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Der Big Mag-Automat ist da: Wo keine Mitarbeiter, da keine Lohnkosten

Bestellen können Fast Food-Kunden in angelsächsischen Ländern schon in vielen Filialen von Mc Donalds und Co am Display. Aber in Boston gibt es jetzt eine einmalige Aktion (bis 31. Januar), wo man einen Big Mac Automaten, den sogenannten…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bestellen können Fast Food-Kunden in angelsächsischen Ländern schon in vielen Filialen von Mc Donalds und Co am Display. Aber in Boston gibt es jetzt eine einmalige Aktion (bis 31. Januar), wo man einen Big Mac Automaten, den sogenannten „Big Mac ATM“ (ATM = Geldautomat) aufgestellt hat im Zuge des 50jährigen Jubiläums des Produkts. Er sieht aus wie ein Getränkeautomat. Einfach Knopf drücken, Burger kommt raus, zahlen muss man nichts. Für diese Aktion will Mc Donalds nur einen Like auf Twitter haben, mehr nicht.


Der Big Mac. Foto: Mc Donalds

Auch wenn das wie eine lustige einmalige Marketingaktion wirkt, ist der Weg damit aber vorgezeichnet. Burger-Automaten, und nach Bestellung ohne Menschen in Zukunft auch Ausgabe der Burger ohne Menschen. Es soll wohl der erste „lustige“ Schritt in diese Richtung sein, mit dem man prüfen kann, wie er beim Kunden ankommt. Auf beiden Seiten, Bestellung und Warenausgabe bald also keine Menschen mehr? Dafür gibt es ja aber immer noch in der Küche (ist es wirklich eine?) Menschen, die Burger zusammenklatschen? Nein, auch dafür gibt es auf Messen schon jede Menge Geräte, die Burger zusammenstellen können, ganz ohne Menschen (Beispielvideo unten).

Falls also in Zukunft in einer Ära nach Donald Trump wieder Demokraten ins Weiße Haus einziehen (Bernie Sanders´ zweiter Versuch?), und man versucht im personalintensiven Einzelhandel und in der Gastronomie den angedachten 15 Dollar pro Stunde-Mindestlohn einzuführen, haben die Arbeitgeber die Lösung schon parat. Die ein, zwei oder drei Leute, die pro Burger-Filiale noch verbleiben, erhalten dann eben die 15 Dollar pro Stunde. Der Rest wird weg-rationalisiert und durch diese Automaten und Küchenroboter ersetzt.

Hier das Fotos des Big Mac-Automaten. Schmeckt bestimmt lecker.

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Aber ja… Donald Trump hat ja schon die Lösung parat. Die Mitarbeiter von Mc Donalds, die durch die Automatisierung ihre Jobs verlieren, können wieder wechseln in deutlich besser bezahlte Industriearbeitsplätze, die Trump gerade wieder zurück in die USA holt…

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Zinsangst

    27. Januar 2017 13:37 at 13:37

    83% der Jobverluste in der US-Industrie seit 2006 gehen auf Automatisierungsprozesse zurück. Wann beginnt Trump endlich den Kampf gegen die Maschinen?

    • Avatar

      joah

      28. Januar 2017 23:10 at 23:10

      Fehlbehauptung ohne Beleg. Haben Sie das Wort „Outsourcing“ vergessen?

      nebenbei: Jobs fallen im Sinne der Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Gesellschaftsordnung immer weg und Neue entstehen – Anpassungsfähigkeit war schon immer gefragt. Wer sich dagegen anlehnt, verliert. War schon immer so.

      • Avatar

        KeinErsatz

        14. Juni 2017 11:04 at 11:04

        Es entstehen keine neuen Jobs sondern nur noch prekäre Billig-Angebote auf Zeit-oder Totalverschleiss Basis und natürlich Ersatz Jobs am Smartphone (Ganztag-Touch-Jobs)!

  2. Avatar

    randy hofbeck

    27. Januar 2017 14:03 at 14:03

    gibt es schon einen roboter, der die burger ißt ?

    • Avatar

      ubsb55

      27. Januar 2017 15:08 at 15:08

      Super Idee, an diesem lummeligen Brötchenverschnitt kann selbst so ein Automat nicht viel versauen. Was ist, wenn Jemand extra viel Kätschap will?

  3. Avatar

    oscar

    27. Januar 2017 15:27 at 15:27

    @zinsangst auweia, aber was glauben sie was die grundlage der globalisierung ist?! auch mal an die „smarte diktatur“ gedacht? also die digitale diktatur in jedem erdenklichen bereich? maximal profit um jeden preis, gewinn privatisiert und vergesellschaftung von schulden. hollaa die waldfee kommt. ähm glauben sie, es wird in täuschland nur eine bohne anders werden? ja politisches, perfides dauergerwahlschwätz der z.b. spd heuchler. sozial, gerecht usw. bla bla bla. für sich selber ja, für die, die „noch“ die werte schaffen, nix da. hartz 4, kinderarmut, obdachlosigkeit, tafelspeisung, altersarmut, usw. usw. lässt grüßen…linksgrüner lügenzirkus ! verachtenswert…
    trump ist eine „paradegestalt“ des neoliberalen finanz- kapitalismus. und???? in täuschland werden jetzt mill. von (nützlichen) verbrauchern ins zu bereichernde land geschleust. was meinen sie auf wessen geheiß und wessen kosten. naja.
    kapitalismus war noch nie sozial und kann es auch nie wirklich werden. trotzdem fröhnt in der realität der mensch genau dieser systemischen ausbeutung. weil der mensch eine mensch ist. voila. war nicht böse gemeint ;-)

    • Avatar

      Tomasz

      29. Januar 2017 07:21 at 07:21

      Warum triefen sie nur von sarkasmus und diffamierung?warum machen sie eigentlich alles kaputt,was uns jahrzehnte in deutschland gut tat?sind sie vielleicht ein antideutscher?an alle zündler hier-bleibt mal auf dem teppich und anstelle anonym eure hetze zu verbreiten,denkt mal etwas weniger ohne eure überbordende emotionen und versucht mal entspannt zu bleiben.ihr macht mit euren hasskomentaren finanzwelt.de zusehends unsympatischer

  4. Avatar

    John

    27. Januar 2017 15:46 at 15:46

    Problem ist nur der Roboter ist kein Ami, Epson ist Japanisch. Tomate, Gurke etc. alles aus USA, sonst kommt die Trumpelsteuer.

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Rüdiger Born: Was der Markt bei Gold noch benötigt für einen Long-Einstieg

Rüdiger Born

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Der heutige Anstieg bei Gold (hier der jüngste Bericht auf FMW dazu) ist für mich der erste Hinweis, dass für einen Long-Einstieg etwas möglich sein könnte. Jetzt fehlt noch ein Trigger. Das Szenario hierfür bespreche ich im folgenden Video.

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Coronakrise vorbei? So stark verlieren die „kleinen“ Leute in den USA

Claudio Kummerfeld

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Verrammelte Einzelhandelsgeschäfte

Ist die Coronakrise überstanden? Die ersten Corona-Impfungen könnten schon in den nächsten Tagen erfolgen. Und außerdem, der Dow Jones steht bei 30.000 Punkten, während er vor Ausbruch der Coronakrise noch bei 29.300 Punkten im Januar lag. Auch der S&P 500 Index und vor allem der Nasdaq notieren deutlich höher als im Januar. Klarer kann die Börse doch nicht signalisieren, dass die Krise überwunden ist. Richtig? Nun ja. Schauen wir uns mal folgende Charts an. Sie sind Teil einer Datenbank, welche unter anderem von der Harvard University betrieben wird.

Geringverdiener in den USA verlieren in der Coronakrise brutal, Besserverdiener legen sogar zu

Anhand unzähliger Daten werden möglichst aktuell ökonomische Verläufe in den USA angezeigt, aus denen man den Verlauf der wirtschaftlichen Erholung aus der Coronakrise in diesem Jahr erkennen kann. Da wäre zum einen folgende Grafik interessant, wenn es um die Beschäftigung geht. Sie zeigt die Beschäftigungsquoten in den USA von Januar bis Ende September. Für die Besserverdiener mit mehr als 60.000 Dollar Jahresgehalt ist die Beschäftigungsquote seitdem sogar um 0,2 Prozent gestiegen. Man darf vermuten: Jede Menge neue Jobs für Webseitenprogrammierer, Cloud-Experten uvm. Alles was eben in der Coronakrise vermehrt gefragt ist. Die Beschäftigung in der Mittelschicht (27.000-60.000 Dollar) hat um 4,7 Prozent abgenommen.

Und jetzt kommt´s. Die Geringverdiener mit weniger als 27.000 Dollar Jahresgehalt hat eine um 19,2 Prozent sinkende Beschäftigungsquote in den USA. Es ist klar. Gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gab es für eine große Masse gering- oder gar nicht qualifizierter Menschen (bisher) massenweise Jobs in der Gastronomie oder im Entertainment-Bereich (Restaurants, Bars, Freizeitparks etc). Und gerade diese Bereiche leiden under Lockdowns in der Coronakrise (siehe jüngst Walt Disney mit zehntausenden Entlassungen in Freizeitparks). Die kleinen Leute verlieren in der Coronakrise massiv, die gut Qualifizierten sind unterm Strich die Gewinner. Die drei Linien zeigen die Verläufe der jeweiligen Beschäftigungsquoten seit Januar.

Chart zeigt Beschäftigungsquoten in den USA

Fast 30 Prozent der kleinen Geschäfte seit Januar geschlossen

Die folgende Grafik zeigt zum aktuellsten Stichtag 16. November mit Verlauf über das Jahr hinweg, wie viele kleine Unternehmen im Vergleich zu Januar noch geöffnet sind. Landesweit sind es in den USA derzeit 28,9 Prozent weniger, und die Tendenz ist negativ. Im derzeit zweiten Lockdown gibt es dank der Streitigkeiten zwischen Republikanern und Demokraten in den letzten Monaten keine neuen Hilfspakete. Kann Joe Biden ab dem 20. Januar als neuer US-Präsident einiges bewegen mit neuen Billionen-Hilfsprogrammen? Kann die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen als neue Finanzministerin womöglich bei den Republikanern im US-Kongress etwas herausschlagen für neue Hilfsprogramme? Die sogenannte Unterschicht und kleine Geschäftsinhaber drohen völlig abzustürzen und auch nach der Coronakrise zu den großen Verlierern zu gehören. Langfristig dürfte die Massenarmut in den USA wohl massiv zunehmen.

Chart zeigt Verlauf der geöffneten kleinen Geschäfte in den USA

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Arbeitsmarkt im Corona-Märchenland – weniger Arbeitslose!

Claudio Kummerfeld

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am

Eingang zu einer Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin im Märchenland-Zustand, aber nur auf den ersten Blick. Man kann in der schlimmsten Rezession der letzten Jahrzehnte eine weiterhin sehr geringe Arbeitslosigkeit präsentieren, weil es hierzulande anders als in vielen anderen Ländern das Instrument der Kurzarbeit gibt. Zählt man diesen Ersatz für die Arbeitslosigkeit nicht zur offiziellen Arbeitslosenquote hinzu, dann kommt der deutsche Arbeitsmarkt derzeit ganz wunderbar durch die Coronakrise und den zweiten Lockdown.

Im November ist die offizielle Arbeitslosigkeit gemäß heute veröffentlichten Daten sogar rückläufig. Im Monatsvergleich sinkt sie von 2,76 auf 2,70 Millionen arbeitslose Personen. Die offizielle Arbeitslosenquote sinkt von 6,0 Prozent auf 5,9 Prozent. Gegenüber November 2019 steigt die Arbeitslosigkeit um 519.134 Personen an (Quote damals 4,8 Prozent). Die tatsächliche Arbeitslosigkeit (ohne Kurzarbeit) namens „Unterbeschäftigung“ sinkt von 3,56 auf 3,52 Millionen, oder von 7,6 Prozent auf 7,5 Prozent.

Kurzarbeit steigt

Tja, die zweite Corona-Welle und der „sanfte Lockdown“ beschert dem Arbeitsmarkt auf den ersten Blick keine Verschlechterung, dafür aber der Kurzarbeit. Letztlich in der Realität arbeitslos, werden viele Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie „geparkt“ als Kurzarbeiter. Laut heutiger Aussage der Bundesagentur für Arbeit wurde im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 25. November für 537.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vormonat erklärt sich laut der Bundesagentur mit dem seit Anfang November bestehenden Teil-Lockdown.

Endgültige Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme der Kurzarbeit stehen bis September zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im September für 2,22 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds hat nach dem bisherigen Höchststand im April mit knapp 6 Millionen sukzessive abgenommen. Das ifo-Institut hatte gestern zum Thema Kurzarbeit im November berichtet. Demnach steige die Kurzarbeit spürbar an. Der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit ist demnach im November erstmals seit Monaten wieder angestiegen, und zwar von 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November. Die Bundesagentur für Arbeit sagt zu den Zahlen heute im Wortlaut:

Der Arbeitsmarkt hat auf die Einschränkungen im November reagiert – glücklicherweise aber im Moment nicht mit einer Zunahme von Entlassungen. Allerdings sind die Betriebe wieder zurückhaltender bei der Personalsuche und haben im November wieder für deutlich mehr Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt.

Grafik zeigt aktuelle Details aus November zum deutschen Arbeitsmarkt

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