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Dax: Wir könnten, oder?

Wir könnten heute eigentlich, ohne die Amerikaner, wieder ein bißchen aufholen, oder? Wir könnten eigentlich schon deshalb aufholen, weil der Abverkauf an der Wall Street aufgrund der immensen Bewertungen überfällig war – aber der Dax fiel sogar noch stärker als die US-Indizes, obwohl die Bewertungen beim deutschen Leitindex durchaus moderat sind. Was hindert den Dax eigentlich?

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FMW-Redaktion

Wir könnten heute eigentlich, ohne die Amerikaner, wieder ein bißchen aufholen, oder? Wir könnten eigentlich schon deshalb aufholen, weil der Abverkauf an der Wall Street aufgrund der immensen Bewertungen überfällig war – aber der Dax fiel sogar noch stärker als die US-Indizes, obwohl die Bewertungen beim deutschen Leitindex durchaus moderat sind.

Was hindert den Dax eigentlich? Der Euro scheint es nicht zu sein – in den letzten Tagen stieg der Dax sogar eher im Parallelflug mit dem Euro-Dollar, weil der schwache Dollar als gut für die Risikobereitschaft gilt. Oder sind es die doch möglichen Neuwahlen in Deutschland, wenn sich die SPD-Mitglieder dann Anfang März endlich entscheiden müssen? Oder ist es doch schon die Sorge um die Wahlen in Italien, die vielleicht vor allem ausländische Investoren auf Distanz hält? Dann aber müßte eigentlich auch der Euro tiefer stehen, wenn diese Sorge so stark wäre!

Fakt ist jedenfalls: der Dax hat sich seit Montag letzter Woche schwächer entwickelt als die US-Indizes, er hat die Party zwar schon mitgemacht, aber im Gegensaz zur Wall Street auf berauschende Getränke weitgehend verzichtet, wie man im Chartvergleich zwischen Dax (schwarz) und Dow Jones (orange) sieht:


(Alle Charts durch anklicken vergrößern)

Im Chartvergleich sieht man: würde der Dax sich so entwickelt haben wie der Dow Jones seit letztem Montag, dann müßte er aktuell knapp unter der 12900er-Marke notieren – wovon wir bekanntlich aber noch ein gutes Stück entfernt sind! Warum der Dax bisher die starke Erholung der Wall Street mit sechs Handelstagen in Folge im Plus nicht voll mitgemacht hat, ist nach wie vor eine ungeklärte Frage!

Immerhin handelt der X-Dax nun über dem 12480/85er-Widerstand, der in der letzten Woche dreimal nicht überwunden werden konnte, am Freitag dann erst nach Xetra-Handelsschluß. Wir sind derzeit auf den Hochs, die wir am Freitag gesehen haben, bevor die Wall Street von den Tageshochs nach unten ging:

Und so sieht das etwas größere Bild aus:

Leichte Widerstände zunächst bei 12545 und 12580/90, dann die wirklich wichtige Zone bei 12650 Punkten. Diesen Bereich muß der Dax knacken – am besten sogar heute – wenn er wieder Morgenluft schnuppern will!

Unschön wäre es dagegen, wenn die nun mühsam überwundene 12480/85er-Marke wieder brechen sollte. Zentral auf der Unterseite ist der Bereich 12270 Punkte – wenn diese Unterstützung fällt, dürfte die Erholung nach dem sell off vorbei sein.

Mal sehen, wie stark der Dax heute auf der Brust ist ohne den großen Bruder..

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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