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Der Euro-Crash beginnt! Marktgeflüster (Video)

Klares Mißtrauensvotum der Märkte gegenüber der Politik der EZB

Der Crash des Euro nimmt Fahrt auf – und das hat vor allem zwei Gründe: erstens die prekäre Lage Europas in Sachen Energie, und zweitens die desaströse Politik der EZB – die sich weniger um Inflation, als vielmehr um Klimawandel und Fragmentierung kümmert und keinen echten Drang verspürt, die Zinsen anzuheben. Da die Fed und andere Notenbanken mit großen Zins-Schritten auf die Inflation reagieren, während die EZB weiter in ihrer Parallel-Welt bleibt, fällt der Euro zum Dollar auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. Aber auch gegenüber anderen Währungen fällt die Gemeinschaftswährung deutlich – ein klares Mißtrauensvotum der Märkte gegenüber der Politik der EZB. Der immer schwächer Euro hingegen schürt die Inflation weiter – die Lage wird für die europäische Notenbank immer aussichtsloser..

Hinweise aus Video:

1. Inflation und EZB: Hans-Werner Sinn über Ursachen und Folgen

2. Aktien und Anleihen: Warum sich beide Anlageklassen im Bärenmarkt befinden



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8 Kommentare

  1. Der FX Euro/USD wird die Amis crashen. Nasdaq 400 Punkte Swing mit Rezession weil man auf Zinssenkung hofft. Einfach nur dumm.

  2. Moin, moin,

    der Euro befindet sich m.E. wie auch die EU im Endspiel.

    So bleibt es doch mit Blick nach vorn von Interesse, was dem Euro und der EU folgt. Ein Nord-Euro, eine Nord-EU, die DM-Neu oder was auch immer.

    Weitere Frage wäre, wie lange kann sich die Regierung um den Staatsratsvorsitzenden Olaf S. und seine Volksverräter in Berlin noch halten. Werden die dann nur abgewählt oder müssen die nach Nürnberg?

    Wie bereits öfter von mir geschrieben merkt Michel nichts, er will grillen und ans Wasser. Vielleicht macht es einmal Sinn im Herbst mit dem Mikro BRD-Michel in der Kalten Jahreszeit zu interviewen.

    1. EinerDerNachdenkt

      Ganz genauso ist es.
      Süd- und Nordeuro haben zudem den Vorteil, dass sie gemäss Produktivität der Mitgliedländer unterschiedlich auf- oder abwerten können, neben individuellen Zinseinstellungen.

      Hat übrigens vor Jahren etwa um 2015 schon ein gewisser Volkswirtschaftsprofessor vorgeschlagen, dem man aber Nationalismus und Rückkehr ins Ewiggestrige vorwarf, da ja Argumente nicht in die vorherrschende Ideologie passen, und es heute wichtiger ist WER etwas sagt, anstelle des WAS gesagt wird.

      Meiner Meinung nach einer der Hauptgründe, warum es mit Euro und EU soweit kommen musste (neben Konstruktionsfehlern und völligen Fehlbesetzungen bei den teils kriminellen Damen in der Führung).

  3. Um die Guthaben der Sparer und Papierwertebesitzer zu entwerten (also Schulden der Gläubiger abzubauen) ist das doch optimal.
    Der Sparer ist in den letzten 12 Monaten um hunderte von Milliarden Euro ärmer geworden. Nun soll es für die Solidarität im nächsten Winter frieren, dafür aber extrem teure Energierechnungen bezahlen, und wird bei steigender Inflation in den nächsten 12 Monaten um weitere hunderte von Milliarden enteignet.
    Das kann doch nur optimal unter dem einen Dach der EZB organisiert werden.
    Gleichzeitig wird die Wirtschaft an die Wand gefahren, was sich ja auch positiv auf den CO2 Ausstoß auswirkt, wenn da nur nicht die alten Kohlekraftwerke reaktiviert werden müssten, um zu versuchen, dass im Winter nicht auch noch der Strom teilweise oder ganz ausfällt.
    Wir werden die EZB aber noch brauchen, denn es wird jetzt eine Menge frisches Geld benötigt, um nur durch den nächsten Winter zu kommen.
    Die Bundesregierung rät zu Stomagregaten und…
    Ich fasse es nicht.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  4. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Der Euro war auch schon mal bei 0,82 und ist auch nicht gecrasht. Natürlich kann man mit der Schlagzeile- Crash – viele Klicks erzeugen und im Hintergrund teurere Werbe- Clips verkaufen.

    In Wahrheit ist die FED von positiven Realzinsen soweit entfernt wie die Erde zum Mond!

    Die viel gerühmte Zinswende findet doch gar nicht statt! Die Bilanzsumme wächst und schrumpft nicht, die Realverzinsung liegt mit Minus 6 Prozent auf ähnlichen Höhen wie in der Eurozone.
    Der Markt preist jetzt schon wieder die ersten Zinssenkungen ein, die er für den April 23 taxiert.
    Ein ähnliches Szenario hatten wir Ende 2018 als Powell den Ausstieg vom Ausstieg bekannt gab.

    1. Aber der Herr Dr. konsumiert doch auch gerne Artikel und Videos von FMW kostenfrei oder?

      „In Wahrheit ist die FED von positiven Realzinsen soweit entfernt wie die Erde zum Mond!“

      Und die EZB bzw. der Leitzins ist von positiven Realzinsen soweit entfernt wie die Erde zum nächsten schwarzen Loch ;-)

    2. EinerDerNachdenkt

      Den Doktortitel zur Unterstreichung der eigenen Kompetenz zu nutzen ist nur bei einem entsprechend kompetenten Beitrag wirksam.

      Egal welche Behauptungen Sie treffen: Die Kombination aus Niedrigstzins + Überschuldung der südlichen Staaten + fast 2-stellige Inflation ist historisch und wird schon sehr bald Konsequenzen haben. Meiner Einschätzung nach ist dieser Artikel keineswegs Clickbait, sondern bezieht sich auf ein traurigerweise reales Szenario.

      Dass die FED auch nicht besonders gut darsteht mag sein, aber der USD ist (noch) Leitwährung. Realwirtschaftlich hätte auch dieser seit mindestens der Krise 2008 ebenfalls abstürzen müssen, aber es geht nicht um Realwirtschaft, weil ein Grossteil der Transaktionen nur Kapitalmarkttransaktionen sind. Er wird dann seinen Dämpfer bekommen, wenn China und Russland beginnen, Rohstoffe in Nicht-USD-Währung zu kaufen und die OPEC dies unterstützt. Dann ist der Dollar in Not. Vorher erst einmal nur der EUR.

  5. Wieviele nicht EUler sind in Euro verschuldet ??
    Wieviele nicht USAler sind in Dollar verschuldet ??
    plus
    ca . globaler Umlauf : ca. 6-9 % in Euro
    ca. 60-70% in Dollar

    alles so ungefähr. Nur mal um die Dimensionen zu zeigen.
    und Europa hat mehr Bürger als die USA.
    Wieviel Dollars da im Ausland gedruckt wurden ,weiß selbst Powell nicht genau ,er sieht es erst wenn er den Hahn zudreht und die umlaufenden grünen Scheinen nach Hause holt.

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