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Märkte

Der aktuelle Gossip vom Ölmarkt

Heute erhofften auch wir uns weitere heiße Infos rund um die Fördermengen-Kürzung von OPEC und Nicht OPEC-Länder. Am Rande eines heute in Abu Dhabi stattfindenden…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute erhofften auch wir uns weitere heiße Infos rund um die Fördermengen-Kürzung von OPEC und Nicht OPEC-Länder. Am Rande eines heute in Abu Dhabi stattfindenden „Energy Forums“ erhoffte man sich als Außenstehender weitere Details, wie die OPEC sicherstellen will, dass sich auch wirklich alle Förderer an ihre Kürzungszusagen halten. Aber unser Fazit, bei dem was man so aufschnappen kann: Es gibt einige nette Aussagen, aber nichts wirklich sensationell Neues. So betont zum Beispiel der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Mazrouei, dass die Intervention (also die Kürzung der Fördermenge) eine kluge Entscheidung gewesen sei. Auch erwähnte er, dass die Ölnachfrage in den letzten zwei Jahren in gesundem Maß angestiegen sei, und weiter zunehmen werde.

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Und man habe als OPEC die Kürzungen beschlossen, weil man um die Zukunftsfähigkeit der Ölindustrie und die Höhe der neuen Investitionen besorgt gewesen sei. Wenn es darum ginge um wie viel der Iran seine Produktion noch hochfahren könne (man ist ja ausgenommen von der Kürzung), gab es die Aussage Mazrouei´s, dass er „bescheiden sei“. Bei der Überwachung der OPEC-Mitglieder in Hinsicht auf die Fördermengen-Kürzung gehe es um Glaubwürdigkeit. Auch sagte er im ersten Halbjahr 2017 werde man sehen, dass Öl-Produzenten, die bisher nicht mitmachen bei der Kürzung, gezwungenermaßen einer Kürzung zustimmen würden. Die Fördermenge werde reduziert! Also, um es zusammenzufassen: Man versucht weiter Geschlossenheit und Optimismus zu verbreiten, dass die allseits zugesagte Fördermengen-Kürzung auch in der Realität umgesetzt wird.

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Saudi -Arabien als Initiator der Kürzung scheint weiter fest entschlossen zu sein als Vorreiter aufzutreten. Nicht bestätigte Gerüchte aus Asien besagen, dass Raffinerien vom Hauptlieferanten Saudi-Arabien deutlich reduzierte Öl-Mengen geliefert bekommen. Lieferungen für Februar könnten vom Volumen her bis zu 10% geringer ausfallen. Möglicherweise betroffen sind Indien, China und Japan, wo einzelne Länder mit deutlich mehr als 10% Volumenrückgang zu kämpfen haben könnten. Abnehmer zum Beispiel in Indien könnten kräftigere Rückgänge verzeichnen, während Japan wohl weniger Reduzierung in der Lieferung zu erwarten hätte.

Stimmen diese Gerüchte (wäre plausibel), bedeutet das einmal mehr: Die Saudis versuchen mit aller Macht den Ölpreis hochzudrücken. Man will den Endkunden zeigen, dass die Menge knapper wird, und sie Bereitschaft zeigen sollten höhere Preise zu akzeptieren – so unsere Schlussfolgerung. Das Haushaltsdefizit der Saudis scheint wohl zu arg am Geldberg zu fressen, den man sich doch so schön angehäuft hatte. Jüngst fing man sogar an Schulden an internationalen Kapitalmärkten aufzunehmen um die Lücke zu schließen. Gut möglich, dass man den Ölpreis wie erhofft weiter raufbringt. Aber wie wir schon oft beschrieben haben: Für das Fracking-Problem gibt es einfach keine Lösung. Die Fracker werden ihre Fördermenge raufschrauben, was den Ölpreis mittel- und langfristig wieder unter Druck bringen sollte. Außerdem mehren sich jüngst die Zeichen, dass abseits der kleinen und mittelgroßen Fracking-Buden auch die großen Öl-Konzerne so langsam ihre Investitionen wieder hochfahren werden. Schließlich haben wir ja anscheinend derzeit eine Stabilisierung des Ölpreises.

Gleich um 16:30 berichten wir aktuell von den Öl-Lagerbeständen aus den USA.

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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