Der DAX zeigt erste Lichtblicke, doch vollständig aufhellen will sich das charttechnische Gesamtbild noch nicht. Zwar konnte der deutsche Leitindex zuletzt mehrfach die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten überwinden, ein überzeugender und vor allem nachhaltiger Ausbruch nach oben blieb bislang jedoch aus. Entsprechend ringen die Kurse weiter um Orientierung, zumal es dem Aktienmarkt derzeit an klaren Impulsen mangelt. Diese könnten jedoch bereits heute mit der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts geliefert werden.
Zwar haben sich die technischen Indikatoren infolge der jüngsten Kursgewinne aufgehellt, dennoch dominiert Zurückhaltung. Entscheidend ist nun die Widerstandszone zwischen 25.040 und 25.098 Punkten, die dem Verlaufshoch vom 3. Februar entspricht. Erst ein stabiler Sprung über dieses Niveau würde das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern. Gleichzeitig signalisiert die geringe Handelsaktivität, dass viele Investoren angesichts der zuletzt hohen Volatilität sowie der anstehenden US-Konjunkturdaten abwarten.
Der Blick richtet sich daher verstärkt auf die Vereinigten Staaten. Insbesondere der heutige US-Arbeitsmarktbericht sowie die Inflationsdaten am Freitag könnten neue Bewegung in den Aktienmarkt bringen. Zuletzt hatte der US-Arbeitsmarkt leichte Schwächesignale gezeigt und Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung geschürt. Die aktuellen Prognosen deuten jedoch eher auf eine Stabilisierung hin. Sollten die Daten besser ausfallen als erwartet, könnten zwar die Zinssenkungserwartungen gedämpft werden, gleichzeitig würden aber die Konjunktursorgen nachlassen. Unverändert bleibt der Konsens am Markt: Für 2026 preisen Anleger weiterhin zwei Zinssenkungen der Fed ein.
DAX ringt um 25.000-Punkte-Marke
Der DAX kämpft weiter mit der Marke von 25.000 Punkten, die sich als zentrale charttechnische Hürde etabliert hat. Vor allem die Widerstandszone zwischen 25.020 und 25.100 Punkten hat den Index zuletzt mehrfach ausgebremst. In diesem Bereich entscheidet sich, ob die seit Wochen laufende Seitwärtsrange nach oben verlassen wird oder ob die Konsolidierung anhält. Ein dynamischer und nachhaltiger Break über 25.100 Punkte würde kurzfristig neues Aufwärtspotenzial freisetzen – zunächst bis 25.204 Punkte, anschließend in Richtung der offenen Kurslücke bei 25.279 Punkten sowie der horizontalen Barriere bei 25.355 Punkten.
Solange der Ausbruch jedoch ausbleibt, bleibt das Rückschlagrisiko erhöht. Auf der Unterseite rücken die SMA200 bei 24.881 Punkten sowie die horizontale Unterstützung bei 24.800 Punkten in den Fokus. Diese Levels markieren die ersten relevanten Supports im kurzfristigen Trading. Ein Bruch dieser Zonen dürfte den Verkaufsdruck spürbar erhöhen und Anschlussabgaben in Richtung 24.715 sowie 24.620 Punkte nach sich ziehen.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
24.935 – Tagestief 10.02.
24.881 – SMA200
24.800 – Horizontale
24.714 – Tagestief 09.02.
24.620 – Horizontale
24.475 – MOB-Marke
24.393 – Tagestief 06.02.
24.350 – Horizontale
24.272/266 – Doppeltief
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Für den Fall, daß die US-Volkswirtschaft entsprechend aufgestellt ist, lautet die primäre Agenda der Fed-Zinspolitik Inflation. Sollten trotzdem vereinzelte Zinsenkungen im Laufe des aktuellen Jahres möglich sein, ist mit höheren US-Anleiherenditen zu rechnen. Letzteres würde mittels der wirtschaftlichen Situation zugunsten des Konsumklimas kompensiert.
Schon intressant… wie viele Schwierigkeiten der S&P 500 hat …die 7000 nachhaltig nach oben zu durchbrechen…
Anderseits sind die größten Vermögensverwalter, Fonds und Privatanleger schon dick investiert…die sitzen da oben auf ihren dicken Buchgewinnen… und warten auf nachfolgende Käufer… die aber einfach nicht kommen…
Auf Käufer …die ihnen die Stücke zu Rekordpreisen ….wieder abkaufen….
Damit das funktioniert ….werden neue Rekordstände als Ziele ausgegeben…8…9….10 000… Punkte auf Sicht der nächsten zwei bis drei Jahre….
Schließlich sollen die nachfolgenden Generationen anbeißen ….niemand würde jetzt investieren…wenn es wüsste das morgen der Crash kommt….
Und wenn gar nichts klappt wird auf die FED verwiesen…sie möge doch wieder die Druckerpresse anwerfen…