Devisen

Der Euro – ein Trauerspiel

Gestern brachten wir die Meldung, dass der Anteil des Euro an den Währungsreserven der Notenbanken im dritten Quartal um 8,1% gefallen ist (siehe dazu den Artikel „Goodbye Euro – Notenbanken verschmähen Gemeinschaftswährung„). Heute fällt der Euro auf den tiefsten Stand zum US-Dollar seit 2005:

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Auch zum chinesischen Yuan fällt der Euro heute auf ein Mehrjahrestief:

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Besser sieht die Lage des Euro gegenüber der zwieten großen Weichwährung der Welt, dem Yen, aus. Aber auch hier sieht die Lage charttechnisch nicht mehr sehr gut aus:

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Auch das britische Pfund ist derzeit gegenüber dem US-Dollar unter Druck, sieht aber deutlich besser aus als der Euro:

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Fazit: charttechnisch ausgebombt, Lage dramatisch, aber nicht sehr ernst..



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2 Kommentare

  1. Welcher Firmenchef macht sein Produkt öffentlich schlecht,wie Mario Draghi&Co.Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.Merken wir es jedoch nicht rechtzeitig,werden wir es sein die an Fischvergiftung sterben!

    1. Was den Euro betrifft, hat die politische Macht seit 2010 über die oekonomische Vernunft regiert. Mehrfache Vertragsverletzungen der Maastricht- und Lissabonverträge, die nie veröffentlicht wurden, werden unseren Politikern nun schmerzhaft auf die Füße fallen. Was wurde uns hier für eine Währung aufgeschwatzt, die ständig gerettet werden muß?
      Jeder Wähler weiß seit langem, je länger der EURO lebt, desto teurer werden seine Beerdigungskosten.
      Armes Deutschland!!
      olli8+

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