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Brexit Teil 2: Der ganz aktuelle Beweis- die UK-Toblerone ist eine Brexit-Toblerone

Der Hersteller von Toblerone hat bei den Schoko-Zacken einfach die Abstände drastisch ausgeweitet, um so Schokoladenmasse zu sparen - zumindest bei der Toblerone, die man seit Kurzem in Großbritannien...

FMW-Redaktion

Wir hatten gestern  schon darüber berichtet. Der Hersteller von Toblerone hat bei den Schoko-Zacken einfach die Abstände drastisch ausgeweitet, um so Schokoladenmasse zu sparen – zumindest bei der Toblerone, die man seit Kurzem in Großbritannien ausliefert. Wir schrieben bereits, dass es sich hier wohl um den Effekt des schwachen Pfund und damit starken Dollar sowie Euro handeln muss. Dem widersprach der Hersteller zwar. Es läge an den hohen Rohstoffkosten, und weniger am Pfund-Kurs. Wir meinen: Wenn Wechselkurse keine Rolle gespielt haben, warum gibt es dann in Deutschland weiterhin die Toblerone mit dicht aneinander gereihten Zacken, wie man es gewohnt ist? Schließlich schwankt Euro gegen Dollar (in Dollar werden Rohstoffe abgewickelt) nur relativ wenig im Vergleich zu Pfund gegen Dollar. Also müssten bei höheren Rohtsoffpreisen als Grund auch die Toblerone-Varianten in Deutschland geändert worden sein. Aber nein, definitiv: Finanzmarktwelt.de war für Sie soeben „investigativ“ unterwegs in einem Hamburger Supermarkt. Das Resultat: Toblerone bleibt Toblerone, mit eng aneinander liegenden Zacken! Zumindest bei uns in Deutschland, aber wir treten ja auch nicht aus der EU aus.

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3 Kommentare

  1. Die Teile schmecken ja eh nicht besonders, außerdem verletzt man sich leicht am Gaumen ;)

  2. Hauptsache lecker :-)

  3. Zum 1. Teil:
    „Wer zahlt´s? Wir!“
    …wer hat soviel Pinkepinke? Wer hat so viel Geld? Wir!

    „Faktisch zahlt derzeit die EU für das fröhliche Konsumverhalten der Briten!“
    Und zwar per Saldo 5,2 Milliarden.

    Wenn man das so betrachtet, ist das wohl so. Und das heißt dann nichts anderes, als dass (auch) der deutsche Arbeitnehmer malocht, damit die Briten fröhlich konsumieren können. Wahrscheinlich entfällt ja die Hälfte (2,6 MRD) auf Deutschland.

    Aber wenn das so ist, dann ist die Dimension der Alimentation ja in Wirklichkeit noch viel schlimmer. Der Deutsche geht arbeiten, damit es der halben Welt besser geht. Alle wollen sie was von Deutschland. Und fast alle erhalten auch Hilfe von Deutschland unterstützt. Wie blöd ist der Deutsche? Denn:

    es sind ja nicht die Peanuts an die Briten, die den Kohl fettmachen. Es sind eben nicht nur 2,6Mrd, nicht 5,2Mrd.. Nein rund 20 Mrd beträgt unser Überschuss mit dem Ausland Monat für Monat. 20 Mrd Pinkepinke, die wir dem Ausland bezahlen.
    Das heißt alle sind fröhlich am konsumieren, nur der Deutsche arbeitet.

    Ob das Ausland, ob Britain das wohl auch so sieht? Ich glaube nicht.

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