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Europa

Der deutsche Bauboom in aktuellen Zahlen – gigantische Zuwächse

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Der Bauboom endet nicht, sondern geht immer weiter. Die ganz aktuell veröffentlichten Daten der Statistiker untermauern dies. Von Februar 2018 bis Februar 2019 steigen die Umsätze im Bauhauptgewerbe um sagenhafte 10,9% an. Die Beschäftigung legt um 3,2% zu.

Wer in einzelne Teilbereiche schaut, erkennt das Ausmaß der Zuwächse. Ja, das ist ein echter, kräftiger Bauboom – wenn man als Statistiker in Wiesbaden nämlich darauf verweisen kann, das der Bereich „Bau von Gebäuden“ nur um 7,0% gewachsen ist. Der Tiefbau legte bei Umsatz um 16,8% zu. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze beim Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +23,4% sowie beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +22,0% am stärksten. Die folgende Tabelle zeigt die Segmente im Detail.

Bauboom
Viele Baukräne als Beispielbild für den Bauboom. Foto: High Contrast Creative Commons Attribution 3.0 Germany

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Asien

ifo-Institut: Weltwirtschaftsklima fällt auf schlechtesten Wert seit der Finanzkrise!

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Das ifo-Institut hat heute seinen Index für das Weltwirtschaftsklima veröffentlicht. Mit -18,8 ist aktuellen Quartal fällt der Indexstand nochmal dramatisch weiter ins Negative nach -10,1 im Vorquartal. Wie auch der folgende zehn Jahre zurückliegende Chart zeigt, ist das Niveau des Weltwirtschaftsklimas laut ifo auf den schlechtesten Wert seit der Finanzkrise gefallen. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die
Erwartungen gaben deutlich nach. Die Weltkonjunktur kühle sich weiter ab, so ifo. Weiter im Wortlaut:

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in nahezu allen Regionen. In den Schwellenländern fiel insbesondere die Lage ungünstiger aus. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterten sich vor allem die Einschätzungen für die kommenden Monate. In den Schwellenländern kommt die Abwärtsbewegung im Wesentlichen aus Asien, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hauptsächlich aus den USA. Die Experten erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels, einen schwächeren privaten Konsum und eine niedrigere Investitionstätigkeit. Gegenüber dem Frühjahr stiegen jeweils die Anteile der Experten merklich, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowie die Innovationstätigkeit als unzureichend.

ifo Weltwirtschaftsklima Chart

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Europa

Großhandelspreise rutschen immer tiefer in Deflation – düsteres Vorzeichen für die Inflation

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Es gibt drei Preisindikatoren, welche die zukünftige Entwicklung der Verbraucherpreise (Inflation) stets erahnen lassen. Da wären die Importpreise, die Erzeugerpreise, und die Großhandelspreise. Die beiden anderen sehen auch nicht gut aus. Heute aber sind die Großhandelspreise in der Reihe mit frischen Daten vom Statistischen Bundesamt für den Monat Oktober. Sie sinken um 2,3% im Vergleich zu Oktober 2018. Die Entwicklung ist klar. In den Vormonaten waren es bereits rückläufige Preise mit -1,9%, -1,1% und -0,1%.

Was ist hier los? Wie wir es schon mehrmals erwähnt hatten in den letzten Monaten und Jahren. Nicht die „Geldpolitik“ der EZB beeinflusst die Inflation, sondern die Preise vor allem für Öl, aber auch für Gas. Der Chart zeigt die Entwicklung seit 2014. Wegen diesem langen Betrachtungszeitraum ist der aktuelle Rückfall nicht so gut erkennbar. Siehe da, was sagen die Statistiker heute früh zu dieser zunehmenden Deflation für die Großhandelspreise? Zitat:

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat hatten im Oktober 2019 die um 13,7 % niedrigeren Preise im Großhandel mit Mineralöl­erzeugnissen. Ebenfalls kräftige Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr gab es im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (-18,7 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-10,9 %) sowie mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software (-6,5 %). Dagegen waren insbesondere die Preise für lebende Tiere (+20,9 %) sowie für Fleisch und Fleischwaren (+5,8 %) auf Großhandelsebene höher als im Oktober 2018.

Großhandelspreise seit 2014

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Europa

Deutsche Exporte steigen – ständiges Hin und Her in der Statistik

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Die Daten der letzten Monate wie auch von gestern zeigen, dass die deutsche Industrie richtig kräftig in der Rezession steckt. Die Auftragseingänge wie auch die realen Umsätze sind deutlich rückläufig! Aber wie heute früh veröffentlichte Daten für die Im- und Exporte zeigen, springt diese Statistik seit Monaten von guten Zuwächsen runter in deutliche Rückgänge, dann wieder hin zu Zuwächsen und zurück zu Rückgängen.

Heute vermeldet das Statistische Bundesamt für die Exporte einen Zuwachs im Monat September gegenüber September 2018 von 4,6%. Im August waren es -3,6%, im Juli +3,8%, im Juni -8,0%, und im Mai +4,7%. Da kann man wirklich keinen Trend erkennen. Die folgende Grafik zeigt seit zwei Jahren die Exporte im Vergleich zu den Importen. Der Abstand kann immer exakt gehalten werden, so dass konstant ein kräftiger Außenhandelsüberschuss für Deutschland anfällt. Im September waren es +19,2 Milliarden Euro.

Exporte Importe seit 2017

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