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Der geheime Krieg um Öl: Trump, Venezuela und Russland

Der Konflikt zwischen der Trump-Regierung und Venezuela spitzt sich durch die faktische See-Blockade der USA immer mehr zu – und eines wird immer klarer: es geht um Öl! Was mit vermeintlicher Drogen-Bekämpfung begonnen hat, wird nun zu einer klaren Zielsetzung der Trump-Regierung: die USA sollen mit ihren Öl-Firmen wieder eine dominante Rolle in Venezuela spielen. Aber warum? Schließlich produzieren die USA mehr Öl, als sie selbst brauchen. Aber da gibt es ein Problem: die USA produzieren gewissermaßen das „falsche Öl“ – nämlich leichtes Öl. Die Raffinerien in den USA aber sind weitgehend auf schweres Öl ausgelegt, eben jenes Öl, das Venezuela produziert und von dem es die weltweit größten Vorkommen hat! Neben Venezuela wiederum gibt es nur zwei Länder, die viel von diesem schweren Öl produzieren: Kanada und Russland. Kanada sollte laut Trump bekanntlich ein Bundesstaat der USA werden. Und Russland? Wäre als Lieferant von Schwer-Öl ebenfalls sehr interessant für Trump..



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7 Kommentare

  1. Es ist immer schlecht, wenn man das hat, was die Regierenden in den USA gerne hätten.

    Früher gehörten Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico sowie große Teile von Colorado, Wyoming, Teile von Kansas und Oklahoma auch zu Mexiko.
    Wer dann keine A-Versicherung hat, hat auch noch doppeltes Pech.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Haben die USA doch gerade mittels „Nationaler Sicherheitsstrategie“ erklärt: Es geht in Lateinamerika um die erneuerte Monroe-Doktrin.

    Öl ist genau so eine Ausrede wie die Drogen: Ein simples Erklärungsprinzip für den simplen Pöbel, der mehrseitige Papers und komplexe Sachverhalte voll blöd findet.

  3. Ich bleibe einerseits bei meinem Lob an den 47. US-Präsidenten Donald John Trump für seine energiepolitische Agenda „Make Oil great again!“. So, nun wissen wir auch, daß die US-Texas-Ölindustrie schweres Erdöl für ihre Raffinerien benötigt. Die OPEC+-Mitgliedsländer Bolivarische Republik Venezuela und Russische Föderation besitzen schweres Erdöl. Anstelle einem Ölkrieg und Ölsanktionen ist Präsident Trump nunmehr aufgerufen, erneut sein Image als Deal-Maker auf den Weg zu bringen, indem er mit Staatspräsident Nicolas Maduro und Staatspräsident Dr. Wladimir Putin in Sachen schweres Erdöl verhandelt. Vielleicht gelingen Donald Trump diesbezüglich ja sogar Premiumpartnerschaften zugunsten eines entsprechend günstigen Ölpreises.

  4. Trump könnte fertig haben

    Ein vor Ort informierter Journalist hat gesagt, dass Herr Rubio als Ex Kubaner und grosser Maduro- Venezuela Gegner auch Trump angestachelt haben soll. Vielleicht nur ein Grund, denn Trump will doch die ganze Welt, deren Geld und Bodenschätze.Er sollte aufpassen, dass er in der kleinen Welt Amerika nicht
    demontiert wird, die Epstein- Bombe kommt immer näher.

  5. So weit ich gehört habe, geht es auch um die Produktionskosten. Das freaking Öl ist zum gegenwärtigen Weltmarktpreis nich mehr zu fördern. Sobald die 60 Dollar unterschritten sind müssen die dicht machen. In Venezuela Sol man für um die 25 Dollar produzieren können.

  6. sehr cooles Video…sehr informativ…danke

  7. Die Amis haben gelernt, dass asymmetrische Kriege, z. B. wie in Vietnam und Afghanistan, nicht gewonnen werden können.
    Entweder alles in Schutt und Asche legen, oder aushungern.
    Dabei sind die Amis auch nicht zimperlich.
    Alleine die Sanktionen gegen den Irak haben etwa 500.000 Kinder unter 5 Jahren den Hungertot gebracht.
    Und dann wundern sich die Amis, dass man ihnen die Türme zum Einsturz bringt.
    Imperien die sterben sind unberechenbar.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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