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Dax: Wiederholung des selben Musters?

FMW-Redaktion

Wiederholt der Dax – in abgeschwächer Form – das Muster der Vorwoche? Montag vor einer Woche war der Index deutlich gestiegen, um den Rest der Woche ziemlich uninspiriert vor sich hin zu handeln. Gestern dann das Aufwärtsgap, dann jedoch war die Luft raus, der Dax schloss das Gap wieder, um sich dann in einer engen Range zu bewegen.

Heute sieht es danach aus, als dass der Dax zunächst einmal weiter ohne klare Richtung laufen würde – zumindest vor der morgigen Fed-Entscheidung. Derzeit fehlen die Impulse, fehlt der Trigger für eine neue Bewegung, ob nach oben oder unten. Schon die Eröffnung des X-Dax kaum verändert – und das obwohl der Nikkei heute wegen des schwachen Yen auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen ist:

Wichtig für den Dax ist nun die gestern erreichte Zone bei 12615 Punkten – in diesem Bereich liegen markante Punkte aus dem Juni und Juli. Gelänge der Sprung über diese Zone, wäre die nächste Anlaufstation das eigentliche Ziel des gebrochenen Abwärtstrend, nämlich bei 12670/75 Punkten. Auf der Unterseite wiederum als Unterstützug die Marke bei 12480 Punkten, dann die obere Kante des Aufwärtsgaps vom letzten Montag bei 12380 Punkten.

Klar: die Märkte warten auf die Fed – historisch ist es so, dass die Wahrscheinlichkeit gut ist, dass an Tagen vor der Fed-Entscheidung sowie vor allem am Tag der Fed-Entscheidung die Wall Street eher zu höheren Kursen tendiert (der Tag der Fed-Entscheidung bringt den US-Indizes meist deutliche Zugewinne, der Tag danach ist dann meist eher negativ).

Aber das sind Erfahrungen aus der Vergangenheit – und eben diese Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt auch, dass wir nun saisonal in einer schwachen Phase sind nach dem September-Verfall. Also auch von dieser Seite eher widersprüchliche Voraussetzungen: die nahende Fed positiv, die Saisonalität negativ.

Heute ist das Highlight der Auftritt Donald Trumps vor der UN (geplant ist die Rede auf 16.30Uhr). Wird Trump hier scharf gegen Nordkorea polemisieren? Andeuten, dass man nun am Ende sei der diplomatischen Bemühungen? Wir werden sehen.

Im Fokus auch die US-Immobiliendaten heute, nachdem der Trend am US-Immobilienmarkt zuletzt sehr negativ war. Hier dürften auch schon die ersten Auswirkungen des Hurrikan Harvey erkennbar sein, dazu dann der Hurrian Irma, sodass derzeit fast eine Millionen Amerikaner in Texas und Florida derzeit ihre Hypothekenraten nicht mehr bedienen (können oder wollen).

Ansonsten heißt es: erst einmal abwarten, Großes ist eher nicht zu erwarten..



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