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Der Aktien-Schröder

DAX – Wachsen die Bäume jetzt doch in den Himmel?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schöder, www.Elliott-Waves.com

10.000 Punkte im Dezember 2014, 11.000 Punkte im Februar und jetzt kürzlich in dieser Woche 12.000 Punkte. Der DAX befindet sich im Höhenflug. Wie lange geht das jetzt noch gut und wo liegen weitere mögliche Kursziele?

Als ich am 17. Oktober 2014, damals stand der DAX noch bei 8.500 Punkten, im Rahmen der Analyse “DAX – Crash oder Jahresendrally?“auf den Tag genau die laufende Rally angesagt hatte, hab ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es so schnell so hoch geht. Die benannten 10.000 Punkte wurden schon Anfang Dezember erreicht. Nach einer schnellen knackigen Korrektur auf 9.250, vergeht seither fast kaum ein Tag, an dem keine neuen Rekordhochs erklommen werden.

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Erst seit dem 16. März, ausgerechnet am” Tag der Aktie”, kommt der DAX wieder etwas zurück. Doch auch der jüngste Rücklauf um 400 Punkte scheint mir noch nicht der Beginn einer großen Konsolidierung, geschweige denn einer Trendwende zu sein. Betrachten wir uns den Verlauf seit dem Oktober-Tief 2014, wird schnell klar, dass hier nach Elliott Wave aktuell lediglich die Korrekturwelle 4 innerhalb der impulsiven Trendbewegung begonnen hat.

Für diese ergibt sich meiner Einschätzung nach ein Korrekturziel von ca. 11.500 auf dem Niveau der dort verlaufenden unteren Trendkanallinie sowie des 23,6 % Korrektur-Retracements. Da Welle 2 im Dezember schnell und knackig gewesen ist, wird Welle 4 sehr wahrscheinlich “in die Breite gehen”. Das heißt wir könnten eine volatile Seitwärtsbewegung oder gar eine Art Dreieck bekommen.

In jedem Fall rechne ich nach dieser Konsolidierung damit, dass die Party weitergehen wird. Für Welle 5 ergibt sich dann ab ca. 11.500 ein ungefähres Kursziel von 12.500 bis 12.700. Aber auch ein Test der 13.000 ist bei der bisher gesehenen Dynamik durchaus vorstellbar.

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Dass der Test der 13.000er Marke noch realistisch scheint und sich charttechnisch sogar begründen lässt, zeigt der langfristige Monats-Charts. Hier sehen wir einen steigenden Trendkanal, dem noch ein Test der oberen Linie fehlt. Ob das bei 12.910 oder 13.084 sein wird, ist heute (noch) noch nicht wichtig. Wichtig und spannend wird es erst, wenn wir dieses Niveau – vermutlich noch im 2. Quartal 2015 – erreichen. Ich vermute, dass es ab dann erst einmal Essig mit weiter steigenden Kursen sein wird. Ich könnte mir vorstellen, dass wir ab dort brachial auf 8.000 zurückfallen. Aber alles zu seiner Zeit!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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