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Der Brexit mit neuen Turbulenzen! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Kaum zu glauben: wenige Tage vor dem (inzwischen verschobenen) Austrittsdatum aus der EU entwickeln die Briten erste Ideen, wie man aus der EU ausscheiden könnte – oder doch nicht. Jedenfalls hat das britische Parlament nun in einer gestrigen Abstimmung beschlossen, selbst Vorschläge für das weitere Vorgehen machen zu können – die Macht von Theresa May bröckelt damit weiter ab, nun sind wieder alle Optionen denkbar. Heute Nacht der Nikkei stark (daher die US-Futures höher) – und das trotz einer saftigen Gewinnwarnung von Samsung. Unterdessen gehen die extremen Entwicklungen an den Anleihemärkten weiter, die eine Rezession auch in den USA wahrscheinlich erscheinen lassen..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    barthez

    26. März 2019 10:47 at 10:47

    jo,der allianzchart ist schon n hammer ,wenn man sich vorstellt,dass die schon dick im europ. anleihegeschäft drinhängen und der markt meint „no risk“ oder vllt . doch „alternativlos“.ich denke die marktakteure haben hohes vertrauen in die risikobewertungs-
    scalierungssoftware der allianz,ganz im gegensatz zu der der deutschen bank. oha.
    und kurioserweise scheinen die zb`s ihre mühe damit zu haben das band zw. invertierung und rezession zu handeln,obwohl es doch exakt ihr spielfeld ist ??

  2. Avatar

    Marko

    26. März 2019 11:44 at 11:44

    https://www.onvista.de/news/brexit-hat-theresa-may-den-letzten-gongschlag-nicht-gehoert-naechste-schlappe-und-wieder-keine-reaktion!-206163451

    Für GB wäre es wohl das Beste, den harten Brexit durchzuziehen.

    GB würde danach auseinanderfallen.

    Einfach weil GB im „gestern“ lebt, (bei GB habe und hatte ich immer den Eindruck, das vereinigte Königreich, damals , die Herrscher aller Welten, alles schön alles toll usw) – und die jetzige Regierung denkt genauso, man denkt man sei „besser“ als Europa.

    Gestern habe ich ein Interview gehört, ein Autozulieferer aus GB :

    Als erstes wurde ein „normaler“ Arbeiter interviewt. Er wollte seinen Namen nicht nennen, ist ganz klar „pro-Brexit“, er denkt, das hier wird alles besser, durch den Brexit usw.. um seinen Job hat er keine Angst.

    So, dieser Autozulieferer in GB ist aber abhängig ohne Ende von Europa. Im Auto-Zulieferer-Business gibt es sogenannte Supply-Chains, also Lieferketten.

    „Just-in Time“-Lieferungen, sind bei denen normal.
    Wenn man dann nicht zeitgerecht liefern kann (durch Zölle an den Grenzen), kommen deren Kunden mit massivsten Konventionalstrafen an, manchmal auch mit einem Hubschrauber (o.k. das sind eher die Endkunden, also die Autohersteller), um deren Ware zu erhalten, natürlich alles auf Kosten des Zuliefers.

    Danach wurde in genau der gleichen Firma ein Manager interviewt :

    Er sagte: “ Ja, wir sind Zulieferer für die Autoindustrie, haben 3 Werke in GB, aber : wir haben uns vorbereitet, bzgl. des Brexits.“

    „Vorbereitet“ heißt, wir haben ein Werk in Bratislava gegründet. Na, was heisst das wohl… ?
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  3. Avatar

    Roberto

    26. März 2019 12:26 at 12:26

    @ M.Fugmann, Hallo Herr Fugmann. Vielleicht haben Sie irgenwelche Tabellen die aufzeigen was mit den Kursen passiert, ab dem Zeitpunkt wenn die Daten offensichtlich anzeigen und es von offizieller Seite bestätigt ist, das wir uns in einer rezession befinden.
    Der Hintergrund ist der, das eine Rezessionsangst zwar die Kurse drückt, aber ab offizieller Bestätigung die Kurse anfangen zu steigen, da die Investoren annehmen das es nur noch besser werden kann.
    Da Sie ja immer sehr gute Quellen haben wo Sie Ihre Tabellen und Statistiken beziehen, wäre es sehr sinnvoll eine solche zu zeigen falls es sowas gibt.
    Vielen Dank im Voraus.
    VG
    Roberto

  4. Avatar

    Marko

    26. März 2019 12:38 at 12:38

    Und realistisch gesehen, gibt es für die Briten eine einzige Wahl : Die Briten ziehen den Brexit komplett zurück, Paragraph 50 ziehen und gut ist es.

    Natürlich wäre dies mit einen Gesichtsverlust verbunden.

    Letztendlich will doch keiner , dass GB im Chaos versinkt ?

    Und GB ist ansonsten „Europa“, davon bin ich überzeugt.

    Mit einem harten Brexit riskieren die Briten GB/UK sogar deren GBP – irgendwann gibt es eine Grenze, und jene wurde erreicht.

    Die EU lässt nicht mehr auf der Nase herumtanzen.

  5. Pingback: Der Brexit mit neuen Turbulenzen! – News

  6. Avatar

    Beobachter

    26. März 2019 13:28 at 13:28

    Interessante Daten über das Timing von Rezessionen u.Börsenkursen.Es gibt 3 Gründe warum es diesmal ev. ein wenig länger dauern könnte bis zur Erholung.
    1. Der letzte Zyklus wurde künstlich verlängert u.man hat viel Notenbankgeld verpulvert, das jetzt fehlt.Zudem sind die Zinsen historisch tief, u. US -Zinssenkungen von 2,5% auf 1;5% haben nicht mehr die Wirkung von früher, wo wir von viel höheren Niveaus herunterkamen.
    2. Früher , in der weniger globalen Welt waren Auf- u.Abschwünge eher regional u.sorgten für einen gewissen Ausgleich.So begann der Japan Crash z.B. 2 bis 3 Jahre nach dem 87 er Crash.
    3.Die weltweite Verschuldung war noch nie so hoch.

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