkt..ist es dann nicht mehr weit…