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Delivery Hero: Kampf um neues Monopol – Interessante Expertenmeinung!

Claudio Kummerfeld

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Das Logo von Delivery Hero

Delivery Hero ist derzeit wohl die umstrittenste Aktie in Deutschland. Gehört sie überhaupt in den Dax? So ein Essenslieferservice, der darf doch nicht Teil des honorigen Dax sein? Zumal das Unternehmen Verluste macht und angeblich die Auslieferungsfahrer schlecht behandelt? Das kann man so sehen! Man kann es aber auch ganz anders betrachten. Nehmen Sie sich bitte lumpige acht Minuten Zeit um die folgende Meinung von Prof. Dr. Christian Rieck anzuschauen. Er betrachtet die „Subadditive Kostenfunktion“, die bei Unternehmen entsteht, die dabei sind an einem Monopol zu arbeiten. Lassen Sie sich bitte nicht von diesem Fach-Chinesisch abschrecken.

Nach unserer Meinung erklärt Prof. Dr. Christian Rieck diesen Fachbegriff sowie das Arbeiten am Monopol bei Delivery Hero auf eine sehr angenehme und leicht verständliche Art und Weise. Die Frage ist ja, ob die hohe Börsenbewertung bei Delivery Hero in Höhe von 17,9 Milliarden Euro gerechtfertigt ist, und ob die Verluste nicht eher abschreckend sind. Wenn man den Worten von Prof. Dr. Christian Rieck zuhört, bekommt man auf die Aktivitäten des Unternehmens eine ganz andere Sichtweise.

Delivery Hero und die Arbeit an einem neuen Monopol

Wie zuvor andere Branchen auch (PC-Betriebssysteme oder Eisenbahnen) arbeite Delivery Hero derzeit an einem Monopol. Dabei nehme man derzeit Verluste in Kauf. Das große Ziel sei es die Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Erreiche man am Ende die Monopolstellung, dann könne man Kunden und Produzenten ausquetschen, und man könne dann über sein Netzwerk an Lieferanten die Produktauswahl über Essenslieferungen hinweg ausweiten auf andere Produkte.

Die entscheidende Frage hierbei ist wohl nur, ob Delivery Hero das Unternehmen sein wird, das am Ende den Monopol-Kampf bei den Essensauslieferungen gewinnen wird. Derzeit gibt es da zumindest in Europa mit der niederländischen Firma „Takeaway“ noch einen Konkurrenten, an den Delivery Hero sein ganzes Deutschland-Geschäft verkauft hatte. Sehen Sie hier das hochinteressante Video zur Entstehung eines möglichen neuen Monopols.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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