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Indizes

Der Eurostoxx – der große Tanker unter den europäischen Indizes: Mit gemischten Gefühlen in die Zukunft!

Wohin steuert der schwere Tanker – als wohin steuert Europa?

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Eine Analyse von Henrik Becker

Seit meiner letzten Langzeitbetrachtung vor gut einem Jahr, hat der Eurostoxx 50 im Grunde nichts Bewegendes hervorgebracht. Die erwartete bis Mitte´18 laufende Korrektur hat im Verlauf der letzten Wochen ihren Lauf genommen und wird den Index auch noch über geraume Zeit in Atem halten. Auch wenn ich in dieser Ausgabe eine andere Zählung vorstelle, bleibt auch das damalige Szenario unverändert gültig.

Ausblick:

Der Eurostoxx bildet seit dem Jahr 2000 eine Korrektur als Welle (IV) aus. Diese sich dreiteilig ausformende Welle (ABC) befindet sich ihrerseits in der sich als komplexe Korrektur (ABCXABCDE) ausformenden Welle (B). Diese Konstellation ist für eine „B“ eher typisch als selten und auch der Abschluß durch ein Triangle ist sehr typisch, wenngleich noch nicht manifestiert. Momentan befindet sich die dreiteilige (abc) Welle (X) in Arbeit. Im Verlauf dieser Welle wird der Index noch einmal deutlichem Verkaufsdruck ausgesetzt, in dessen Folge sich ein Wiedersehen mit der unteren Trendkanallinie nicht vermeiden lassen wird.

(Chart durch anklicken vergrößern)

Dramatischeres ist von dieser Bewegung indes nicht zu erwarten, denn erst der Bruch der Unterstützung bei 2.715 Punkten (0.50 Retracement) würde das dargestellte Szenario ins Wanken bringen. Wie immer werde ich auf der folgenden Seite etwas näher auf die kürzeren Avancen eingehen. Nach Abschluß dieser kleinen Korrektur (X) wird die sich anschließende (A) den Index wieder relativ kräftig steigen lassen. Als idealtypisches Ziel für diese Bewegung dient das 1.00 Retracement bei simuliert 5.168 Punkten. Auf diesem Niveau findet letztendlich auch die größere (B) ihren Abschluß. Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt, ist vom Abschluß von (A) nicht vor Ende 2021-2022 auszugehen.

Offen bleibt zunächst noch die Ausbildung eines Triangles als Wellenabschluß für (B). Dennoch sollte sich dieser Bereich als äußerst resident erweisen und ein weiteres Ansteigen für lange Zeit zu verhindern wissen. Die sich anschließende (C; nicht dargestellt) beendet dann den Höhenflug für die nächsten Jahre und sollte in etwa das Ausmaß von (A) annehmen.

Die kurzfristigen Aussichten nehmen sich dagegen schon deutlich bescheidener aus. Die sich nach Abschluß von (b) anschließende Korrektur befindet sich in der ersten Phase (i) und wird, ungeachtet der jüngsten leichten Erholungspause, auch künftig für nachgebende Notierungen einstehen. Bezeichnenderweise wurde die sich als komplexe Korrektur (ABCXABCDE) ausformende (b) mittels Triangle (ABCDE) abgeschlossen. Besonders negativ wirkt dabei, daß es dem Index nicht gelungen ist, sich nachhaltig über dem 1.62 Retracement (3.683 Punkte) zu etablieren.

Die seit einigen Tagen laufende aufwärtsgerichtete Korrektur (ii) kann den Index noch bis zur 0.76-Linie bei 3.593 Punkten tragen. In den meisten Fällen findet eine „2“ deutlich früher ihren Abschluß; wie im Chart bereits dargestellt. Das eigentliche Ziel der übergeordneten Korrektur (c) liegt im Bereich der Unterstützung bei 2.952 Zählern (0.62 Retracement) oder auch der unteren Trendlinie. Dabei wird sich die sehr hohe Dynamik der ersten Phase (i) nicht weiter aufrechterhalten können.

Auch wenn ich keine lethargische Performance erwarte, sollte sich die Korrektur wesentlich humaner darstellen, als der bisherige Verlauf. Eine Wendung hin zu einem positiven Szenario kann ich dem Chartbild momentan nicht ablesen. Selbst ein eventueller Sprung über das 1.62 Retracement bei 3.683 Zählern würde diesem Anspruch allein nicht gerecht werden. Andererseits sehe ich auch keine Anzeichen auf einen sich deutlich eintrübenden Ausblick.

Fazit:

Langfristig betrachtet befindet sich der Eurostoxx in einer seit 18 Jahren währenden Korrektur. Der Abschluß dieser Konstellation ist frühestens für das Ende der kommenden Dekade zu erwarten. Doch bietet die interne Struktur dieser Korrektur durchaus verwertbares Potential, wie ich es auf Seite 1 aufgezeigt habe. Auch wenn ein erneutes Kaufsignal noch nicht spruchreif ist, ist andererseits auch kein Grund zur Panik gegeben. Sehr langfristige Positionen sollten auf dem 0.50; spätestens auf dem 0.76 Retracement (2.725 / 2.274 Punkte) abgesichert werden. Kürzere sollten bereits bei 2.952 Punkten (0.62 Retracement) aus dem Rennen gehen.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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Indizes

DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

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Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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