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Dax: Was geht?

Der Dax hat jetzt eine gute Chance – aber die hatte er schon öfter und ließ sie zuletzt meist ungenutzt. Aber vielleicht schafft er es ja diesmal..

Markus Fugmann

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am

Nach dem schwachen Verlauf an der Wall Street am Black Friday mit der schwächsten Performance seit dem Jahr 2010 gibt es an den asiatischen Märkten grüne Vorzeichen. Dazu sind die Umsätze an den beiden Konsumtagen Thanksgiving und Black Friday in den USA vor allem in Sachen online gut gewesen – und das könnte auch eine gute Vorlage für die Wall Street sein.

Der X-Dax startet mit einem Aufwärtsgap in den Handel:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Findet der Dax nun zumindest kurzfristig einen Boden? Immerhin hat der deutsche Leitindex aktuell die Chance einen Doppel-Boden auszubilden, wie das zuletzt im März passiert ist:

 

(Chart: northmantrader.com)

Dass es so kommen kann, dafür spricht auch die positive Divergenz im RSI (oberer Teil des Charts), dazu ist der Dax überverkauft. Die Basis wäre also gelegt für eine technische Erholung – auch wenn übergeordnet der Bärenmarkt völlig intakt bleibt:

 

(Chart: northmantrader.com)

Nächster größerer Widerstand in der Zone um 11350 Punkte – darüber dann der Bereich 11445 Punkte. Potential der gesamten Aufwärtsbewegung – wenn sie denn kommt – wäre ca. 11850 Punkte (das Verlaufshoch aus Mitte Oktober).

Dazu muß aber auch die Wall Street mitspielen – die aber wie der Dax die Chance hat, einen Doppel-Boden zu etablieren und mit einer Aufwärtsbewegung die starke Überverkauftheit abzubauen. Gleichwohl gehen wir davon aus, dass der Abverkauf im Oktober den Auftakt eines Bärenmarktes markiert..

Damit eine größere Aufwärtsbewegung entstehen kann, braucht es Beruhigung an zwei Fronten: bei den Sorgen vor einer zu hawkishen Fed – hier wird die Rede von Jerome Powell am Mittwoch Abend zentral! Wird er auf die Turbulenzen an den Märkten endlich reagieren, gar den gefallenen Ölpreis und damit das verminderte Inflations-Potential erwähnen? Vieles nämlich spricht dafür, dass der gefallene Ölpreis anzeigt, dass auch die US-Wirtschaft deutlicher an Schwung verliert – das dürfte sich schon bald in den Konjunkturdaten zeigen.

Die zweite Baustelle ist der Handelskrieg – hier werden wir qwohl erst am Wochenende bzw. Anfang nächster Woche mehr wissen, wenn der G20-Gipfel gelaufen ist.

Immerhin ist positiv, dass der Belastungsfaktor Brexit nach der Einigung zwischen May und der EU erst einmal vom Tisch ist – bis zum 12.Dezember, also dem Tag, nach dem nach aktueller Meldung die Abstimmung über den Deal im britischen Parlament stattfinden wird.

Der Dax hat also summa summarum jetzt eine gute Chance – aber die hatte er schon öfter und ließ sie zuletzt meist ungenutzt. Aber vielleicht schafft er es ja diesmal..

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Wall Street: Die USA am letzten Tag von Trump! Marktgeflüster (Video)

Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Streiflichter..

Markus Fugmann

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Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA insgesamt am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Auf der einen Seite extrem hohe Kurse der Aktienmärkte und die Hoffnung auf Stimulus – der aber die innere Spaltung der USA nicht schnell heilen kann und wird. Daher wird diese Spaltung wahrscheinlich erst noch schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Nur eines ist sicher: auch unter Biden werden die Schulden der USA weiter explodieren, daher ist der entscheidende Trigger für die Aktienmärkte die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen – die wiederum an die Inflationserwartung gekoppelt sind. Heute die Wall Street am letzten Tag Trumps volatil – eine Folgewirkung des Optionssverfalls letzten Freitag..

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Rüdiger Born: Aufwärtsszenario für den Nasdaq

Rüdiger Born

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MDax war auf lange Sicht die deutlich bessere Wahl als der Dax

Claudio Kummerfeld

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Der MDax repräsentiert sozusagen nach den 30 wichtigsten deutschen Börsentiteln (Dax) die nachfolgenden 50 wichtigsten Unternehmen. Sozusagen die „zweite Reihe“ in Sachen Größe, Volumen, Wichtigkeit und Bekanntheit. Auch wir bei FMW beachten in der Regel die großen Indizes wie den Dax, aber praktisch gar nicht den MDax. Dabei war der auf lange Sicht viel erfolgreicher als der Dax. Darauf hat die Deutsche Börse heute mit einer Info zum 25. Jubiläum des Index hingewiesen. Demnach hat der MDax seit seiner Auflegung eine Rendite von 1.083 Prozent erzielt, während der Dax um 485 Prozent zulegte – wobei der Großteil der Outperformance in den vergangenen zehn Jahren entstand.

Laut Deutscher Börse gab es den größten Tagesverlust im MDax mit -10,9 Prozent am 12. März 2020, und den größten Tagesgewinn mit +12 Prozent am 13. Oktober 2008. Zum Start im Jahr 1996 sah man einen Indexstand von 2.629 Punkten, und nun zum Jubiläum sehen wir 31.206 Punkte. Das entspricht einer jährlichen Performance von 10,9 Prozent. Schauen wir mal auf den folgenden Chart. Hier haben wir seit Sommer 2006 (also rechtzeitig vor Ausbruch der Finanzkrise 2008) den Dax vergleichen mit dem MDax. Der kleine Bruder erzielte 257 Prozent Plus, der große Brude „nur“ 130 Prozent.

Chart zeigt Langfristvergleich zwischen Dax und MDax

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