Folgen Sie uns

Indizes

DAX weiter wie auf Schienen: Chartanalyse zur 13000

Neue Jahres- und Allzeithochs waren nun auch im DAX sichtbar. Darauf mussten heimische Anleger schließlich mehrere Monate warten. Im Gegensatz dazu lief die Rekordserie an der Wall Street schon länger. Nun legte auch unser DAX nach und schaffte mit 12.993 Punkten am Freitag das Allzeithoch und ein Heranlaufen an die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten. Ist der Durchbruch jetzt nur eine Frage der Zeit?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von Andreas Mueller (alias Bernecker1977)

Neue Jahres- und Allzeithochs waren nun auch im DAX sichtbar. Darauf mussten heimische Anleger schließlich mehrere Monate warten. Im Gegensatz dazu lief die Rekordserie an der Wall Street schon länger. Nun legte auch unser DAX nach und schaffte mit 12.993 Punkten am Freitag das Allzeithoch und ein Heranlaufen an die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten. Ist der Durchbruch jetzt nur eine Frage der Zeit? Immerhin läuft der DAX weiter wie auf Schienen…

Highlights der Vorwoche im DAX weiter wie auf Schienen

In der Vorwochenanalyse titelte ich, nach Überschreitung des charttechnisch wichtigen Bereichs, dass es nur noch rund 1 Prozent bis zum Allzeithoch sei. Folgendes Bild verarbeitet ich dort (zum Nachlesen):


(Chart durch Anklicken vergrößern)

Dieses Signal sollte den Markt also befeuern und wirkte entsprechend schon am Montag. Dort eröffnete der DAX mit einem GAP auf der Oberseite und konsolidierte diese nur wenig:


(Chart und alle folgenden Charts durch Anklicken vergrößern)

Die Konsolidierung ging jedoch nur bis 12.850 und wurde dort schon beendet. Am Dienstag war in Deutschland Feiertag und kein Börsenhandel. So eröffnete der DAX am Mittwoch dann erneut mit einem GAP auf der Oberseite und vollzog damit ein neues Allzeithoch. Für die 13.000 reichte es jedoch nicht, auch nicht am Donnerstag. Dort waren als Unsicherheitsfaktor die Demonstrationen in Spanien zu nennen, die vor allem Finanzwerte etwas unter Druck brachten.

Der Rest der Anleger wartete auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag um 14.30 Uhr und hielten sich daher im Vorfeld zurück. Mit 33.000 weniger neu geschaffenen Stellen waren diese für Zinsen und Ökonomie wichtigen US-Daten letztlich wenig euphorisch und sorgten zwar für Schwankungen beim Goldpreis, dem EUR/USD und anderen Märkten, doch gaben sie bis zum Handelsende keine klare Richtung vor. Für die 13.000 Punkte im DAX reichte es demnach nicht mehr.

Wie eine solche Intraday-Schwankung beim Goldpreis aussah, möchte ich hier auch noch einmal mit auf den Weg geben und für alle Trader anregen, sich nicht nur auf den DAX (oder allgemein nur auf einen Markt) zu fokussieren. Chancen gibt es somit auch an mehreren „Ecken“ beim Handel – hier Chartbild wallstreet-online intraday:

Insgesamt stimmte der DAX-Wochentrend jedoch mit einem Wochenplus von 0,99 Prozent und dem neuen Allzeithoch. Mein Zitat aus der Vorwoche:

In diesem Sinne halte ich es mit dem Trend und orientiere mich auf der Oberseite in Richtung Allzeithoch und psychologischer Marke von 13.000 Punkten.

diente Ihnen hoffentlich als kleiner Wegweiser und sollte auch in der kommenden Woche weiter Bestand haben. Kleinere und für den Handel relevantere Zeitrahmen schauen wir uns nun noch genauer an.

DAX weiter wie auf Schienen auch in der kommenden Woche?

Im Tageschart ist das Sommerloch nun optisch mehr als beendet:

Mit dem neuen Allzeithoch wurde die Statistik dieses Jahr, welche einen schwachen September attestiert, total umgedreht. Der bullische Spätsommer trieb den DAX nicht nur aus dem Sommerloch, sondern eben auch auf ein neues Allzeithoch:

Und in diesem Tageschart gibt es nun sogar ein neues Kaufsignal!

Konkreter Handel findet bei den kurzfristigeren Tradern auf Basis des Stundencharts oder noch tieferer Zeiteinheiten statt. Dort ist der Aufwärtstrend ebenfalls sichtbar und hier als Pfeil-Trendlinie visualisiert:

Dieses Chartbild dient mir in der kommenden Woche somit als Orientierung. Long in Richtung 13.000 ist das Ziel aus der Trendanalyse heraus und sicherlich auch psychologisch von vielen Marktteilnehmern noch erwartet.

Für eine Gegenbewegung müsste erst diese Linie brechen und Kurse unter 12.900 gehandelt werden. Daher liegt mein Short-Trigger erst an dieser Linie an und würde dann auf Schließung des GAPs vom Montag (siehe erstes Chartbild der Analyse) abzielen. Kursziel ist somit rund 100 Punkte tiefer bei Ernüchterung des Marktes und Trendbruch. Das sieht wie folgt aus:

Größere Impulse könnte man erst am Mittwoch vom FOMC-Notenbankprotokoll aus den USA um 20 Uhr erwarten. Bereits einen Tag später hält Mario Draghi noch eine Rede und am Freitag stehen die US-Verbraucherpreise an.

Mehr von Andreas Mueller unter http://www.trading-treff.de

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Indizes

DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage