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Aktien

Dax: wohin läuft er denn?

Was immer gehen sollte im derzeitigen Umfeld ist, stärkere Erholungen zu verkaufen – etwa auf Niveaus bei 10490 oder 10514 beim Dax..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es ist derzeit alles ziemlich wacklig an den Aktienmärkten, umso mehr an den Anleihemärkten. Das große Thema an den Finanzmärkten ist derzeit der herbe Abverkauf von Staatsanleihen – und das hat viel auch mit den Aktienmärkten zu tun (dazu später mehr). Nicht zuletzt durch den Abverkauf der Staatsanleihen ist auch die Volatilität an den (US-)Aktienmärkten deutlich gestiegen – nach 43 Handelstagen ohne ein Plus oder Minus von 1% bei den US-Indizes haben die letzten drei Handelstage genau das gebracht: am Freitag -2,5%, am Montag +1,5%, gestern -1,5%. Es geht also wieder zur Sache – und das liegt an der Unruhe an den Anleihemärkten.

In Asien dagegen heute nur leichte Minuszeichen bei den Indizes:

Shanghai Composite -0,65%
CSI300 -0,67%
ChiNext -0,16%
Nikkei -0,69%

Sehen wir uns einmal den Dax an: der Index ist derzeit gewissermaßen im Niemandsland zwischen den Marken 10350/60 und 10490/10514:

dax140916

Auffällig ist, dass der Dax deutlich weniger volatil ist als die US-Indizes – man zieht hierzulande eher ruhig seine Bahnen. Man sollte dieser Ruhe aber mit Mißtrauen begegnen – es ist kein Zufall, dass die Amis derzeit so heftig zucken. Das alles hat noch wenig mit dem großen Verfall am Freitag zu tun, aber der wird nun immer wirkmächtiger, man wird versuchen den Markt da zu halten, wo man ihn haben will. Das Risiko liegt nun darin, dass dieser Versuch scheitert, weil die US-Indizes nicht mitspielen.

Sagen wir mal so: die Richtung ist heute nicht so wirklich klar beim Dax – in der Summe könnte das ein Nullsummenspiel werden vor US-Eröffnung. Aber was immer gehen sollte im derzeitigen Umfeld ist, stärkere Erholungen zu verkaufen. Sprich auf Niveaus bei 10490, 10514 etc.

Übergeordnet gilt weiter: die Charts sind angeschlagen, die Vola in den USA ist zu hoch (und wird absehbar hoch bleiben), die Anleihemärkte sind in Flammen – das ist nicht das Umfeld, in dem starke Rallysstattfinden. Zwar gibt es mit den jüngsten Medienberichten über die Bank of Japan (wird angeblich Zinsen weiter senken) ein Hoffnungs-Motiv für die Bullen – aber nachhaltig wird das nicht sein – und auch nicht reichen, den nächsten absehbaren Abschwung zu verhindern..

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Börse lebt ganz aktuell von der neuen Stimulus-Hoffnung. Ein neues Rettungspaket in den USA könnte bald kommen. Wer traut es sich da schon auf fallende Kurse zu setzen?

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York- „Biden vorne, aber das Volk verliert“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden lässt ihn das Fazit ziehen, dass Joe Biden zwar besser abschnitt, dass aber nach dieser Schlammschlacht das ganze amerikanische Volk verloren hat.

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