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Der „Einstein der Wall Street“ über „völlig ausser Kontrolle geratene Kurse“

FMW-Redaktion

Was war da gestern los bei den US-Indizes? Nach 56 Handelstagen, an denen es meist minimale Gewinne gab, kam dann nach der Rede Donald Trumps die Explosion. Unser „Einstein der Wall Street“, Peter Tuchman, sagt: die Hälfte davon war die Freude darüber, dass Trump präsidial klang, die andere Hälfte Short-Eindeckungen. So gab es kurz vor Eröffnung eine massive Kauforder im Volumen von einer Milliarde Dollar – und das „grillte“ dann die Shorties.

Peter Tuchman ist ein Beispiel dafür, dass man Börsenmoderation auch mit Spaß an der Sache machen kann – wie traurig dagegen die blutleere Berichterstattung in den zwangsfinanzierten öffentlichen Medien – man denke etwa an das Temperament-Wunder Anja Kohl..

Und hier der echte Einstein..


Foto: Public Domain



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10 Kommentare

  1. Die historische Dimension der Bewertung des S&P 500 kann man am langfristigen Chart des Case/Shiller KGV ablesen: http://www.multpl.com/shiller-pe/

    1. Ja, kein Problem. Wie wärs jetzt mit der historischen KGVs der Anleihenmärkte, vergleichen darf man doch ? Oder sind die Anleihenmärkte irrelevant ? :D

  2. Ihr glaubt immer, ihr seht gewaltige, überdimensionierte und übertriebene Kursanstiege. Was waren das bloß für Blödköppe die gestern freiwillig und gezwungen den Dow so hochgetrieben haben? So denken doch viele.

    Und was würde Einstein dazu sagen? Nicht der sogenannte von der Wallstreet. Er würde sagen, dass alles relativ ist.
    Der Einstein von der Wallstreet hebt 300 Punkte an einem Tag hervor. Der original Albert könnte dem entgegenhalten, in den erwähnten 26 Handelstagen sei der DOW (einschließlich der 300 gestern) doch jeweils nur um rund 40 Punkte gestiegen.
    Seit der in der Überschrift erwähnten 56 Handelstage ist der Dow um rd 1500 Punkte gestiegen. Das sind nicht mal 30 am Tag.

    Jetzt macht er erstmal wieder 5 Tage Pause und dann saust er wieder 150-200 Punkte auf einmal los.
    Nach oben oder unten?
    Ist auch relativ. Im Weltall gibts kein Oben oder Unten.

  3. „there is no sign that the market is over.“

    Aber : das lag wohl eher daran, dass sich irgendwechle Spezialisten gesagt haben :
    Jetzt gehen wir short, der Trump kriegt das sowieso nicht hin (vor der Trump-Rede)…
    Ich war erstaunt, so eine enorme Short-Quote ?

  4. Er macht das auf jeden Fall besser als viele Andere. Der echte Einstein würde vermutlich dennoch beim betrachten der Kurse seinen alten Spruch raus holen: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Wenn Tuchmann richtig liegt und die Rally noch lange nicht vorbei ist, dann kommen ja vielleicht doch noch die 100.000 im Dow, die Möbius vor einigen Tagen als erreichbar angesehen hat.

    Mitte des Monats ist erst mal FED-Sitzung. Das gestrige kleine Massaker im Bund-Future deutet ja schon die Richtung an. Ob die Zinserhöhung schon komplett eingepreist ist?

    Jim Rickards schreibt heute folgendes:
    „Außerdem läuft Janet Yellens Amtszeit im Januar nächsten Jahres aus, also wird der Präsident bis Dezember einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin bekanntgeben müssen. Darüber hinaus endet auch die Amtszeit von Stan Fisher Mitte nächsten Jahres. Insgesamt müssen bis Jahresende also vier Stellen neu besetzt werden, einschließlich der des Notenbankvorsitzenden, und dann eine weitere innerhalb der folgenden sechs Monate. Im Vorstand der Fed gibt es nur sieben Posten und Trump wird mindestens fünf davon neu besetzen. Eine dieser Stellen ist bereits von einem Republikaner besetzt, Jay Powell. Von dem hört man nicht allzu viel, weil er von den Demokraten überstimmt wird. Aber das wird sich ändern.“, http://www.goldseiten.de/artikel/320758–Jim-Rickards~-Desaster-in-China-koennte-Gold-Run-ausloesen.html?seite=4

    Im Ergebnis bedeutet das die Komplettübernahme der FED durch Trump und GS. Oder wird sich die FED zur Wehr setzen? Abwarten Tee trinken.

    1. Genau das ist m. M. nach die entscheidende Frage:
      Wird Yellen vor ihrem Abgang Trump noch zu viele Zinserhöhungen „reinwürgen“ und die Börsenparty „abwürgen“ oder schafft Trump es vorher, die Yellenclique durch seine Leute zu ersetzen?
      Wer hier die richtige Antwort weiß, wird reich.
      (Muß aber nicht gleich eine Milliarde Dollar Einsatz sein ;-) )

    2. „Einstein würde vermutlich dennoch beim betrachten der Kurse seinen alten Spruch raus holen: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.““
      Das traue ich dem alten Denkgenie durchaus zu.

      Ich traue ihm aber genauso zu, dass er das gesagt haben würde, angesichts eines DAX-Absturzes von 12400 um knapp 4000 Punkte innerhalb noch nicht mal eines Jahres.
      Vielleicht hätte er gefragt, warum die Anleger damals den Index nicht bei 12000 gehalten hatten.

      Denn dann würde sich heute, fast zwei Jahre später niemand „aufregen“, wenn er 1000 Punkte höher, bei 13000 stünde. So ist es aber nicht und deshalb wird die spektakuläre Aufregung groß sein, wenn er die 13000 demnächst schaffen sollte.
      Der selbe Indexstand, aber mit total unterschiedlichen Reaktionen. Eigenartig, oder. Nein, alles relativ.
      Übrigens auch das:
      Ein Haar auf dem Kopf ist relativ wenig, ein Haar in der Suppe hingegen….

      Und weil ich gerade wieder so schön dran bin am endlosen Faseln.
      „…Im Ergebnis bedeutet das die Komplettübernahme der FED durch Trump und GS“
      Nur was könnte man da ggf. draus ableiten?
      Wäre das tendenziell gut oder schlecht für die Finanzmärkte? Das erschließt sich mir nicht.

      Hieße es spätestens ab Dezember 2017 gäbe es keine Zinserhöhung mehr? Dafür noch jeweils eine, die im Hinblick auf den Personalwechsel, vorsorglich doppelt so kräftig ausfällt? Im Sommer und Herbst? Und jetzt im März sowieso die „normale“?
      Oder heißt das ab Dezember sogar Zinssenkungen?

      Alles mal gefragt bei Außerachtlassung der wirtschaftlichen und inflationären Entwicklung.
      Hinzu kommt, dass Trump im September 2016 die FED noch arg kritisiert hatte, sie habe die Zinsen bewusst viel zu lange u n t e n gehalten.
      Also selbst wenn die FED-Mitglieder ausgetauscht würden, kann heute niemand sagen, welche Auswirkungen das haben könnte.

  5. Lächerlich .

    Was wäre das morgen für ein crash wenn heute alle vor dem crash morgen warnen würden. GAR KEINER

    ein richtiger crash geht nur wenn alle völlig Ausrasten , alle drin sind und es immer weiter Richtung 21.000, 25000 und 30.000 geht.

    Natürlich wird nichts passieren :D
    Natürlich wird es noch 2jahre weiter laufen :D
    Natürlich bist 25.000¡ mindestens!

    Am Ende stehen die Server von den grossen Fischen, Lichtjahre näher am Eventhorizon als jedes macbookAir des kleinen hobbyaktienhalters.

  6. Hallo,

    Die FED ist dazu gezwungen, die Zinsen zu erhöhen, vollkommen egal ob Trump oder Clinton – Warum ?

    Wegen Lehman

    Wegen der QE-Programme.

    Diese QE-Programme haben den Markt künstlich verzerrt, d.h. der Anleihenmarkt ist nicht marktgerecht bewertet. Was QE bedeutet, wisst Ihr ja.

    VG

    Marko

  7. Und eins noch : sollten die Zinserhöhungen der FED kommen, selbst wenn es nur jeweils 0,25 % „Schrittchen“ sind, wird das die mächtigste Notenbank der Welt, unseren EZB – Schuppen unter Druck setzen, d.h. „auf Wiedersehen – Immobilienboom“ ;) :D

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