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Aktien

Der gigantische Schuldenaufbau der Konzerne, und wohin das führen wird

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Florian Homm kann man nun wirklich als Experten bezeichnen für das folgende Thema. Eindrucksvoll listet er aktuell zahlreiche namhafte und gestandene Konzerne auf wie Nestle, AT&T, Kraft Heinz uvm. Alle haben eines gemeinsam: Es sind wirklich etablierte Unternehmen mit einem Namen, denen die Anleger vertrauen in Sachen Stabilität. Aber Homm verweist auf die dramatisch gestiegene Verschuldung dieser Unternehmen, und nennt auch Zahlen.

Was geschah mit diesen aufgenommenen Krediten? Die Unternehmen nahmen die quasi Gratis-Kredite in der Nullzinsphase auf um ihre eigenen Aktien zurückzukaufen. Wir bei FMW warnen auch schon seit Jahren vor dieser Praxis. Das Angenehme daran für die Konzernbosse: Die Firmen-Story muss gar nicht so gut laufen. Umsätze und Gewinne müssen gar nicht mehr konstant steigen. Solange der Aktienkurs durch die eigenen Aufkäufe immer weiter steigt, ist ja für die Aktionäre auf den ersten Blick alles bestens. Vor allem in den USA ist das verführerisch, weil die Konzernbosse einen Großteil ihrer Vergütungen durch Aktienoptionen erhalten. Und wenn die Aktienkurse kräftig steigen, verdienen sie dank des hohen Kurses ein Vielfaches ihres Festgehalts.

Der Haken daran ist aber: Die Unternehmen haben immer höhere Schulden und immer weniger Cash um in neue Produkte zu investieren. Langfristig können sie dadurch den Bach runtergehen. Hierauf weist Florian Homm ganz klar hin, und erwähnt daher auch, dass er zahlreiche solcher Aktien geshortet hat, also auf fallende Kurse setzt! Das folgende Video bitten wir Sie unbedingt anzuschauen! Und nein, das ist natürlich keine Aufforderung stumpf auch große Konzerne zu shorten. Das Video trägt aber bei zu einer besseren Gesamtbeurteilung der Lage!

5 Kommentare

5 Comments

  1. Beobachter

    4. Dezember 2018 13:17 at 13:17

    Ich habe schon mehrmals mein Unverständnis gegenüber W.Buffet kundgetan.Man kann von F. Homm halten was man will, immerhin hat er aus seinen Fehlern gelernt u.ich habe grossen Respekt vor ihm.
    Während Buffett Aktienrückkäufe kritisiert, ist er aber Grossinvestor bei einigen dieser „BILANZVERHAGLER“ u.kauft sie wahrscheinlich eben wegen diesen selbsgemachten Kurssteigerungen.Wo ist da die Logik?
    Auffallend, F.Homm ist auch viel unbeliebter weil er eben diese Heuschrecken u.diese kurzfristige Denkweise
    ungeschminkt beim Namen nennt. Unglaublich wenn auch noch die alteingesessenen Firmen mit Weltruf voll ins Risiko gehen.Anscheinend sind ja auch die Anlagen von Buffet mit ca. 1:3 gehebelt. ( ohne Gewähr)
    Ich frage mich, wer könnte bei einer grösseren Korrektur überhaupt als Käufer oder Retter auftreten,wenn sogar die BESTEN DER BESTEN enthebeln müssten.
    Zur Erinnerung: Bei der 08 er Krise war China ein grosser Käufer u. auch Buffet hat sich mit Billigstpreisen bei notleidenden Firmen einkaufen können.
    Darum haben jetzt die Notenbanken ein Problem, sie alle wissen das, u.es darf oder dürfte gar keine grössere Korrektur mehr geben.Apple hat es schon vorgemacht, auch der Gesamtmarkt wird sich nicht entziehen können.

    • Wolfgang M.

      4. Dezember 2018 13:43 at 13:43

      @Beobachter. Mit Verlaub, Homm hat aus seinen Fehlern gelernt! Woher wollen Sie das wissen? Ich kann ihm die Wandlung vom Saulus zum Paulus nicht so einfach abnehmen. Er wird immer noch per Haftbefehl gesucht. Was ist denn seine gerade angekündigte Methode? Leerverkauf auf Aktien und damit Wetten auf deren Untergang – um es überspitzt auszudrücken. Seine ehemalige Methode als Hedgefondsmanager. Wer verliert denn bei Firmenschwierigkeiten – nicht das Management, hauptsächlich die Beschäftigten, die entlassen werden. Ich möchte hier nicht den Moralapostel spielen, aber ich nehme ihm seine neue Rolle nicht so einfach ab, auch wenn ich ihm wegen seiner MS-Erkrankung alles Gute wünsche.
      Was hat er selbst gesagt? „Selbst ein reformierter Pitbull ist immer noch einer.“
      Viele Grüße

      • pigeon

        4. Dezember 2018 14:15 at 14:15

        @Wolfgang M.
        Völlig unabhängig von der Wandlung Homms (ob ja oder nein) ist der Leerverkauf ja auch ein Signal des Marktes, dass er die Praktik des Aktienrückkaufs unter den beschriebenen Bedinungen nicht mehr goutiert und das wäre ja nicht so schlecht. Denn die Konzernlenker kaufen eher zu Höchstkursen. Wenn ihnen nun der Markt entgegenweht (im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, wo „Float Shrink“ outperformed hat), dann hören sie vielleicht damit auf und das wäre auch für die betroffenen Beschäftigten gut. Aber vielleicht shortet er ja auch über Puts, dann kriegt der Basiswert nicht so viel davon mit.

  2. Columbo

    4. Dezember 2018 14:10 at 14:10

    Homm zeigt uns die Rückseite der Medaille, die die Berufsoptimisten nicht sehen können oder wollen. Kürzlich erklärte einer dieser ganz schlauen Finanzblogger, warum Apple auf 328 Dollar steigen würde. Wie schlecht so ein fauler Apfel schmeckt, wird er uns vermutlich nicht mehr mitteilen.

  3. Beobachter

    4. Dezember 2018 15:04 at 15:04

    @ Wolfgang,Soeben gelesen, die Leerverkäufer sind fast ausgerottet, weil sie mit dem künstlichen Hochtreiben der Aktien aus dem Markt geekelt wurden.
    Wer ist denn jetzt der Schlimme, der Manager der wegen eigenen Interessen Aktienrückäufe macht, statt in Investitionen in die Zukunft investiert. Ein Leerverkäufer kann nur mit überbewerteten Firmen ,die keine Substanz haben,Erfolg haben.Wie wir alle wissen ist das bei Tesla bis jetzt noch nicht gelungen.
    Soeben zwei Superberichte gelesen, die das Thema Unternehmensanleihen u.die Leerverkäufer betrifft.
    -Makroinvestoren warnen vor dem Sturm.
    -In diesen Aktien wittern Bären jetzt Beute

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Aktien

Deutsche Telekom: Erwartungen leicht übertroffen und höhere Dividende

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Die Deutsche Telekom hat heute früh ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 20,26 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 19,16/erwartet ca 20).

Der Gewinn (EBITDA bereinigt) liegt bei 5,649 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,015/erwartet 5,6).

Der „bereinigte Konzernüberschuss“ sinkt im Jahresvergleich aber von 2,66 Milliarden auf 796 Millionen Euro. Grund dafür ist, dass man im 4. Quartal 2017 aufgrund der US-Steuerreform von einem positiven Einmaleffekt in Höhe von 1,7 Milliarden Euro profitierte. Deswegen der große Gewinn im Vorjahresquartal. Rechnet man die 1,7 Milliarden Euro raus, ist die Differenz zum aktuellen Ergebnis kaum noch vorhanden.

Die Dividende soll von 65 Cent auf 70 Cent je Aktie steigen.

Der freie Cashflow steigt im Jahresvergleich von 1,09 auf 1,47 Milliarden Euro.

Die Anzahl der Mitarbeiter sinkt binnen 12 Monaten von 217.349 auf 215.675.

Im Unternehmen zeig man sich zufrieden. Zitat:

„Wir haben unsere Versprechen gehalten und sind auch 2018 weiter gewachsen“, sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unser Wachstumsprofil mit einer starken Präsenz auf beiden Seiten des Atlantiks zusammen mit unserer enormen Investitionskraft ist in der Branche einzigartig.“ Erneut stiegen die Investitionen des Konzerns auf einen Rekordwert. Der Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum erreichte 12,2 Milliarden Euro. Damit investierte der Konzern in den vergangenen vier Jahren weltweit mehr als 46 Milliarden Euro. Davon rund 21 Milliarden Euro in Deutschland. Hinzu kamen mehr als 14 Milliarden Euro für Mobilfunklizenzen. Der Erfolg dieser massiven Investitionen zeigt sich an den zahlreichen gewonnenen Netztests in den vergangenen Jahren und vor allem im ungebrochen starken Kundenwachstum, auf beiden Seiten des Atlantiks.

Deutsche Telekom
Foto: Qualle CC BY-SA 3.0

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Aktien

Facebook Analyse: Bullischer Keil auf EMA 200!

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Bis Mitte letzten Jahres profitierte das Wertpapier von Facebook über Jahre hinweg von steigenden Notierungen, seit 2012 und einem Kursstand von grob 20,00 US-Dollar kletterte das Papier bis Ende Juli letzten Jahres auf ein Verlaufshoch von 218,62 US-Dollar. Bekannte Skandale und allgemeine Schwäche bei Technologiewerten zum Jahresende zwangen das Wertpapier in den Bereich von 123,00 US-Dollar wieder abwärts. Dort fand Facebook jedoch einen tragfähigen Boden vor und konnte zuletzt dynamisch über das wichtige 61,8 % Fibonacci-Retracement sowie den gleitenden Durchschnitt EMA 50 und nicht zuletzt 200-Tage-Durchschnitt bei grob 159,00 US-Dollar springen. Nun nutzt die Aktie jenen Widerstandsbereich als Unterstützung, braucht aber noch einen letzten Anreiz für einen dynamischen Ausbruch. Spekulativ wäre jetzt eine günstige Gelegenheit Long-Positionen sukzessive aufzubauen.

Long-Chance bei Facebook

Darüber hinaus steckt Facebook noch in einem bullischen Keil, in der Charttechnik besitzt diese Formation sehr bullische Charakterzüge und könnte nicht besser positioniert sein. Der übergeordnete Zielbereich kann um das 38,2 % Fibo sowie der Kursmarke von rund 182,10 + X US-Dollar beziffert werden. Ein Vorläufiges Ziel lasst sich an den aktuellen Jahreshochs bei 172,47 US-Dollar ausmachen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird an dieser Stelle als vergleichsweise hoch eingeschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 153,00 US-Dollar und dem EMA 50 vorerst aber nicht überschreiten. Sollte die Verlustbegrenzung jedoch nachhaltig unterschritten werden, währen sofortige Abgaben auf die Jahrestiefs aus 2018 bei 123,02 US-Dollar anzunehmen. Eine anschließende Doppelbodenphase könnte einsetzen, falls sich der Wert nicht all zu schwach präsentiert.

Einstieg per Market-Buy-Order : 162,29 US-Dollar
Kursziel : 172,47 / 182,10 US-Dollar
Stop : < 153,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 9,29 US-Dollar
Zeithorizont : 1 – 2 Monate

Facebook




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Walmart Analyse: Gute Quartalszahlen lassen Aktie steigen

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Am Dienstag hat der größte US-Einzelhändler Walmart Zahlen zum letzten Quartal vorgelegt und positiv überrascht. Dabei konnte der Umsatz im letzten Quartal auf 138,8 Mrd. US-Dollar gesteigert werden, im Vorjahreszeitraum wurden dagegen nur 136,3 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Erwartet wurden hier aber rund 139 Mrd. US-Dollar, trotzdem griffen Anleger zu! Der Gewinn konnte je Anteilsschein auf 1,41 US-Dollar gesteigert werden, im Vorjahresquartal betrug der Gewinn 1,33 US-Dollar.

Der Kursverlauf der letzten Jahre seit Ende 2015 ist aufwärts gerichtet, die Aktie kann einen intakten Aufwärtstrend vorweisen und markierte zuletzt Anfang 2018 ein Rekordhoch bei 109,98 US-Dollar. Anschließend aber geriet der Wert in eine volatile Seitwärtsbewegung, die bis heute anhält und eine große Schwankungsbreite aufweist. Zuletzt aber griffen Bullen wieder durch, seit Jahresbeginn herrscht wieder ein kleinerer Aufwärtstrend. Nun notiert die Aktie über dem Niveau von rund 100,00 US-Dollar und dürfte sich bei anhaltender Nachfrage weiter positiv entwickeln. Zudem deutet sich eindeutig eine inverse SKS-Formation zwischen 85,78 und rund 100,00 US-Dollar an!

Long-Chance bei Walmart

Im vorliegenden Fall nach Ausbruch über das Niveau von rund 100 US-Dollar könnte Walmart im weiteren Verlauf an seine Zwischenhochs aus Mitte November bei 106,21 US-Dollar wieder anknüpfen, darüber bestünde sogar die Möglichkeit eines Kurszuwachses an die Rekordstände aus 2018 bei 109,98 US-Dollar. Für dieses Szenario bietet sich durchaus auf aktuellen Niveau noch eine Long-Position an, ein Stop sollte jedoch das Niveau von 98,00 US-Dollar wegen eines potenziellen Pullbacks noch nicht überschreiten. Auf der Unterseite könnte ein Abpraller vom aktuellen Kursniveau einen Rücksetzer zurück auf zunächst 100,00 US-Dollar bedeuten. Aber erst darunter sollten sich größere Abgaben zurück an 93,00 und womöglich noch 85,78 US-Dollar anschließen. Spätestens an der übergeordneten Trendlinie um 80,00 US-Dollar sollte es für einige Wochen wieder rauf gehen.

Einstieg per Market-Buy-Order : 102,20 US-Dollar
Kursziel : 106,21 / 109,98 US-Dollar
Stop : < 98,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 4,20 US-Dollar
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Walmart




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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