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Der heutige richtungsweisende Tag, was die Charts dazu sagen – und „have a Schnaps on me“

Heute steht viel auf dem Spiel, so viel scheint klar! Was und warum, sehen Sie hier!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute steht viel auf dem Spiel, so viel scheint klar! Hören wir zunächst einmal Roland Gehrt zum Dax:

Und Konstantin Oldenburger spricht ebenfalls von einer Entscheidungssituation und wirft einen Blick nicht nur auf den Dax, sondern auch auf den weltweiten Leitindex S&P500 aus Sicht der Elliott-Wellen:

Und über die Stimmung an der Wall Street berichtet wieder Peter Tuchman, und besonders wichtig ist seine Bitte am Ende: „Have a Schnaps on me!“

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    leser

    14. Juli 2017 10:59 at 10:59

    H. Oldenburger ist mit seinen 11900 auch nicht mehr allzuweit von meinen gestern genannten 11704 entfernt.

    Allerdings darf man nicht vergessen, dass der DAX seit 2009 mit kurzen Korrekturen im Aufwärtstrend ist. So eine Bewegung dreht normalerweise nicht innerhalb eines Tages oder einer Woche. Der Durchbruch durch die 8100 nach oben hat mehr als ein Jahrzehnt gedauert!

    Für mich fühlt sich die gesamte Bewegung im Dax seit Anfang der neunziger Jahre allerdings total künstlich an. Wo stünde der Dax ohne Steroide durch das billige Notenbankgeld? Wo, wenn es keine Subventionen gäbe, keine „Bankenrettungen“, kein immerwährendes Gelddrucken gäbe? Wenn die Bilanzen der Staaten, Unternehmen und Verbraucher alle in Ordnung wären?

    Er stünde vermutlich genau da, wo er damals gestartet ist, nämlich unter 2000. Und da wird er vermutlich über kurz oder lang auch wieder landen.

    • Avatar

      Columbo

      14. Juli 2017 11:18 at 11:18

      Für meinen Geschmack zu viele „Wenns“. Die Realität kennt kein“Wenn“. Es ist, wie es ist. Die Folge ist gelegentlich, daß man vor lauter „Wenns“ dauernd falsch liegt und Geld verliert. Hab ich auch schon erlebt.

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      gerd

      14. Juli 2017 11:18 at 11:18

      Ist ja gut und schön, bzw. schlecht. Aber ich glaube, solche rhetorische Fragen darf man nicht stellen.
      Es sei denn, man bezieht sie nicht nur auf den DAX, sondern würde sich die Auswirkung auf die Wirtschaft, ja das gesamte Leben in Deutschland anschauen.
      Wenn es all diese Maßnahmen nicht gegeben haben würde, dann wäre eben nicht nur der DAX ganz tief unten.
      Ja, wir hätten dann nicht mal mehr die Mittel, um den Eingewanderten ein schönes Leben zu ermöglichen.

  2. Avatar

    walter

    14. Juli 2017 11:33 at 11:33

    Macht das Gegenteil von GS und man faehrt meistens in die richtige richtung,gell Hr.Fugmann…waren uebrigens ihre Worte,vor ein paar Monaten!

    • Avatar

      Columbo

      14. Juli 2017 11:47 at 11:47

      @Walter, diese alten Hüte könnten Sie sich eigentlich sparen. GS ist übrigens derzeit ziemlich Gold bullisch.

      • Avatar

        walter

        14. Juli 2017 11:52 at 11:52

        Bei 1250$,hat GS das rausgelassen….dein Hut ist gottsei Dank nicht meiner…
        Spare deine Zeilen fuer den kommenden Crash auf!

      • Avatar

        walter

        14. Juli 2017 11:56 at 11:56

        Bullish eingestellt,lol
        in 2018 event.
        GS zockt gegen seine eigenen Kunden!!
        So wie Raute euch jeden cent herauspresst!

  3. Avatar

    gerd

    14. Juli 2017 11:59 at 11:59

    Da schau ich mir das Oldenburger Video an und erfahre nach 6 bis 7 Minuten, dass für heute die Ober-und Untergrenzen mehr oder weniger da liegen könnten, wo ich sie beim kurzen Blick auf den Chartverlauf auch selbst ausmachen kann.

  4. Avatar

    Werner

    14. Juli 2017 14:55 at 14:55

    Prosit, Peter – der Schnaps möge dir nützen.
    Werner

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Aktien

Dax mit Crash? Mögliche Ausweitung der EZB-Maßnahmen, Ideen zu SAP und Allianz

Redaktion

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Gibt es im Dax einen neuen Crash? Diese Frage bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einer Expertin. Auch Thema seines Videos sind die ganz frisch verkündeten neuen Rettungsgelder für die Wirtschaft, damit der anstehende kleine Lockdown im November verkraftet werden kann. Wichtig ist auch die heute angedeutete Ausweitung der EZB-Maßnahmen im Dezember.

Manuel Koch bespricht im Video auch zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Die Aktien der Allianz seien eine Short-Chance per Stop-Sell-Order. Die Aktien von SAP seien ein Kauf per Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden ausführlich begründet.

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Corona-Hilfen: Ausfallzahlungen im November, und eine ganz wichtige Änderung!

Claudio Kummerfeld

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Neue Corona-Hilfen vom Bund

Aufgepasst liebe Selbständige und Unternehmer, es tut sich was bei den Corona-Hilfen des Bundes. Es ist ja inzwischen bekannt, dass die Bundesregierung betroffene Unternehmer mit bis zu 75 Prozent der Umsätze aus November 2019 entschädigen will, wenn sie jetzt im November 2020 durch Betriebsschließungen Umsatzeinbußen erleiden. Dies soll für Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern gelten. Für Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern gibt es gestaffelt Erstattungen von 70 Prozent und weniger. Vor allem die Gastronomie wird wohl profitieren, aber auch Freizeiteinrichtungen, und womöglich deren Zulieferbetriebe. Details werden gerade noch geklärt. Diese Corona-Hilfen sind sehr wichtig. Sonst hätte dieser neue kleine Lockdown, der ab Montag startet, wohl endgültig viele Unternehmen finanziell ruiniert.

Die genauen Details der neuen Hilfen sollen laut Olaf Scholz noch veröffentlicht werden auf https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de . Noch ist die Seite nicht auf aktuellem Stand, aber aus den ganz frischen Aussagen der beiden Minister hört man, dass die beiden Ministerien genau in diesem Minuten die Details ausarbeiten. Also sollte man morgen oder am Wochenende diese Seite mehrmals besuchen und nach neuesten Infos Ausschau halten. Anträge sollen schnell bearbeitet werden. Wir empfehlen die nächsten Tage auch immer einen Blick zu werfen auf die Webseiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums.

Corona-Hilfen mit kleinem, aber sehr wichtigem Detail

Aber ein wichtiges Detail bei den Corona-Hilfen wird für viele Unternehmer eine große Erleichterung darstellen, um jetzt weiter durchhalten zu können. Denn bisher galt die ziemlich unsinnige und unfaire Regelung, dass die KfW-Schnellkredite in der Coronakrise nur für Unternehmen zugänglich waren, die mindestens 10 Mitarbeiter haben. Jetzt liest man im offiziellen Infotext des Bundeswirtschaftsministeriums (siehe hier), dass der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten zugänglich gemacht werden soll. Diese winzige Änderung bei den Corona-Hilfen kann für viele kleine Unternehmer die Rettung bedeuten, zumindest in Sachen Liquiditätshilfe. Hier weitere Details im Wortlaut vom Ministerium:

Es hat sich als unvermeidlich erwiesen, für die Dauer der nächsten vier Wochen auch viele Unternehmen zu schließen, um auf diese Weise Kontakte im erforderlichen Umfang zu reduzieren. Das betrifft unter anderem Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs und Diskotheken, aber auch Dienstleistungsbetriebe, Messen, Kinos, Freizeitparks oder Fitness-Studios. Viele von ihnen haben Vorbildliches bei der Umsetzung von Hygiene- und Abstandskonzepten geleistet und seit Ausbruch der Pandemie schwere Umsatzrückgänge hinnehmen müssen.

Die Bundesregierung wird diese Betriebe umfassend unterstützen, um ihnen den Fortbestand in dieser schweren Zeit zu erleichtern:

Wir gewähren den von temporären Schließungen erfassten Unternehmen eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erfasst;

Wir werden die Leistungen der Überbrückungshilfe verlängern und für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche wesentlich verbessern;

Wir öffnen den KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten;

Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbständige und Soloselbständige. Insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass wir unsere Unternehmen nicht allein lassen, sondern zielgerichtet unterstützen. Hierzu stellen wir Mittel bis zu einer Höhe von 10 Milliarden Euro bereit.

Hier weitere aktuelle Aussagen aus der vorhin gelaufenen PK von Olaf Scholz und Peter Altmaier, in Kurzform zusammengefasst:

Der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft will man auch über den November hinaus eine Perspektive aufzeigen. Und auch der Gastronomie will man helfen die anstehende harte Zeit zu überstehen. An Einzelheiten arbeite man jedoch noch. Auch will man eine Verlängerung der „Überbrückungshilfe III“ bis ins nächste Jahr hinein erreichen. Und bis zu 300.000 Euro sollen auch über Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitgestellt werden können.

Hier die PK im Video:

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Christine Lagarde: Headlines zur EZB-Pressekonferenz – sehr dovish!

Markus Fugmann

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Die wichtigsten Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde auf der EZB-Pressekonferenz – wie wird sie sich zu den ökonomischen Perspektiven durch die neuen Lockdowns äussern?

– Lagarde und Vize de Guindos betreten den Saal – beide mit Mundschutz..

– Neue Corona-Welle: Wirtschaft verliert an Fahrt, klare Verschlechterung des Ausblicks, vor allem im Dienstleistungsbereich

– Konsumenten halten sich zurück

– Inflation geringer aufgrundd fehlender Nachfrage

– FMW: jetzt das Übliche Loblied auf die EZB-Maßnahmen (gähn..)

– Risiken klar abwärtsgerichtet

– EZB wird im Dezember auf die neue Entwicklung reagieren und dabei auch Wechselkurs berücksichtigen

– Corona-Maßnahmen bringt „headwinds“ für wirtschaftlichen Ausblick (FMW: wo ist bloß die viel besungene „V-Erholung“?)

– Inflation dürfte negativ bleiben wegen deutscher Mehrwertsteuersenkung und niedrigem Ölpreis (FMW: Brent Öl fällt gerade erstmals seit Mai unter die Marke von 37 Dollar)

– Banken zeigen bei Kreditvergabe strengere Kriterien aufgrund steigender Risiken

– jetzt kommt der schon rituelle Aufruf Lagardes zu fiskalischen Maßnahmen, diese sollten zielgerichtet sein

– Lagarde jetzt über „Next Generation EU“ – wie Daniel Stelter sagen würde die „Klimaplanwirtschaft“

– Lagarde „hat“ fertig, jetzt kommen Fragen, natürlich alle virtuell..

—-

– Lagarde: für nächste EZB-Sitzung im Dezember werden alle Instrumente untersucht – das wird bereits vorbereitet, damit die EZB bei der Erholung (der Vermögenspreise…?) helfen kann

– FMW: Lagarde bisher sehr dovish, das bringt auch den Ölpreis so unter Druck, der Euro jetzt unter 1,17

– Lagarde: morgen kommen BIP-Zahlen, diese „könnten positiv überraschen“ (Prognose ist +15%), aber für das 4.Quartal sieht es nicht gut aus

– Lagarde zu Inflation: wir die derzeit negative Inflation nicht Deflation, weil es ein Sondereffekt der Pandemie ist

– Lagarde: Dass die Staaten der Eurozone Anleihen mit Gemeinschaftshaftung ausgeben, hat die Wahrnehmung der Eurozone verändert

– Lagarde: haben auf dieser Sitzung nicht über Veränderung der Geldpolitik diskutiert

Hier der Live-Feed zur EZB-PK:

Chrstine Lagarde - die Aussagen auf der EZB-Pressekonferenz

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