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Dax: Was nun? Herbst 2016..

Angesichts der miserablen Nachrichtenlage ist das, was der X-Dax bislang veranstaltet, durchaus respektabel!

Markus Fugmann

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am

Angesichts der miserablen Nachrichtenlage ist das, was der X-Dax bislang veranstaltet, durchaus respektabel!

Da ist die doch recht direkte Drohung bzw. das Ultimatum der Chinesen nun auch an die USA (nach Kanada), die Huawei-Finanzchefin sofort frei zu lassen, sonst drohten Konsequenzen, so Peking. Aber welche Konsequenzen? Dazu die Aussagen des US-Handelsbeauftragten Lighthyzer, wonach die 90-Tage-Verhandlungsfrist wohl doch nicht verlängert werden könne – wie aber soll, selbst bei bestem Willen, innnerhalb von 90 Tagen Amerikaner und Chinesen gelingen, wofür andere Länder aufgrund der immensen Komplexität Jahre brauchen?

Dann die schwachen Daten aus China (Exporte, Importe, niedriger als erwartet ausgefallene Verbraucherpreise und Erzeugerpreise) und Japan, die Sorgen vor einem (globalen) Abschwung noch weiter befeuern.

Sehen wir uns den X-Dax an:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Index kämpft immerhin an der 10700er-Marke, das sah heute zur Eröffnung noch schlechter aus! Nun gut, der Index hat seit Anfang Dezember auch fast schon 1000 Punkte verloren, ist also doch ziemlich ausgebombt! Und es ist wohl diese Überverkauftheit, die nun eines der wenigen Pluspunkte ist, die der deutsche Leitindex auf der Haben-Seite verbuchen kann.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Meldung, dass China ab heute wieder mit verstärkten Käufen etwa von amerikanischen Sojabohnen starten wird – man hält sich also offenkundig an die in Buenos Aires gegebenen Zusagen, trotz des Gerangels um die Huawei-Chefin. Das dürfte zunächst für Erleichterung sorgen – aber die Huawei-Finanzchefin wird ein dominantes Thema bleiben, so viel scheint klar. Was, wenn Kanada bzw. die USA erklären, dass sie nicht frei gelassen werden könne (wovon auszugehen ist – alles andere wäre ein Zeichen der Schwäche nach dem Motto: Rechtsstaat kapituliert vor autoritärem Land..)?

Was passiert, wenn May morgen die Brexit-Abstimmung verliert? Die EU hat klar gemacht, dass es keine Nachverhandlungen geben werde, womit dann der „backstop“ verankert wäre, sprich UK trotz Ausscheidens aus der EU erstmal keine eigenen Handelsverträge schließen könnte, ergo nicht wirklich aus der EU ausgeschieden wäre, so werden es viele Briten sehen. Fragen über Fragen..

Es gibt also immense Risiken – aber es stellt sich die Frage, wie stark diese Risiken bereits eingepreist sind. Und was, wenn es plötzlich irgendwelche positiven Botschaften gibt? Seitens der Chinesen, der Amerikaner oder auch der EU gegenüber den Briten? All das erscheint derzeit unwahrscheinlich – aber man ja schon Pferde kotzen sehen..

Übergeordnet gilt: die Zone 10400 bis 10800 ist wohl das, was derzeit als massive Unterstützung im Dax fungiert, eben als die Bereiche, in denen wir im Herbst 2016 handelten:

 

 

 

Von Martin.Heiss, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2516770

 

 

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Kriegs- Berichterstatter

    10. Dezember 2018 09:40 at 09:40

    IST DAS DER SCHWARZE SCHWAN, DER ALLE ÜBERRASCHT?
    Sie tun alles die Amis um das Finanzkartenhaus nicht einstürzen zu lassen. ( Ölpreis u.Zinsen manipulieren + verbales Schönreden der Konjunktur .)
    Mit der Verhaftung der Finanzchefin tun sie etwas was den Handelskrieg mit einem Schlag auf die höchste Stufe bringt, u. das zu einem Zeitpunkt wo der Twitterkönig der ganzen Welt erklärt, die Verhandlungen seien auf dem besten Weg.
    Mit solchen Leuten an der Spitze der grössten Weltmächte wird der Handelskrieg zu einem echten Krieg ausarten.
    Der Baader Bank Optimist hat zwar einmal gesagt, die Notenbanken würden sämtliche auftretenden Schwarzen Schwäne weiss malen? Ob die genügend Farbe haben?
    Wenn die US Justiz so strikt ist werden bei Donald bald die Handschellen klicken.

  2. Avatar

    Frank Sauer

    10. Dezember 2018 09:45 at 09:45

    @ Markus Fugmann,

    Hallo Herr Fugmann,

    von der Seite „https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/“ entnehme ich, dass der optimale Abrechnungskurs der auslaufenden Optionen zum nächsten großen Verfallstag (21.12.) bei ca. 11800 DAX-Punkten liegt. Aktuell stehen wir ca. 1100 Punkte drunter!

    Wissen Sie zufällig, wer in der Masse die Stillhalter dieser Optionen sind (bzw. deren Käufer)? Mich würde interssieren, wer aktuell ziemlich in Schieflage ist bzw. wer besonders von diesr Schieflage profitiert.

    Vielleicht könnten Sie der Sache ja kurz einen eigenen Artikel widmen oder im Video ein paar Worte dazu verlieren, das wäre klasse.

    Liebe Grüße,
    Frank Sauer

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. Dezember 2018 09:49 at 09:49

      @Frank, das weiß wohl kein Mensch, wer wo in Schieflage ist – ich jedenfalls weiß es nicht..
      Liebe Grüsse!

  3. Avatar

    Beobachter

    10. Dezember 2018 10:00 at 10:00

    @ Frank Sauer, mir ist aufgefallen, dass früher diese Daten einigermassen verlässlich waren,in letzter Zeit
    aber immer zu hoch lagen. Vielleicht kann man auch diese manipulieren?

  4. Avatar

    RobertEdwin

    10. Dezember 2018 14:38 at 14:38

    Die Huawei CFO Meng Wanzhou hat einen chinesischen und einen kanadischen Pass. Sie ist nach Kanada mit ihrem kanadischen Pass und nicht mit dem chinesischen eingereist.
    Das machen fast alle Chinesen mit 2 Pässen so, da nach internationalem Recht bei rechtlichen Problemen IMMER nur das Land diplomatisch zuständig ist, welches den Pass für die Einreise ausgestellt hat und da vertrauen die Chinesen zumeist lieber dem Zweitland und nicht China!

    Kanada hat also rechtlich gesehen eine Bürgerin aus Kanada in Kanada verhaftet.
    Nach meinen internen Informationen aus Kanada wurde sie auch nicht direkt wegen Huawei-Aktivitäten verhaftet, sondern wegen nicht steuerlich bekanntgegebenen Offshore-Transaktionen durch einen unabhängigen Cayman SPV, den sie mit kanalisierten FX-Transaktionen und Gewinnen durch NYC betreibt.

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Aktienmärkte: Noch ein kleiner Spekulationsschub, dann Korrektur?

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin. Dann kann diese Korrektur ziemlich heftig werden!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin, Tag für Tag bei FMW aufgelistet. Auch die aktuelle Umfrage unter den großen Fondsmanagern im monatlichen Fund Manager Survey der Bank of America, bekräftigt diese Annahme noch einmal eindrücklich. Auch wenn diese Veröffentlichung, früher einmal ein Geheimtipp, schon zu sehr verbreitet wird und somit keinen großen Nutzwert mehr besitzt (weil von zahllosen Investoren bereits verarbeitet), so gibt es darin auch gelegentlich Erkenntnisse, die von Bedeutung sein werden.

Aktienmärkte und die Kernbotschaften des aktuellen Fund Manager Survey

  • Most crowded Trade: 36 Prozent Bitcoin, 31 Prozent Long Tech, 23 Prozent Short US-Dollar 23 %, zum ersten Mal seit Oktober 2019, dass Tech nicht in Führung liegt
    Kein Wunder, nach den Exzessen bei Bitcoin.
  • 87 Prozent der Manager erwarten eine steigende Inflation, der höchste Wert seit ewigen Zeiten! Nicht sehr überraschend, wurde vor 10 Monaten nicht die Produktion in großen Teilen der Welt lahm gelegt, wie nicht einmal während der Weltkriege.
  • 83 Prozent erwarten eine Versteilung der Zinskurve
  • 41 Prozent sehen in den nächsten 12 Monaten Value vor Growth
  • Als größte Gefahren werden Probleme bei der Auslieferung von Impfstoffen gesehen, die Aktien-Bubble an der Wall Street und eine nachlassende Unterstützung durch die Federal Reserve.
  • Die Cashquote befindet sich mit 3,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2013.

Durch die Bekanntheit dieser Umfrage und die gleichzeitige Veröffentlichung über die sozialen Medien, hat der Fund Manager Survey allerdings sehr an Validität verloren. Wenn das große Kapital seine Investmententscheidungen der Öffentlichkeit präsentiert, ist man schon längst bei niedrigeren Kursen der Aktienmärkte eingestiegen und hofft, dass viele andere auf den Zug aufspringen, um….! Man wird kaum eigene Entscheidungen vorher kommunizieren.

Vergessen wir nicht, die aktive Fondsbranche kassiert bis zu zwei Prozent Investmentgebühren auf das angelegte Kapital, ob die Kurse steigen oder fallen, die Cashcow der Finanzbranche. 2019 betrug die Anlagesumme über 22 Billionen Euro. Dazu noch die Milliarden an Handelsgebühren an den Börsen, ob Aktien, Anleihen, Optionen oder Rohstoffe.

Die Gefahrenkonstellation am US-Aktienmarkt

Sollte es aus irgendeinem Grund, der wie immer nicht voraussehbar ist, zu Gewinnmitnahmen der Aktienmärkte kommen, so hat sich derzeit eine Gemengelage entwickelt, die ziemlich schnell trendverstärkend wirken kann:

1. Das hohe Gamma Exposure

Aktienmärkte und das Gamma Exposure

Wenn sich Anleger stark in Call-Optionen engagieren, ist der Stillhalter gezwungen die Position abzusichern, egal wie hoch der Kurs einer Aktie (des Underlyings) bereits steht.

Sollten Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die ersten Tranchen der hohen Call-Bestände reduziert, die Market Maker lösen ihre Absicherung auf – die Aktien werden verkauft und der Trend verstärkt sich.

2. Der hohe Margin Debt

Aktienmärkte und Margin Debt

Ein Anstieg der Inanspruchnahme von Wertpapierkrediten von 50 Prozent in acht Monaten und damit in ähnlicher Größenordnung wie in den Jahren 2000 und 2007, dies ist ein absolutes Warnzeichen für die Aktienmärkte. Ein untrügliches Zeichen für Euphorie und Sorglosigkeit.

In einem fallenden Markt meldet sich der Broker rasch mit einem Margin Call (Nachschussverpflichtung) d.h. Liquiditätsbeschaffung durch Verkäufe von Assets. Was immer dazu führt, dass auch andere Anlageformen leiden, weil Kapital benötigt wird, um das Depot auszugleichen. Je größer die Beleihung, desto extremer der Verkaufszwang.

3. Das extreme Put/Call-Ratio

Weiterhin besteht hier eine extreme Positionierung in Calls, bei gleichzeitig geringer Absicherung der Depots. FMW berichtet darüber seit Wochen. Vor allem junge Anleger werden in Optionen gelockt, weil hier höhere Gebühren winken.

4. Der niedrige Cashbestand der Investmentfonds

Aktienmärkte und der Cash-Bestand der Profi-Anleger

Die niedrigste Cashquote von 3,9 Prozent seit acht Jahren hat in einer solchen Situation folgende Auswirkungen: es fehlt die stützende Hand, weil einfach zu wenig Kapital zum Nachkaufen vorhanden ist und die Großen sowieso mit einer Korrektur der heiß gelaufenen Aktienmärkte rechnen.

Dies alles in Kombination bildet einen überaus giftigen Cocktail.

Russell 2000, ein möglicher Auslöser für eine Korrektur?

Was hat dieser Nebenwerte-Index in den USA für eine Rallye hingelegt! Seit Anfang November, infolge von Wahlausgang und Impfstoff Entwicklung, erfolgte eine Branchenrotation hin zu den Small Caps, die den Index in wenigen Wochen von 1540 auf 2150 Punkte katapultierte. Alles wurde gekauft, ob profitabel oder nicht – und die 200-Tage-Linie verläuft in selten gesehener Tiefe unterhalb den aktuellen Indexstände.

Bei einer Korrektur sind die Dickschiffe und der S&P 500 zwar nicht unmittelbar betroffen – mittelbar aber schon, denn auch hier winkt der Margin Call und man könnte gezwungen sein, bei Tesla und Co Gewinne mitzunehmen.

Fazit

Eigentlich wäre alles für eine zumindest zeitweilige Bereinigung der Aktienmärkte vorbereitet, wenn da nicht schon wieder das Helikoptergeld aus Washington wäre – siehe den heutigen Artikel zu „Stimulus-Schecks und Börsenhype“ (wird im Laufe des Tages veröffentlicht).

Noch ein Schub der Aktienmärkte, dann die Korrektur?

 

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Finanznews

Börse: Der Tag X ist da! Videoausblick

Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Entscheidend ist der Dollar!

Markus Fugmann

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Die Börse fokussiert sich heute auf die Machtübernahme durch Joe Biden – und auf das, was er unmittelbar nach Übernahme der Macht anordnen wird. Trump hingegen noch einmal mit einer Abschiedsbotschaft – aber seine politische Karriere ist wohl unwiderruflich vorbei. Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Die Börse hat hier eine eindeutige Einschätzung – aber liegt sie damit richtig? Der gestrige Handelstag hat ein Muster bestätigt: wenn der Dollar schwach ist, steigen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Sollte es heute keine Ausschreitungen im Umfeld der Amtsübernahme Bidens kommen, dürfte das für die Märkte zunächst positiv sein..

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DAX daily: Dax in der Zwickmühle – Abwarten lautet die Devise

Stefan Jäger

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am

Nach einem deutlichen Plus zum gestrigen Handelsbeginn gibt der Dax seine Gewinne wieder ab und rutscht sogar ins Minus. Vorbörslich ist der Kurs am Widerstandsbereich bei 13.960 abgeprallt, danach ging es vom Tageshoch bei 13.940 kontinuierlich bergab. Mit der Eröffnung der US-Börsen hat sich der Abwärtsdrang nochmal erhöht, dabei wurde ein Tagestief bei 13.804 Punkten erzielt. Der gestrige Handelstag ging schließlich mit einem Minus von 33 Punkten (-0,24%) bei 13.815 zu Ende. Für die Bullen ist es dennoch ein gutes Zeichen, dass die Unterstützung bei 13.800 gehalten hat. Ein Tagesschlusskurs darunter würde nämlich tiefere Kurse mit sich bringen. Dementsprechend sollte die Zone auch heute wieder beachtet werden.

Abwarten – lautet weiterhin die Devise der Dax-Anleger. Der deutsche Leitindex befindet sich in einer Zwickmühle zwischen der Hoffnung auf Besserung und den aktuellen Unsicherheiten. Nach wie vor beunruhigt die Nachrichtenlage rund um die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen. Auf dem gestrigen Corona-Gipfel wurden wie erwartet verschärfte Regeln sowie eine Verlängerung des Lockdowns verabschiedet. Das geht natürlich nicht spurlos an der Wirtschaft vorbei, Experten rechnen damit, dass die neusten Restriktionen das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal um 1 Prozent mindern. Vorsicht herrscht heute auch angesichts der Amtseinführung von Joe Biden in den USA.

News und fundamentale Daten

Datenseitig gibt es heute nicht so viel zu berichten, aber mit der Amtseinführung von Joe Biden als neuer US-Präsident steht das Highlight dieser Woche auf der Agenda. Zuvor erscheinen noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise aus Deutschland und der Euro-Zone. Den Auftakt hat vor wenigen Minuten der Erzeugerpreisindex (Dez) aus Deutschland gemacht. Die Preise sind aus Sicht der Verkäufer um 0,8% angestiegen, das ist weit mehr als die erwarteten 0,3% (vorherig 0,1%). Die Anzeichen einer anziehenden Inflation mehren sich. Anschließend wird um 11:00 Uhr der Verbraucherpreisindex aus der Euro-Zone veröffentlicht, hier wird aber mit einem Rückgang von 0,3% gerechnet.

Zudem sehen wir auch heute wieder Quartalszahlen einiger Unternehmen. Zum einen veröffentlicht der Zulieferer für die Halbleiterindustrie ASML Holdings seine Daten. Außerdem öffnen die Investmentbank Morgan Stanley, der Versicherer United Health sowie der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble ihre Bücher.

Heute heißt es – goodbye Donald Trump – welcome Joe Biden. Später findet die Amtseinführung von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA statt. Washington hat sich deshalb zu einer Festung formiert. Das Militär sowie zahlreiche Polizisten und Sicherheitskräfte sollen das Kapitol schützen, damit nicht noch einmal eine Katastrophe wie am 6. Januar geschieht. Man darf gespannt sein, ob und wie die US-Börsen auf das Event reagieren. Erneute Unruhen könnten folglich auch den Dax belasten.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert im frühen Handel leicht über seinem gestrigen Schlusskurs. Kann er sich über der Marke von 13.804 halten, dann dürfte er wieder die Aufwärtsrichtung aufnehmen. Im Bereich zwischen 13.868 und 13.892 läuft er in eine erste Widerstandszone. Überwindet er diese, dann ist der Weg zum gestrigen Tageshoch bei 13.940 frei. Um wieder zur 14.000er Marke zu gelangen, muss der Dax allerdings noch das 61,8% Retracement bei 13.958 überschreiten. Darüber liegt bei 14.029 das nächste Extensionsziel.

Unterhalb von 13.800 könnte sich der Abwärtsdruck jedoch erhöhen und den Dax zunächst zur 13.700 bringen, bevor es nochmal zum Tief von Freitag  bei 13.672 geht. Findet er auch dort keinen Halt, dann rückt die Unterstützung bei 13.600 in den Fokus. Im Bereich bei 13.630/600 war der Dax zuvor immer wieder unterstützt. Hier sollte er wieder drehen, ansonsten droht ein Bruch des Tiefs bei 13.564. Damit wäre auch im Tageschart eine Trendumkehr bestätigt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 20.01. - H1-Chart - Dax in der Zwickmühle

Dax Unterstützungen (US):

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.870 – vormals US

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

13.988 – offenes Gap 14.01.

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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