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Der „Bitcoin-Skandal“ während der Yellen-Anhörung

Von Markus Fugmann

Gestern kam es während der Anhörung vor dem US-Kongreß zu einem kleinen Eklat – sehen Sie selbst:

Der junge Mann wurde dann des Raumes verwiesen, weil das Zeigen von Schildern dort verboten ist. Aber Bitcoins stiegen daraufhin um +3,7% – aber vermutlich eher nicht wegen der Kaufaufforderung des jungen Mannes, snonder der Schwäche des Dollars wegen im Gefolge der Yellen-Aussagen.

Wie auch immer: die Kryptowährung Bitcoin bezog ihren Charme vor allem aus der Tatsache, dass es nicht wie Papiergeld beliebig vermehrbar ist. Das aber könnte sich ändern -in der Diskussion ist die Verdopplung der Bitcoin-Menge.

Stefan Riße, der hier bei FMW ja nicht gänzlich unbekannt ist, bezeichnet Bitcoins als „die Tulpen des 21.Jahrhunderts“. Da Herr Riße, so er denn in Hamburg ist, sehr nahe bei mir wohnt, gehe ich jetzt mal schnell kucken, ob er nicht doch heimlich Tulpen in seinem Garten hat..

Das Video von Stefan Riße im Interview mit Frank Meyer sehen Sie hier – das Thema Bitcoin kurz vor Minute sechs..


Das Bitcoin-Logo
Foto: Gemeinfrei



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10 Kommentare

  1. Herr Fugmann,
    sollten sie bei Risse fuendig werden….dann schneiden Sie sie einfach ab!

  2. Ich habe den Fehler gemacht und mir das ganze Interview angesehen.
    Hätte ich lieber lassen sollen. Meiner Meinung nach hat Risse durchaus Recht mit dem ein oder anderen, nur zieht er meiner Meinung nach die falschen Schlüsse daraus.
    Ein Beispiel: Er spricht von Investition in Bildung. Dafür sollte man weiter Schulden machen. Durchaus nachvollziehbar, aber mit Industrie 4.0 werden wir immer weniger Arbeiter brauchen. Da helfen dann auch zig-Studienabschlüsse nichts mehr.

    1. Da könnte bei Ihnen aber gleichfalls eine kleiner Widerspruch drinstecken.
      Wenn doch angeblich weniger ‚Arbeiter‘ gebraucht werden würden, hieße das doch, dass weniger ‚Nichtgebildete‘ gebraucht werden als jetzt, aber nicht weniger ‚Gebildete‘.
      Muss der Staat nicht für um so mehr Bildungsmöglichkeiten sorgen – je hochtechnologisierter die Berufswelt wird?

      1. Hi Gerd,

        noch mehr Bildungsangebote? Aus meiner Sicht verfügen wir über ein Bildungssystem, wo für jeden etwas dabei ist. Die einzigste Voraussetzung ist eine Ausbildung. Danach ist der Weg frei bis hin zur Professur.

        Wobei das Traden von BTC / Kryptokram vermutlich losgelöst ist von jeglichem Wissensstand. Dafür muss man doch ordentlich was geraucht haben, um sich hier zu engagieren.

        Mit vernebeltem Gruß….Dieter

        1. Nee, da hamse recht, Dieter.
          „Genug“ hätten wir schon. Wobei es selbst in Mangelberufen längst nicht immer genug Studienplätze gibt. Kann auch sein, dass es nicht für jeden gleichermaßen leicht zugänglich ist, von wegen Geld und Wohnort.
          Aber unter mehr Investition in Bildung meint Riße –
          und der eine oder andere Politiker – bestimmt auch die Infrastruktur für die Bildung.
          Also nicht nur die Software sondern auch die erforderliche Hardware. Und an letzterer wurde womöglich zu lange gespart. Zumindest in einigen Bundesländern.

  3. Genau,hatte ich doch glatt uebersehen,dass auch noch „gebildete Akademiker“in die Harz4-Falle treten werden.

    1. …und auch schon getreten sind.

  4. Bildung bedeutet nicht zwangsläufig dass man auf Arbeit vorbereitet wird. Es bedeutet dass man viel Wissen hat und ein trainiertes, leistungsstarkes Gehirn. Das ist für die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft auch notwendig wenn es weniger Arbeitsplätze für Akademiker gibt.

    1. Vorallem bein Bruchrechnen…
      Quelle:Wiwo v.gestern
      Bildung wird in DE sehr uebertrieben dargestellt!
      Schau mal nach Singapur,da laeufts einiges besser…

  5. Der mit dem Bitcoin-Schild hinter Yellen kommt mir bekannt vor.
    War das nicht Yellens Sohn oder der von Gary Cohn?

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